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wie z. B. die Bacchis im Heautontimorumenos(s. II, 1 u. III, 1), vielmehr erscheinen sie auch im denkbar günstigsten Lichte wie z. B. die Bacchis in der Hecyra. Das Thun und Treiben der Kuppler und Parasiten, wie es in den Terenzianischen Komoedien vorgeführt wird(s. z. leno z. B. Phorm. III, 2. Ad. II, 1. z. parasitus Phorm. II, 2. Eun. II, 2), bietet ein Bild, das gewiss den wirklichen Verhältnissen der griechischen wie der römischen Grossstadt entsprach. Aehnliches gilt von der Person des miles gloriosus Thraso im Eunuch.
Im übrigen sind— mit geringen Ausnahmen ¹)— häusliche Einrichtungen, Kleidung, Mahlzeiten ²) griechischer Sitte entsprechend.
Nach den obigen Ausführungen werden wir also sagen dürfen: Die Kunst des Terenz besteht nicht nur darin, dass er in geschickter Weise contaminierte und sein Original in einzelnen Zügen verbesserte, sondern auch darin, dass er die vorgeführten griechischen Verhältnisse seinen Zuschauern anschaulich und verständlich zu machen wusste. Hieran also werden wir bei den oben angeführten Worten des Horaz zu denken haben. Zu berücksichtigen bleibt freilich bei einer Würdigung der ars unseres Dichters auch noch, dass Caesar den Terenz rühmt als den puri sermonis amator und dass Cicero von ihm sagt:
Tu quoque, qui solus lecto sermone, Terenti, Conversum expressumque Latina voce Menandrum In medium nobis sedatis vocibus ecfers,
Quicquid come loquens atque omnia dulcia dicens.
Wetzlar, den 1. März 1884. Dr. G. Regel.
¹) Vgl. Phorm. 707, wo das inpluvium erwähnt wird. Donat zu Eun. 257(cetarii, lanii, coqui, fartores, piscatores): dudpryua comicum, in palliata res Romanas loquitur. ²) Namentlich wird mehrfach erwähnt die ge- meinschaftliche von Jünglingen veranstaltete Mahlzeit, bei welcher einer die Besorgung der Mahlzeit übernimmt. die andern diesem als Pfand ihre Ringe geben; später werden die Ringe durch Entrichtung des Beitrages wieder eingelöst. Vgl. Andr. 88. Eun. 539. Phorm. 339.


