f. Zahl der Schüler, die befreit waren vom Unterricht in:
01 9IOll un ſom um wW V NI Wie
sammen Religion——— 1 9 5 V—— 15 Singen— 1 1 1 6 1 17 Turnen— 1 1 5 V 2 V 1— 15
Die vom evang. Religionsunterricht befreiten Schüler nahmen am kirchlichen Unter- richt teil; die vom Singen befreiten Schüler befanden sich zum grölten Teil in den Jahren des Stimmwechsels.
g. Teilnahme am freiwilligen Unterricht und an Arbeitsgemeinschaften.
Es beteiligten sich aus Prima und Obersekunda an dem wahlfreien französischen Unterricht im Sommer 14, im Winter 14 Schüler
dem wahlfreien hebräischen Unterricht„—,„ 5 5
der deutschkundlichen Arbeitsgemeinschaft, 5 14.„„ 18 der geschichtlichen 7„. 7,„. 7„ der physikalischen 2 5,„ 10,„„ 10„»
In der deutschkundlichen Arbeitsgemeinschaft wurde im Sommer die neuere deutsche Lyrik nach folgenden Gesichtspunkten betrachtet: a) Das soziale Problem(Dehmel, Heyne, Zech, Barthel, Bröger, Lersch, Engelke, Winkler, Wieprecht); b) Die Kriegsdichtung(Dehmel, Barthel, Lersch, Bröger, Stramm, Zuckermann, Schröder, Hevmann, B. v. Münchhausen); c) Weltanschauungslyrik(Dehmel, Nietzsche, Stefan George, Rilke, Morgenstern, Werfel).— Im Winter wurde nach Vorfrägen und Uebungen im Anschluß an Engels Stilkunde behandelt eine Auswahl aus Rainer Maria Bilke, aus Nietzsche's Zarathustra, aus den Novellen Bindings und Raabes Hungerpastor. Vorträge wurden gehalten über Lessings Laokoon, Nietzsche's Weltanschauung, Raabes Humor.
In der historischen Arbeitsgemeinschaft wurden im Sommer durchgenommen aus- gewählte Abschnitte aus der Geschichte der griech. Plastik im Anschlußz an Zillinger„Von der Kunst der Griechen“., Im Winter wurde behandelt die Zeit Alexanders des Großzen im Anschlußs an die Uebersetzung von Plutarchs Leben Alexanders.
In der physikalischen Arbeitsgemeinschaft wurden die Grundlagen der drahtlosen Telegraphie und Telephonie behandelt. Von den einfachsten Erscheinungen der statischen Flektrizität ausgehend, wurde das gesamte Gebiet bis zur Verwendung der Flektronenröhre als Sender, Audion und Verstärker durchgearbeitet. Empfangsschaltungen wurden besprochen und soweit wie möglich am Versuchsgerät von den Schülern selbst ausgeführt. Die Erklärung und Verwendung des Sechsröhrenapparats machte den Schluß.
h. Schülerselbstverwaltung.
Jede Klasse wählte ihren Vertrauensmann und seinen Stellvertreter. Die Primaner unterstützten die Lehrer in der Führung der Aufsicht im Klassengebäude und auf dem Hofe sowie im Kartenzimmer. Die Mitglieder des Gymnasialrudervereins übten gemeinsam mit der lugendgruppe des Ruderklubs, in dessen Verwahrung sich auch die beiden Boote der Anstalt, das Gigboot und das Tourenboot, befinden.— An den Sitzungen des Schüler-Bibel⸗ kreises, der von Pfarrer Schmidt geleitet wird, beteiligten sich 27 Schüler.— Fast sämtliche
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