Berufsberater Elsebach ſtand mit dem Direktor und mit Studienrat Schumacher in mündlicher wie ſchriftlicher Berührung und beriet bereitwillig Schüler beider Anftalten auch unmittelbar. Endlich beriet er auch Volksſchüler, die zur Aufbauſchule übergehen wollten, und prüfte sie auf ihre Eignung vor. Seine Sprechftunden sind Donnerstags von 15—- 18 Uhr im Arbeitsamt, Garbenheimerltraße 1.
EFltern.
Die Elternbeiräte beider Anftalten, der des Gymnasiums unter Vorsitz von Dr. Abée, der der Aufbauſchule unter Vorsitz von Lehrer Michel, tagten mehrfach; der Direktor und eine Reihe Mitglieder der Lehrkörper folgten den Einladungen, im Aufbauſchulbeirat sprach der Direktor auf Wunlch einige Male über wichtige Fragen. Die letzte Sitzung der Beiräte war gemeinsam. Eine Elternversammlung der Aufbauschule war zum 5. Mai berufen, um über die Frage der Ferienneuordnung zu beraten. Eine andere, zahlreich besuchte Versamm- lung war mit dem Sommerfeſt der Aufbaufchule am 29. September verbunden; dringende Fragen wie Fahrſchülerwesen, Schülerheim, Hausarbeiten wurden erörtert. Darüber hinaus sind einzelne Elternbesuche in den bekanntgegebenen Sprechstunden der Lehrer oder auch zu anderen vereinbarten Zeiten sehr gern gelehen, wenn lie rechtzeitig und nicht erft kurz vor den Verfetzungskonferenzen erfolgen. Es wird gebeten, lich möglichlt vorher anzumelden. Auch der Direktor fteht in leinen Sprechltunden zur Verfügung; doch empfiehlt es lich, über den Gelamtftand eines Schülers zunächft den Klaffenleiter zu befragen.
Einrichtungen.
Der Einzug des Gymnaliums erforderte nicht unerhebliche Umbauten; über deren Art und Umfang und über die Laftenverteilung zwilchen dem Staat und der Stadt als Bau- eigentümerin ſchwebten lange Verhandlungen. Am 11. September war eine Beratung, an der Oberſchulrat Dr. Becker und Regierungsrat Dr. Schicke vom Provinzialſchulkollegium, der Bürgermeilter und der Bauausſchufßz der Stadt und die Leiter der beiden Anltalten teilnahmen; eine Schlußbelichtigung der Räume unternahmen Minilterialrat Dr. Hubrich vom vorgesetzten Minifterium, Direktor im Provinziallchulkollegium Dr. Ehrlicher und Regierungsrat Dr. Schicke am 12. April. Um den nötigen Raum zu schaffen, mufzte das ganze Dachgeſchoß des Hauptbaus mit Heizung verfehen und für Klaffen geeignet gemacht werden, außerdem kam das ganze Untergelchoß des Aulabaus hinzu. Neben den erforderlichen Klaflenräumen wurde ein großes Lehrerzimmer mit Büchereiraum und Elternſprechzimmer geſchaffen, ein Oberſtudienratszimmer, ein neuer Zeichenfaal mit Nebenräumen, eine Gelchichts- und eine Erdkundefachklalle je mit Verdunkelung, Leitzlchem Epidiaskop und mit Wandhaltern für die Käarten, eine Fachklalle für Pundfunk- und Sprechmalchinenunterricht, ein Raum für die Schüler⸗ und Hilfsbücherei, ein Raum für Anſchauungsmittel, ein Nadelarbeitsraum für die Schülerinnen, im Aulabau ein großer Baum für das Archiv und die zahlreichen Altbücher⸗ beftände, ein Fahrradraum für 100 Räder. Im Phyliklaal wurde eine neue Verdunkelungs- einrichtung, im Chemielehrfaal ein neuer Abzug eingebaut. Hier und im Biologielehrſaal wurden die Experimentierfilche aufgearbeitet und mit allen nõötigen Anſchlüllen verfehen. Neben Spilburgturnhalle und Stadionbenutzung verbleibt der Anltalt die alte Gymnalial- turnhalle mit Turnplatz. Zu dem vorhandenen Schulhof kam durch das Entgegenkommen
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