Jahrgang 
1901
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III. STIFTUNGEN.

1. Das Brotstipendium genossen der Untersecundaner Schultze, der Obertertianer Krauss, der Quartaner Efftger, der Quintaner Böttner.(M.-V. 5. Mai 1900).

2. Das Fuldaische Bücherstipendium der Obertertianer Ebert(M.-V. 5. Mai 1900). 3. Das Ubersche Stipendium der Stud. phil. Karl in Jena(M.-V. 16. Mai 1900). 4. Das Asverusische der Untersecundaner Bauss.

5. Das Calmbergische der Oberprimaner Sorsche, die Unterprimaner Leinhos und Rieth, die Obersekundaner Meyer, Osswald. Heiland(M.-V. 25. Oktober 1900 mit dem Bescheid, dass künftig von der immer am 18. October vorzunehmenden Verteilung nur Anzeige an das Ministerium gemacht zu werden braucht).

6. Das Elmptsche der Oberprimaner Göbel, der Obersekundaner Strobel und der Obertertianer Ebert. 7. Das Storchsche der Untersekundaner Schultze. Die Wienersche Familienstiftung der Untersecundaner Schultze. d .Das Fürstliche Gymnasialstipendium erhielten die Primaner Sorsche, Bettmann, Bliedner, Leinhos, die Secundaner Meyer, Heiland, Herbst, Bauss, die Tertianer Mähler, Ebert, Reinhard, Hertel. M.-V. v. 4. März 1901. 10. Das Görwitzische der Abiturient Göbel. 11. Das v. Eichel-Streibersche Stipendium der Obertertianer Krauss und der Quintaner Sonderhof (M.-V. 4. Mai 1900). 12. Die Schreib-Preise erhielten die Quartaner Hartung, Krausse, die Quintaner Saal, Lünzer, die Sextaner Reich, Wuth. 13. Nach dem Vorschlage der Lehrerkonferenz wurde 22 Schülern teils eine ganze, teils eine halbe Schulgeldfreistelle gewährt(M.-V. 5. Mai 1900). 14. Die Caesar Butschke-Stiftung wurde den Bestimmungen gemäss verwendet. 15. Die Carl Otto Hensgen-Stiftung wurde nach der Bestimmung des Stifters an drei Ober-

tertianer verteilt. Durch M.-V. v. 1. Febr. 1901 wird der Betrag bis auf Weiteres auf je 45 Mk. festgesetzt.

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IV. SAMMLUNGEN.

I. Der Carl Alexander-Bibliothek fehlte es schon seit einiger Zeit an Raum, um die ihr hauptsächlich durch Schenkungen zu Teil werdende Vermehrung ihrer Bestände in geordneter Weise aufstellen zu können. Nachdem deshalb die Grossherzogliche Staatsregierung die Bereitstellung der zur Erweiterung der Bibliotheksräume erforderlichen Geldmittel beim Landtage beantragt und dieser die Bewilligung ausgesprochen hatte, ist ein Erweiterungsbau ausgeführt worden, der voraussichtlich auf Jahre hinaus dem Bedürfnis der Bibliothek genügen, nach seiner Vollendung in diesem Frühjahr bezogen werden und teils ältere Bestände, teils neu hinzukommende, wie z. B. die Bibliothek des geistlichen Ministeriums unserer Stadt aufnehmen wird.

Einen höchst erfreulichen Zuwachs der Bibliothek bildet die umfangreiche und wertvolle Schenkung, die ein ehemaliger Schüler des Carl Friedrich-Gymnasiums, Herr Dr. jur. A. W. Seeger in Leipzig ihr zugewendet hat, indem er aus der Bibliothek seines verstorbenen Herrn Vaters, des Königl. Spanischen Consuls Seeger in Leipzig, circa 6400 Bände der Carl Alexander-Bibliothek überwies.