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Das Durchschnittsalter der einzelnen Klassen betrug am 1. Februar 1928 in:
FS u ſn e Sug Wa IVb V b V
17,4 16,6 15,0 14,6 14,5 13,6 13,1 12,3 11,1
Religions-, Staatsangehörigkeits- und Heimatverhältnisse der Schülerinnen nach dem Stande vom 1. 2. 28:
Konfession Preußen Nichtpreußische Aus. Aus dem Von Staatsangehörige länder Schulort außerhalb evang. kathol. Diss. Jüd. 226 33— 2 240 16 5 20² 59
Das Schlußzeugnis des Lyzeums erhielten 31 Schilerinnen.
Vom Religionsunterricht war keine Schülerin befreit. Von künstlerischem und tech- nischem Unterrichte waren befreit in
FS. UII O III UIIIa U IIIb IVa IV b V VI
— 3 4 5 1 2 3 2
Am freiwilligen Nadelarbeitsunterrichte der UII beteiligten sich 27 Schülerinnen, am Werkunterricht der UII nahmen 8 Schülerinnen teil.
Selbstverwaltung der Schülerinnen: Die Schülerinnen aller Klassen haben am Anfang jedes Schulhalbjahres„2 Sprecherinnen“ in geheimer Wahl gewählt.
Auch die übrigen Klassenämter, Karten-, Blumen- und Büchereiordnerin werden durch Wahl für ein Vierteljahr besetzt.
Wenigstens einmal im Monat benutzte der Klassenleiter eine lehrplanmäßige Stunde zur Aussprache über Angelegenheiten der Klassengemeinschaft odere andere von den Schüle- rinnen vorgeschlagene Fragen.
Die Klassen IV bis UII dürfen Schülerinnengruppen des V. D. A. bilden.
Die Klassen O III und UII verwalten ihre Schulbücherei selbständig durch eine von der Klasse gewählte Schülerin. Der Deutschlehrer, der für die Bücherei verantwortlich ist, hat jederzeit vollen Einblick in die Geschäftsführung.
Die UII erhält durch eine oder mehrere von ihr gewählte Schülerinnen die Ordnung aufrecht in der Karten-, Bilder- und Turngerätesammlung der Schule.
Sie übernimmt in gleicher Weise die Pflege der Blumen außerhalb der einzelnen Klassen. Der aufgabenfreie Nachmittag und im ganzen auch der monatliche Wandertag wurden durchgeführt.
Jedes Kind wurde mindestens einmal schulärztlich untersucht, zahlreiche Kinder mehr- mals. Der Gesundheitszustand war gut.
Der Schulgeldsatz betrug für einheimische Schülerinnen 200 RM., für Auswärtige 250 RM. 16 Schülerinnen konnten ganze, 20 Schülerinnen halbe Freistellen erhalten.
Eine sehr umfangreiche Hilfsbücherei konnte allen an sie gestellten Ansprüchen
entsprechen.


