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k. Berufsberatung.
Besondere Einrichtungen für die Berufsberatung bestehen bei der Anstalt nicht, doch er- fcilten Direktor und Klassenleiter gecne jede Auskunft, soweif sie dazu in der Lage waren, und gaben gute Ratschläge.
4. Elfernbeirat und seine Betfötigung.
Der Anfangsschülerzahl von 1025 entsprechend zählte der Eliernbeirat auch im vergange- nen Schuljahre 7 Mitglieder, leider war der Verlust eines Mitgliedes durch Tod zu beklagen: Kaufmann Grabowski starb am 16. 7. 25.— Aus der Tétigkeit des Eliernbeiratfs ist hervorzu- heben eine eingehende Besichtigung des Anstalfsgebäudes am 1. XI. 25, die zu einer Eingabe an das PDrovinzialschulkollegium führtfe. Sie enthielt die Beschwerden des Eltenbeirats über die unzulänglichen räumlichen Verhältnisse und seine Bitte um baldige Abhilfe.
Geschenke: Das DProvinzialschulkollegium schenkte anläßlich der Tausendjahrfeier der Rheinlonde 6 wichtige Werke ſiber die Geschichle und die Kunsf der Rheinlande; Hierr Fabrik- besitzer Dr. E. Leitz bedachte die Anstalt mit einem wertvollen Mikroskop neuesfer Konstruk- tion; die Firma Hollmann schenkte 15, die Mitteldeutsche Kreditbank 5 Stück des Bilderwerks „Deutschland 1914— 1924. Ein Buch der Größe und der Hoffnung“. Herr Studienrat Dr. Hippen- stiel übergab der Unterstüfzungsbücherei eine Anzahl von lat. und griech. Klassikern. Allen Gebern sei an dieser Stelle nochmals aufrichtiger Dank ausgesprochen.
5. Verschiedenes.
a. Im Klassengebâude erhielfen 3 Klassenräume und der Physiksaal einen neuen und farben- frohen Anstfrich; der Turnplatz wurde mit einem neuen Drahfzaun an der Kestnerstraße versehen.
b. Die Lehr- und Lernmitftel wurden ergânzl und die notwendigsten Bücher und Zeitschriften für die Lehrerbücherei angeschafft, soweit es die beschränkten Mittel zuließen.
6. Chronik der Anstalt.
Das Schuljahr begann am 21. April 1925 mit der herkömmlichen Erõöffnungsandacht. Am 12. Mai fand eine Schulfeier staltf anläßlich des Amtsantrilts des neuen Reichspräsidenten Generalfeldmarschalls von Hindenburg, wobei Studienrat Kauer die Rede hielt. Am 22. Mai hielt Studienret Dr. Wenzel einen Lichfbildervorftrag über seinen Osterausflug nach England, dessen Einnahme der geplanten Pfingsifahrt zu gute kam.
Die neunfägige Pfingsifahrt, an der sich 20 Schüler unter Leitung von Dr. Wenzel be- teiligten, sollte dem geschichflich-kulfturkundlichen, dem erdkundlichen und deutschkundlichen Unterricht dienen. Sie führte über Heidelberg(Renaissancekunst, französische Barbarei) nach Stutfgart(Blick auf die Sfadt vom Degerlochturm aus, Baudenkmäler, Solitude, Schillererinne- rungen). Dann über Tübingen zum vereinzelt stehenden, steilen Kalkkegel des Hohenzollern. Ueber die rauhe Alb ging es nach Beuron(Durchbruch der Donau, Grotten von Inzigkofen, Plick vom Aichfelsen). An den Versickerungssfellen der Donau vorbei nach Singen(Abfluß der Donau), Besuch des Hohentwiel(Scheffels Ekkehard) mit geschichflich-geologischem Vorfrag durch den Leiter der jugendherberge; dann Fahrt nach dem Rheinfall von Schaffhausen, von da mit dem Dampfer nach Konstanz(Binnenmeer, Alpenblick, Konziliumsaal, Huß). Von hier Dampferfahrt nach Meersburg,(Droste), dann nach Unteruhldingen(Pfahlbaufen), Ueberlingen, Mainau(Schloß). Ueber Donaueschingen zum Titisee, Wanderung über Falkau, Feldberg, Hinter-


