10 worts und Umstandsworts sowie der Wortstellung, im Anſchluß an Hausknecht, The Engliſch Student, Comps. XII.—XXII.; dazu Gelegentliches aus dem Anhang(Supplement) sowie einige Gedichte. Burnett, Little Lord Fauntleroy. Schriftliche und mündliche Übungen zur Befestig—- ung des Grammatiſchen und als freiere Nachahmungen des Gelesenen. Regelmäßige Sprech- übungen. Wöchentlich eine ſchriftiiche Arbeit, meist Klassenarbeit. In jedem Halbjahr eine deutiche Ausarbeitung. Wenzel.
3. Mathematik: 1. St. Die Anfänge der Trigonometrie. Berechnung des rechtwink- ligen, des gleichſchenkligen und des ungleichseitigen Dreiecks, sowie des regelmäßigen Viel- ecks. Brass.
4. Physik: 1 St. Behandlung einfacher Ericheinungen aus der Akustik und Optik.
Brass.
Obertertia.
Ordinarius: Oberlehrer Koellein.
1. Religionslehre: a) Evang. 2 St. Das Reich Gottes im N. T. Die in Betracht kommenden Abſchnitte aus den Evangelien und der Apostelgeſchichte wurden gelesen und erklärt; die Bergpredigt wurde größtenteils auswendig gelernt. Die Reformationsgeſchichte wurde im An- ſchluß an ein Lebensbild Luthers behandelt. Der Katechismus und die früher gelernten Bibel- sprüche wurden wiederholt. Mit der Wiederholung der früher gelernten Lieder wurde ein kurzer Abriß der Geſchichte des Krichenliedes verknüpft. Heep.
b) Kathol. 2. St. OIIlVI vereinigt. Katechismus: Lehre von der Gnade und den Gnadenmitteln(III. Hauptstück). Bibliſche Geſchichte aus dem alten Test. von der Schöpfung bis Moses, aus dem neuen von der Auferweckung des Lazarus bis zum Schlusse mit Ausnahme der Leidensgeſchichte des Herrn. Busenbender, von Neujahr ab Meffert.
2. Deutsch 2. St. Lesen einer Anzahl prosailcher und poetiſcher Stücke aus dem Lesebuche von Muff besonders Uhlandſcher und Schillericher Balladen, Schillers Wilhelm Tell; 9 Aufsätze, davon 3 in der Klasse. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. Koellein.
3. Lateinisch: 8. St. Lektüre 4 St. Caesar, Bell. Gall. V—VII mit Auswahl. Ovid, Metam, nach Auswahl, mit Erklärung und Einübung des daktyliſchen Hexameters. UÜbungen im Konsturieren, unvorbereiteten Übersetzen, Rückübersetzen. Grammatik 4 St. Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre; Abſchluß der Verbalsyntax in ihren Hauptregeln. Grammatik von Müller. Mündliche Übersetzungen aus dem Übungsbuch von Ostermann-Müller. Alle 8 Tage eine ſchriftliche Übersetzung aus dem Deutſchen, abwechselnd als Klassen- und Haus- arbeit. Alle 6 Wochen anstatt einer Klassenarbeit eine ſchriftliche Übersetzung ins Deutſche, in jedem Halbjahr eine Ausarbeitung. Koellein.
4. Griechisch: 6. St. Nach Beginn des Xenophonlesens: 3 St. Xenophon, 3 St. Grammatik, später 4 St. Xenophon, 2 St. Grammatik. Die Verba auf ₰%ᷣ und die wichtigsten un- regelmäßigen Verba; Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der Ulll. Ausgewählte Haupt- regeln der Syntax im Anſchluß an Gelesenes. Grammatik von Gerth. Mündliche und ſchriftliche Übersetzungen aus dem Deutſchen zur Einübung der Formen. Alle 14 Tage eine Klassenarbeit; Gelesen aus dem Lese- uud UÜbungsbuch von Kohl, von Pfingsten an Xenophons Anabasis l und


