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Sext a. Ordinarius: Gymnasiallehrer Rülttger.
1) Religion: 3 St. Bibl. Geschichte des A. T. nach Zahn. Die an die Festtage sich knüpfenden Geschichten des N. T. Erklären und Auswendiglernen des 1. Hauptstücks mit Luthers Erklärung und den betr. Sprüchen. 6 Kirchenlieder(N. 659, 800, 877, 915, 922, 940 des Gesang- buchs). Reuss.
2) Deutsch: 2 St. Lesen, Erklären und Wiedererzählen von Stücken aus Hopf und Paulsiek. Unterscheidung der Redeteile und der Bestandteile des einf. Satzes. Memorieren von Gedichten. Schriftliche Uebungen, orthographische Diktate. Regel.
3) Lateinisch: 9 St. Deklinationen, Konjugationen, Komparation, Zahlwörter, Pronomina, Präpositionen. Mündliches u. schriftl. Uebers. der Uebungsbeispiele nach Meirings Uebungsbuche. Memorieren von Vokabeln, Genusregeln. Aymeric.
4) Geographie: 2 St. Allgemeine Uebersicht über die Erdteile. Geschichte: 1. St. Griech. und röm. Sagen, Regel.
5) Naturbeschreibung: 2. St. Im W.: Beschreibung von warmblütigen Wirbeltieren: im S.: Beschreibung von Pflanzen der hiesigen Flora. Uebersicht des Tierreichs. Rüttger.
6) Rechnen: 4 St. Wiederholung der 4 Species in benannten und unbenannten Zahlen; die gemeinen Brüche; Kopfrechnen. Rüttger.
7) Schreiben: 3 St. Elemente und Buchstaben, Schönschreiben aus dem Lesebuche. Rüttger.
Ausserdem wurde ÜUnterricht erteilt:
1) Im Zeichnen: 6 St. wöchentlich und zwar Sexta 2 St., die Quintaner und Quartaner, welche den Konfirmandenunterricht besuchten, in 2 St., die übrigen Quintaner und Quartaner und Freiwillige aus den übrigen Klassen 2 St. Rüttger.
2) Im Turnen: 4 St. wöchentlich, nämlich Prima, Secunda und Tertia 2 mal im Sommer von 6— 7 Uhr, im Winter von 3— 4 Uhr, Fehrs; Quarta, Quinta und Sexta 2 mal im Sommer von 5— 6 Uhr, im Winter von 3— 4 Uhr, Reuss. Daneben wurde mehrfach ein Nachmittag freige- geben, um an passenden Punkten der Umgegend in Bewegungsspielen Uebungen zu veranstalten.
3) Im Singen: 4 St. für die 4 Stimmen, monatlich 1 Chorstunde. Eekhardt.
Aufgahen in brima.
Lateinische Aufsätze: Treverorum inter Gallos virtutis opinionem non sine causa singularem fuisse Caesaris commentariis demonstratur. 2. Quantum in expugnandis Gallorum oppidis Caesaris exercitus valuerit. 3. Quibus rebus Germanorum et Gallorum mores inter se differant, auctore Cae- sare explicetur. 4. De P. Sestio. 5. Ciceronem(de off. 1, 24) minus recte de Callicratida iudicasse Xenophontis Graecorum historia(1, 6.) demonstretur. 6. Qua ratione Horatii pater filium educan- dum instituendumque curaverit. 7.(Klassenarbeit) C. Marius bello civili victor crudelitate sex suos


