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4. Physik: 1 St. Behandlung einfacher Erscheinungen aus der Akustik und Optik. Brass.
Obertertia.
Ordinarius: Oberlehrer Koellein.
1. Religionslehre: a) Evang. Das Reich Gottes im N. T. Die in Betracht kommen- den Abschnitte aus den Evangelien und der Apostelgeschichte wurden gelesen und erklärt; die Bergpredigt wurde größtenteils auswendig gelernt. Die Reformationsgeschichte wurde im Anschluß an ein Lebensbild Luthers behandelt. Der Katechismus und die früher gelernten Bibelsprüche wurden wiederholt. Mit der Wiederholung der früher gelernten Lieder wurde ein kurzer Abriß der Geschichte des Kirchenliedes verknüpft. Heep.
b) Kathol.: 2 St. Olll—VI vereinigt. Lehre von den Geboten im An- schlusse an den Katechismus der Diözese Trier, II. Hauptstück. Biblische Geschichte: a) Altes Testament: Vom Untergang des Reiches Juda bis zum Schluß. b) Neues Testament: Leidensge- schichte des Herrn nach Schusters Bibl. Gesch. Busenbender.
2. Deutsch: 2 St. Lesen einer Anzahl prosaischer und poetischer Stücke aus dem Lesebuche von Muff, besonders Uhlandscher und Schillerscher Balladen; 0 Aufsätze, davon 3 in der Klasse. Heyses Colberg. Koellein.
3. Lateinisch: 8 St. Lektüre 4 St. Caesar, Bell. Gall. V—VII mit Auswahl. Ovid, Metam, nach Auswahl, mit Erklärung und Einübung des daktylischen Hexameters. UÜbungen im Konstruieren, unvorbereiteten Übersetzen, Rückübersetzen. Grammatik 4 St. Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre; Abschluß der Verbalsyntax in ihren Hauptregeln. Grammatik von Müller. Mündliche Übersetzungen aus dem UÜbungsbuch von Ostermann-Müller. Alle 8 Tage eine schriftliche UÜbersetzung aus dem Deutschen, abwechselnd als Klassen- und Hausarbeit. Alle 6 Wochen anstatt der Klassenarbeit eine schriftliche Übersetzung ins Deutsche, in jedem Halbjahr eine Ausarbeitung. Koellein.
4. Griechisch: 6 St. Nach Beginn des Xenophonlesens: 3 St. Xenophon, 3 St. Gramm., später 4 St. Xenophon, 2 St. Gramm. Die Verba auf und die wichtigsten unregelmässigen Verba; Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der Ulll. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im Anschluß an Gelesenes. Grammatik von Gerth. Mündliche und schriftliche UÜber— setzungen aus dem Deutschen zur Einübung der Formen. Alle 14 Tage eine Klassenarbeit; Gelesen aus dem Lese- und UÜbungsbuch von Kohl, von Pfingsten an Xenophons Anabasis l und II mit Auswahl. Auswendiglernen von Wörtern, soweit sie für das Lesen nõtig sind. In jedem Halbjahre eine Ausarbeitung. Gloël.
5. Französisch: 2 St. Die Lesestücke No. 1— 31 in Ploetz-Kares Übungsbuch. Im An- schluß daran die wichtigeren unregelmässigen Zeitwörter und der Gebrauch von avoir und étre nach der Sprachlehre. Einige Gedichte aus dem Anhang des UÜbungsbuches. Regelmässige Sprech- übungen im Anschluß an die Lesestücke, an Vorkommnisse des tägl. Lebens und an Anschau-— ungsbilder. Schriftliche Arbeiten alle 3 Wochen, als Klassen- oder Hausarbeiten. Im Jahre zwei deutsche Ausarbeitungen. Hippenstiel.
6. Geschichte: 2 St. Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum


