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7. Erdkunde: 1 St. Wiederholung der Erdkunde Europas. Elementare mathematische Erdkunde. Leitfaden von Daniel. Neuber.
8. Mathematik: 4 St. Gleichungen einschliesslich einfacher quadratischer mit einer Un- bekannten. Das Notwendigste über Potenzen mit negativem und gebrochenem Exponenten, über Logarithmen. Rechnen mit fünfstelligen Logarithmen. Aufgabensammlung von Bardey. Berech- nung des Kreisumfanges und inhaltes. Trigonometrische Funktionen am rechtwinkligen Dreieck, Berechnung rechtwinkliger und gleichschenkliger Dreiecke. Nach Koppe. Die einfachen Körper nebst Berechnungen von Kantenlängen, Oberflächen und Räumen. Brass.
9 Physik: 2 St. Vorbereitender physikalischer Lehrgang, Teil 2. Magnetische, elektrische, die wichtigsten chemischen Erscheinungen nebst Besprechung einzelner besonders wichtigen Mine- ralien und der einfachsten Krystallformen, einige Erscheinungen aus der Akustik und Optik. Brass.
Ober-Tertia.
Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Heep.
1. Religionslehre: a) Evang. 2 St. Mit Untertertia gemeinschaftlich. Das Reich Gottes im A. T.; Lesung entsprechender biblischer Abschnitte, Psalmen, Stellen aus Hiob. Wiederholung des in VI, V und IV gelernten Katechismus nebst den dazu eingeprägten Sprüchen.— Wieder- holung der früher gelernten Kirchenlieder und Einprägung von 4 neuen Liedern. Belehrungen über das Kirchenjahr und die Bedeutung der gottesdienstlichen Ordnungen.
b) Kathol. 2 St. Mit den Klassen UIII— VI gemeinschaftlich. Katechismus: Drittes Hauptstück von den Gnadenmitteln mit Berücksichtigung der Liturgie des heiligen Messopfers, bei der Spendung der hl. Sakramente und der Sakramentalien. Einführung in die Kirchengeschichte mittels hervorragender kirchengeschichtlicher Charakterbilder.— Biblische Geschichte des N. T. vom 3. Osterfeste bis zum Schluss, nach Schuster. Im S. Bender, im W. Neyses.
2. Deutsch: 2 St. Häusliche Aufsätze alle 4 Wochen. Behandlung prosaischer und poeti- scher Lesestücke aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek für III u. IIB. Die poetische Lektüre tritt vor der prosaischen allmählich hervor. Lyrisches und Dramatisches: Wilhelm Tell. Belehrungen aus der Poetik und Rhetorik wurden angeknüpft. Auswendiglernen von Gedichten und Dichter- stellen. Heep.
3. Latein: 7 St. Lektüre 4 St. Caesar bell. gall. I, 30— 54; V—VII mit Auswahl. Ovid. Metam. nach einem Kanon. Erklärung und Einübung des daktylischen Hexameters. UÜbungen im Konstruieren, unvorbereiteten Übersetzen, Rückübersetzen. Gelegentlich werden stilistische Eigen- heiten, wichtigere Phrasen und synonymische Unterscheidungen bei der Lektüre gelernt. Gram- matik 3 St. Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre. Abschluss der Verbal- syntax in ihren Hauptregeln, angeknüpft an Musterbeispiele. Grammatik von Meiring-Fisch. Mündliche Ubersetzungen aus dem Ubungsbuch von Ostermann-Müller. Alle 8 Tage eine kurze schrift- liche UÜbersetzung aus dem Deutschen im Anschluss an Gelesenes abwechselnd als Klassen- oder Hausarbeit. Alle- 6 Wochen statt der erwähnten Klassenarbeit eine schriftliche Übersetzung ins Deutsche. Heep.
4. Griechisch: 6 St. Die Verba auf und die wichtigsten unregelmässigen Verba des attischen Dialekts nach der Grammatik von Gerth. Einprägung der Präpositionen. Wieder-


