Jahrgang 
1927
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Das Durchschnittsalter der einzelnen Klassen betrug am 1. Februar 1927 in:

FS Wun om umnm wa(b Va VWW VI 1714 166 136 146 136 1333 124 12,5 112

Religions-, Staatsangehörigkeits- und Heimatverhältnisse der Schülerinnen nach dem Stande vom 1. 2. 27:

Konfession Preußen Nichtpreußische Aus⸗ Aus dem Von Staatsangehörige länder Schulort außerhalb evang. kathol Diss. Jüd. 2283 38 3 250 16 5 205 66

Das Schlußzeugnis des Lyzeums erhielten 23 Schülerinnen.

Vom Religionsunterricht war keine Schülerin befreit. Von Kkünstlerischem und fechnischem Unterrichte waren befreit in

F S. U II O II U III IVa IVb VA Vb VI 5 1 1 6 2 5 Am freiwilligen Nadelarbeitsunterrichte der UII beteiligten sich alle Schülerinnen bis auf eine, am Werkunterricht der UII nahmen 8 Schülerinnen teil.

Selbtverwaltung der Schülerinnen: Die Schülerinnen aller Klassen haben am Anfang jedes Schulhalbjahres2 Sprecherinnen in geheimer Wahl gewählt.

Auch die übrigen Klassenamtfer, Karten-, Blumen- und Büchereiordnerin werden durch Wahl für ein Viertfeljahr besetzt.

Wenigstens einmal im Monat benutzte der Klassenleiter eine lehrplanmäßige Stunde zur Aussprache über Angelegenheiten der Klassengemeinschaft oder andere von den Schülerinnen vorgeschlagene Fragen.

Die Klassen U III, O ll und UIl dürfen Schülerinnengruppen des V. D. A. bilden.

Die Klassen O IIl und UII bilden aus freiwilligen Teilnehmerinnen einen Kunst- und einen Musikverein.

Diese Vereine werden von einem oder mehreren Mitgliedern des Kollegiums be- raten, damit so die Schülerinnen auch mit dem Kollegium zu einer GCemeinschaft zu- sammenwachsen.

Die Klassen O lll und UII verwalten ihre Schulbücherei selbständig durch eine von der Klasse gewählte Schilerin. Der Deutschlehrer, der für die Bücherei verantfwortlich ist, hat jederzeit vollen Einblick in die Geschäaftsführung.

Die UIl erhält durch eine oder mehrere von ihr gewählte Schülerinnen die Ord- nung aufrecht in der Karfen-, Bilder und Turngerätesammlung der Schule.

Sie übernimmt in gleicher Weise die Pflege der Blumen außerhalb der einzelnen Klassen. Der aufgabenfreie Nachmiftag und der monafliche Wandertag wurden durchgeführt.

Im Winter veranstaltete die Stadt eine Speisung für bedürftige Kinder, an der 20 Schülerinnen beteiligt waren.