Jahrgang 
1895
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zu Schillers Jungfrau von Orleans, vorgetr. von den Untersekundanern W. Lang, W. Messerschmidt, P. Zisseler. 3. Des Sängers Grab:Stumm ruht der Barde. Schottische Volksweise. Für ge- mischten Chor. Unsere Mainbrücke v. Lohmeyer, vorgetr. von dem Quartaner H. Grippain. Ein Friedensgruss unseren heimkehrenden Kriegern, v. K. Gerok, vorgetr. von dem Tertianer W. Neuber. 4.Der sterbende Reiter bei Sedan, Volkslied. Für gemischten Chor v. W. Schmicdt. Das Lied von der Glocke, von Fr. v. Schiller, vorgetr. von den Obersekundanern v. Borries, A. Guht, Jungblut, Neumann, J. Rosenthal, Rüdinger, Schäfer, Stein, Tielecke, UImer. 5.Gott sei des Reiches Schutz! Gebet für Deutschlands Kaiser und Reich. Für gemischten Chor. Beleh- nung des Burggrafen Friedrich I. von Nürnberg durch Kaiser Sigismund mit der Mark Branden- b urg 1417, v. E. v. Wildenbruch, vorgetr. von dem Obertertianer H Menz. 6.Herr, deine Güte reicht so weit, Motette v. Grell. Für gemischten Chor. Zweiter Auftritt des 2. Aufzuges aus Schillers Wilhelm Tell, vorgetr. von den Primanern. 7.Freudenklänge, Festgesänge, rauscht empor. Chor aus Iphigenie in Aulis, von Chr. Gluck. Für gemischten Chor. Festrede des Herrn Oberlehrer Neuber: Der preussische Staat und die deutsche Geistesbildung in ihrer Bedeutung für die Einigung Deutschlands. 8.Heil dir im Siegerkranz! Nationalhymne, verbunden mit dem cantus firmus:Nun danket Alle Gott. Für gemischten Chor von W. Schmidt.

Am 12. März starb nach kurzer Krankheit infolge einer Blinddarmentzündung der Quar- taner Albert Klein; die Anstalt verlor in ihm einen lieben, strebsamen und begabten Schüler.

Die schriftliche Reifeprüfung fiel in die Zeit vom 11. bis 15. Februar, die mündliche wurde am 22. März unter dem Vorsitze des Direktors abgehalten. Derselbe leitete auch die Ab- schlussprüfungen des Herbst- und Ostertermines.

Vom 25. bis 27. März war Herr Oberlehrer Dr. Spies durch Krankheit verhindert, Un- terricht zu erteilen.

Am 1. April, dem achtzigsten Geburtstage des Fürsten von Bismarck. fiel der Unterricht aus.

Zum 2. April wurde Herr Dr. Wenzel zu einer achtwöchentlichen Dienstleistung im stehenden Heere eingezogen.

Mitglieder des Verwaltungsrates sind ausser dem Direktor die Herren Superintendent Roebenacke und Baurat Scheepers.

IV. Statistische Mitteilungen. A. Frequenz für das Schuljahr 1894/95.

0. I G. 1o. II.c. 1-ouIL.IIL. TU. V. Tl. wuer

1. Bestand am 1. Februar 1894 8 9 14 25 16 21 35 27 18 173 2. Abgang bis zum Schluß d. Schulj. 1893/94 8= 5 6 1 4 4 6 1†35 3a Zugang durch Versetzung zu Ostern 1894 47 V 17 11 13 20 19 16 108 3 b Zugang durch Aufnahme zu Ostern 1894- 2 1 1 1 22 27 4. Bestand am Anfang d. Schuljahrs 1894/99 4 14 19 13 17 25 31 19 23 165 5. Zugang im Sommerhalbjahr 1894 6. Abgang im Sommerhalbjahr 1894/95 11 1 2 J. 5 7Ta Zugang durch Versetzung im Herbst 3 3 7 b Zugang durch Aufnahme im Herbst 11 2 8. Bestand im Anfang des Winterhalbj. 1894/95 7 10 18 11 17 24 31 20 24 162 9. Zugang im Winterhalbjahr 5 10. Abgang im Winterhalbj. bis z. 1. Febr. 1895 1 1 2 11. Bestand am 1. Februar 1895 7 10 18 1 17 23 31 20 23 1 160

12. Durchlfchnittsalter am 1. Februar 1895 19,4 18.1[17,2 16,6 15,6 14,0/13,6 12 11