Jahrgang 
1927
Einzelbild herunterladen

Hermannsschlacht. 7d. Welchen Wert hat für mich das Studium der Geschichte? 7e. Bestätigt die Geschichte die Worte der Gräfin Terzky in Schillers Wallenstein:Ent- worfen bloss ist's ein gemeiner Frevel, Vollführt ist's ein unsterblich Unternenmen. Und wenn es glückt, so ist es auch verziehn, Denn aller Ausgang ist ein Gottesurteil? 8a. Das Staatsbewußtsein Kleists und Hebbels. Nachzuweisen an derHermannsschlacht und

Agnes Bernauer. Sb. Die Einsegnung der Freiwilligen 1813. Eine Beschreibung nach dem Bilde von A. Kampf. 0 I. la. Wie ist der Ausruf Marinellis:Weh mixr! in der Schlußszene von Lessings Emilia

Galotti zu deuten? 1b. Die Zurückgewinnung germanischen Bodens östlich der Elbe. 2. Ezzelino da Romano in C. F. Meyers NovelleDie Hochzeit des Mönchs. 3a. Welche Anschauung vom Schicksal spricht Shakespeare in seinemKönig Lear aus? 3b. In wiefern trifft auf König Lear Hölderlins Wort zu:Wer auf sein Leid tritt, tritt höher? 3c. Die Kunst ist lang, das Leben kurz, das Urteil schwierig, die Gelegenheit flüchtig. (Goethe). 4a. Tasso im Urteil seiner Umgebung. 4b. Im Schaffen wirst du Meister je- des Wahns', Im Schaffen Ueberwinder eignen Leides, Im Schaffen Ueberwinder fremden Neides, Im Schaffen Herr des Lebensplans. Wie bestehen vor diesem Worte die Per- sonen in GoethesTorquato Tasso? 5a. Die Naturschilderuog in StiftersHochwald. 5b. Charakterzüge des Schweizervolkes in KellersFähnlein der sieben Aufrechten. 5c. Das Verhältnis des einzelnen zum Staate nach KellersFähnlein der sieben Aufrechten. 6a. Was schätzen die Menschen in Fritz von Unruhs DramaPrinz Louis Ferdinand? 6b. Worin ich mich weiterbilden möchte. 7. Prüfungsaufsätze(siehe unten).

e. Aufgaben für die schriftliche Reifeprüfung.

1. Deutscher Aufsatz(zur Wahl): a) Die Humanitätsidee in Goethes Iphigenie, Torquato Tasso, Hermann und Dorothea. b) Recht und Pflicht in deutscher Dichtung. c) Prinz Louis Fer- dinand und der Prinz von Hompburg, ein Vergleich im Anschluß an die Dramen Kleists und Unruhs. d) An welche Männer denken Sie bei dem Worte R. Wagners:Ehrt Eure deutschen Meister, dann bannt Ihr gute Geister?

2. Lateinische Arbeit: Uebersetzung aus Livius V, 4849.

3. Griechische Arbeit: Uebersetzung aus Platons Phaedon cap 67.

4. Mathematische Arbeit: a) Verkürzt man die eine Seite eines Rechtecks um 1l em und verlängert man die andere Seite um 5 cm, so ist der Flächeninhalt des aus diesen Seiten gebildeten Rechtecks doppelt so groß wie der Flächeninhalt des ursprünglichen Rechtecks. Verkürzt man die längere Seite des ursprünglichen Rechtecks um 3 cm und verlängert die kürzere Seite um 2 cm, so ist das aus diesen Seiten gebildete Rechteck ein Quadrat. Wie groß sind die Seiten des ursprünglichen Rechtecks? Was für Kurven stellen die Lösungsgleichungen dar? Zeichnen Sie sie und bestimmen Sie ihre Lage.

b) Jemand hat k RM zu 3,5% auf Zinseszins stehen. Er hofft noch 40 Jahre zu leben und will sein Kapital solange am Ende jeden Jahres um a RM vermehren, daß er für den Rest sei- nes Lebens eine Jahresrente von r RM beziehen kann. Wieviel Jahre muß er zu dem Kapital jähr- lich a RM hinzufügen? Wie groß wird das Kapital in dieser Zeit, wenn der sich ergebende Bruchteil eines Jahres unberücksichtigt bleibt? k= 30 000, a= 500, v= 3000.

c) Von einem Punkte A aus erscheint ein Berg, der sich h= 400 m über der wagerechten Ebene erhebt, genau im Nordosten unter einen Winkel= 530,13. Unter welchem Winkel er-

7