6. Geschichte: 2 St. Deutsche und preussische Geschichte vom Regierungsantritt Friedrichs des Grossen bis zur Gegenwart. Die ausserdeutsche Geschichte soweit sie zum Ver- ständnis der deutschen notwendig ist. Berücksichtigung unserer gesellschaftlichen und Wirt- schaftlichen Entwickelung bis 1888. Hülfsbuch von Eckertz. Czwalina.
7. Erdkunde: 1 St. Wiederholung der Erdkunde Europas. Elementare mathematische Erdkunde. Leitfaden von Daniel. Czwalina.
8. Mathematik: 4 St. Gleichungen einschliesslich einfacher quadratischer mit einer Un- bekannten. Das Notwendigste über Potenzen mit negativem und gebrochenem Exponenten, über Logarithmen. Rechnen mit fünfstelligen Logarithmen. Aufgabensammlung von Bardey. Berech- nung des Kreis-umfanges und-inhaltes. Trigonometrische Funktionen ain rechtwinkligen Dreieck. Berechnung rechtwinkliger und gleichschenkliger Dreiecke. Nach Koppe. Die einfachen Körper nebst Berechnungen von Kantenlängen, Oberflächen und Räumen. Brass.
9. Physik: 2 St. Vorbereitender physikalischer Lehrgang Teil 2. Magnetische. elek- trische, die wichtigsten chemischen Erscheinungen nebst Besprechung einzelner besonders wich- tiger Mmeralien und der einfachsten Krystallformen, einige Erscheinungen aus der Akustik und Optik. Brass.
Oberleorti a
Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Heep.
1. Religionslehre: a) Evang. Mit Untertertia gemeinschaftlich. 2 St. Das Reich Gottes im N. T. Lesung entsprechender biblischer Abschnitte namentlich des Evangeliums nach Markus; eingehend die Bergpredigt, auch Gleichmsse. Sicherung der erworbenen Kenntnis des Katechis- mus und des früher angeeigneten Spruch- und Liederschatzes. Einprägung von 9 neuen Schrift- stellen. Erklärung von 15 Psalmen. Roformationsgeschichte im Anschluss an ein Lebensbild Luthers. Neuber.
b. Kathol. Mit den Klassen U III—VI gemeinschaftlich. 2 St. Erstes Hauptstück des Diözesankatechismus S. 24 bis S. 81 im zweiten Hauptstück. Biblische Geschichten des A. T. und des N. T. nach Schuster S. 65— S. 164. Im Anschluss daran Biblische Erdkunde. Das Kirchenjahr. Bender.
2. Deutsch: 2 St. Häusliche Aufsätze alle 4 Wochen. Behandlung prosaischer und poeti- scher Lesestücke aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek II. 1. Die poetische Lektüre tritt vor der prosaischen allmählich hervor. Lyrisches und Dramatisches:(Wilhelm Tell). Belebrungen aus der Poetik und Rhetorik werden angeknüpft. Auswendiglernen von Gedichten und Dichter- stellen. Heep.
3. Latein: 7 St. Lektüre 4 St. Caesar bell gall. I. 30— 54; V VII mit Auswahl. Ovid. Metam. nach einem Kanon. Erklärung und Einübung des daktylischen Hexameters. UÜbungen im Konstruieren, unvorbereiteten Übersetzen. Rückübersetzen. Gelegentlich werden stilistische Eigen- heiten, wichtigere Phrasen und synony mische Unterscheidungen bei der Lektüre gelernt. Gram- matik 3 St. Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre- Abschluss der Verbal- syntax in ihren Hauptregeln, angeknüpft an Musterbeispiele. Grammatik von Meiring-Fisch.


