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unter Wiederholung der Rechnung mit Brüchen und Dezimalzahlen nach Harms u. Kallius Rechen- buch§§ 36, 39, 41, 43, 46. 47. 2 St. Planimetrie: Linien, Winkel, Dreiecke, Vierecke nach Koppe bis Seite 45. 2 St. Brass.
8) Naturbeschreibung: 2 St. Im Sommer Botanik, Beschreibung und Vergleichung von Pflanzen hiesiger Flora(schwierigere Formen der Phanerogamen). Befestigung des Linnéschen Systems. Im Winter Zoologie, Wiederholung der Wirbeltiere, Insekten nach Schillings kleiner Na- turgeschichte. Ausgabe A. Brass.
9) Zeichnen: 2 St. Die Spirale und ihre Anwendung im einfachen Ornament. Leichtere Ornamente verschiedener Stilarten, einzelne in Farben ausgeführt. Vollrath.
Quinta. Ordinarius: Gymnasiallehrer Dr. Spies..
1) Religion: a. Evang. Rel.: 2 St. Bibl. Geschichten des N. T. nach Zahn-Giebe. Kate- chismus: Wiederholung des 1. Hauptstückes, Einprägung des 2. mit Luthers Erklärung. Memorieren von 6 Kirchenliedern, 20 Bibelsprüchen nach dem Kanon und Ps. 90 u. 103, Wiederholung der in Sexta gelernten. Tietzel.
b. Kathol. Rel.: vergl. Ober-Tertia.
2) Deutsch: 2 St. Regeln für deutsche Rechtschreibung: Wiederholung des Pensums der Sexta§§ 3— 22, neu§§ 26—28. Grammatik: Vervollständigung der Lehre von den Wortklassen, der Flexionslehre, der Lehre vom erweiterten Satze; einfache Formen des zusammengesetzten Satzes. Die wichtigsten Praepositionen, Adverbia, Konjunktionen.— Interpunktionslehre.— Lesen, Erklären und Wiedererzühlen von Stücken aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek I, 2. Wöchentlich ein Diktat, später abwechselnd mit einem kleinen Aufsatze. Memorieren von 12 Gedichten, Wiederho- lung von in Sexta gelernten. Tietzel.
3) Latein: 9 St. Wiederholung der regelmässigen und Einübung der unregelmässigen For- menlehre nach der Grammatik von Meiring-Fisch mit fortlaufenden Uebungen im Uebersetzen. Re- trovertieren gelesener Stücke. Die einfachsten syntaktischen Regeln: Accusativ c. Inf., Ablativ absol., Konjunktionen. Memorieren kürzerer zusammenhängender Abschnitte sowie paradigmatischer Sätze nach dem Uebungsbuche von Meiring-Fisch für Quinta. Wöchentlich abwechselnd ein Extem- porale mit häuslicher Reinschrift oder ein Exercitium. Spies-.
4) Französisch: 4 St. Die Formenlehre bis zum Abschluss des Aktivs der 4. Konjugation nach Ploetz Elementargrammatik, Lektion 1— 72. Im W. alle 14 Tage ein Extemporale oder Diktat mit häuslicher Reinschrift. Spies.
5) Geographie: 2 St. Gebirge und Flüsse der aussereuropäischen Erdteile, deren Staaten und Hauptstädte nach Daniels Leitfaden§ 36— 70. Vollrath.— Geschichte: 1 St. Römische und deutsche Sagen, biographische Erzählungen im Anschluss an das deutsche Lesebuch. Tietzel.
6) Rechnen und geometrisches zeichnen: 4 St. Gemeine und Dezimalbrüche nach Harms n. Kallius Rechenbuch§ 27— 35. 3 St. Zeichnen von Figuren mit Lineal und Zirkel zur Ausbil- dung der Anschauung und zur Vorbereitung des geometrischen Unterrichts. 1 St. Brass.
7) Naturbeschreibung: 2 St. Im Sommer Botanik, Beschreibung und Vergleichung einfacher einheimischer Pflanzen. Gattung, Familie. Im Winter, Zoologie: Erweiterung des in der Sexta Durchgenommenen. Beschreibung und Vergleichung von Wirbeltieren, Ordnungen und Klassen nach Schillings kleiner Naturgeschichte. Erzählungen aus dem Tierleben. Brass.


