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usus eius apud veteres non fuit. et M. Messala de Antonii statvis: Armenii regis spolia gausape.«— also vermutlich über Griechenland(aus æνvοσᷣmνκ*ς ¹¹⁷) nach Italien gekommen, wenngleich im griechischen nicht häufig(z. b. bei Strabo V 218).
gröma, grüma, f. messtange, mittelpunkt des lagers(wo die m. eingesteckt wurde), gromaticus zum lager- oder feldmessen gehörig.“— Curtius 11s):»da en ein den Römern verwehrter anlaut ist, so erscheint das n(«vεᷣ ρᷣs— Crepus-ci, er eper- us) in r verwandelt. für diesen übergang haben wir wenigstens die analogie des fremdworts groma= 7v Gμένν ¹¹⁹).« und Corssen 120):»das fremdwort groma ist aus dem gr. vναμν verdreht und entstellt im römischen munde wie Calamilus aus Ganymedes(Fest. p. 44), Melo für Nilus(a. o. 124), Thelis für Thelis (Varr. r. r. III 9 fin., 1. l. VII 87).« schon bei Fest. p. 96 M:»groma appellatur genus machinolae cuiusdam quo regiones agri cuiusdam cognosci possunt, quod genus Graeci νπμναα dicunt,« findet sich der hinweis darauf, dass dieses visierinstrument griechischen ursprunges sei, wie denn auch Mommsen ¹²¹) richtig annimmt:»kaum zu bezweifeln ist es, dass die Ita liker erst von den Griechen den gebrauch des eisens kennen lernten und von ihnen die mörfelbereitung(calſeſæ, calecare, von ã 1⁄ 6), die maschine(muchina arzann), das richtmasz(groma, verdorben aus v.mμ ν, vG α) und den künstlichen verschluss(clatri 1) überkamen.«—
lamia f. zauberin, hexe; Lamia.“—
one zweifel aus dem griech. A μιαα‿ ²²), tochter des Poseidon, mutter der Sibylle, aus Libyen, nach Stephani Byzanti ethnicorum quae supersunt(ed. Meineke, Berl. 1849) und Etymologicum Magnum(ed. Sylburg, Leipz. 1816) königin der Trachinier, überhaupt ein schreckbild für kinder; daher bei Dionys. Halicarnassens. de Thucydide iudicium 6: Aaæα⁵², wie auch im lateinischen gewönlich der plural lamiae schöne, gespenstige frauen bedeutet, die durch allerlei blendwerk kinder, besonders aber schöne jünglinge an sich lockten, ihnen das blut aussaugten und ihr fleisch genossen, vampyrn, unholdinnen; so Hor. art. poet. 340.— von 7αα oder aæla stammt dann der bei Plinius IX 24(40), 78 genannte grosze, gefräszige meerfisch lamia, woraus dann mit übertragung auf gefräszigkeit überhaupt der römische beiname der älischen familie Lamia(vgl. Cic. Sest. XII 29. Hor. carm. I 26, 8) entstanden sein mag. laridum, lardum n. speck.“
lardum bedeutet jede art von eingesalzenem schweinefleisch, bes. speck; die form laridum steht schon bei Plaut. Men. 210 Ritschl(I 3, 27). ableitungen kommen auszer lardarius speckhändler bei Gruter. inscr. 647, 4 nicht vor; Corssen fürt bei besprechung der irrationalen vocale vor consonanten ¹²³) neben navita naula und balineum balneum auch laridum lardum an, wo ein unmessbar kurzes i in gleichzeitig neben einander auftretenden wortformen gesprochen worden ist; derselbe lässt die frage der entlehnung jedoch bei seite.— 12 1“ög heiszt gemästet, fett; die form 1.αωιαιν ¹⁹⁴) läge also dem lateinischen laridum zu grunde, wobei der wechsel von d zu n weniger, weil beim undeut- lichen sprechen leicht möglich, ins gewicht fällt, als vielmehr die verkürzung des 1 zu 1 im lateinischen, eine tatsache, die freilich nicht einzig dasteht.
¹11) ind. p. 39.— 1¹8) grz. p. 695.— 1¹¹⁹) ind. p. 41. 120) kritische beiträge zur lat. formenlehre p. 406 u. 407. 121) röm. gesch. I p. 235.— 122) ind. p. 46.— 1¹2³) vocalism. II 610.— 1¹²⁴) ind. p. 17.


