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skizzieren. d. Jemand hat ein Kapital K= 24 000 Mark auf Zinseszinsen zu p= 3,3% nieder- gelegt. Er nimmt davon am Schlusse jedes der ersten 5 Jahre T= 5000 Mark. Wieviel wird er am Schlusse jedes der folgenden 5 jJahre wegnehmen können, wenn das Kapital verbraucht werden soll?
f. Einrichtung des künstflerischen und technischen Unterrichts.
Der pflichtmassige Zeichenunterricht wurde für die Klassen VI bis O III allwôchentlich in 2 aufeinander folgenden Vormitftagsstunden, für U II alle 14 Tage in 2 Vormitffagsstunden, für O Il und l alle 14 Tage in 2 Nachmittagsstunden nach den neuen Richtlinien erfeilt. Werk- unterricht konnte in Ermangelung eines geeigneten Raumes leider nicht gegeben werden.
Der Gesangunterricht wurde für VI und V klassenweise gegeben, IV und U III, sowie O IIl bis Ol hatffen je 1 Gesangstunde gemeinsam, ausserdem waren die stimmbegabten Schüler der Klassen IV bis OI zu einer Chorgesangstunde vereinigt. Von Erteilung ander- weitigen Musikuntferrichts wurde mit Erlaubnis des Provinzialschulkollegiums abgesehen.
Leibesübungen: Der Jurnunterricht wurde von VI bis UII klassenweise gegeben; O II bis Ol waren zu einer Turnabieilung vereinigt, sodass im ganzen 7 Turnabieilungen bestanden. jede Abteilung hatte 2 Stunden Durnen am Vormiffage, 1 Stunde Turnen und 1 Stunde Spielen am Nachmiftage. Im Winter wurden alle Turnstunden auf 3 Tage der Woche zusammengelegt, damit nur an diesen Tagen die Turnhalle geheizt zu werden brauchte. Eine Anzahl von Schülern beteiligte sich freiwillig an den Uebungen in Hallengymnastik, die von Sportlehrer Paulus in der Turnhalle auf der Spilburg im Winter veranstaltef wurden. Zahlreich beteiligt war die Anstalt an den Wettkämpfen der höh. Schulen im Lahngebiet, die in Limburg am 23. 0. statffanden. Dabei errang eine Mannschaft des Gymnasiums den Sieg im Fünfkampf und trug ausser einer Ehrenurkunde den silbernen Ehrenschild der Stadt Limburg davon, der als Wander- preis in diesem jahr zu vertfeidigen sein wird. Die Reichsjugendwetftkämpfe wurden im Kreise der Anstalt abgehalten; es konnfen bei der DPreisverkündigung 11 Ehrenurkunden des Reichspräsidenten, 26 Urkunden des Reichsauschusses für Leibesübungen vertfeilt werden. Die vorgeschriebenen Wandertage wurden bei günstigem Wetter regelmässig eingehalten. Zwei von ihnen wurden ersetzt durch die Beteiligung an Wetftlcämpfen, zwei andere im Dezember und Januar zum Schneesport ausgenützt. Im Sommer wurde häufig in der Lahn gebadet, im Winter seit November die städtische Schwimmhalle an jedem Montag und Donnerstag nachm. zum Schwimmen benutzt. Von den Schülern der Anstalt können 172 schwimmen, von denen es 24 im letzten Schuljahr gelernt haben.
Schreibunterricht wurde nicht mehr gegeben.
Stenographieunterricht wurde vom einem Lehrer der Anstalt für Schüler der IV bis UüII in 2 Stunden wöchenilich erfeilt; es wurde nach der deutschen Einheitfskurzschrift unterrichtet.
2. Bericht über die Lehrer.
a. Veränderungen: Von Beginn des Schuljahres bis 30. Sepfember 1925 war Studienrat Dr. Hippenstiel krankheiftshalber beurlaubt; am 1. Oktfober fraft er, nachdem er 37 jahre im höheren Schuldienst fätig gewesen war, in den wohlverdienten Ruhestand. Die beiden freien Studienraftstellen wurden verwaltet von den Studienassessoren Franz Büchel und Joseph Seith.
b. Ein Oberstudienrat war nicht an der Anustalt fätig.
Ein Lehrerausschuß bestand nicht.
. Studienreferendare waren zur Ausbildung nicht mehr überwiesen.
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