Jahrgang 
1858
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Nrzogs, Sonnen⸗ rimaner eeutſchen

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gehalten am 5.

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priscia- aue Aufl, das Karl öll's und he Wirk⸗

Jexicon,

Leyſer deutſche Predigten ꝛc., Simrock das kleine Heldenbuch, Hospinianus de origine et progressu mo- nachorum ac ordinum monasticorum etc., Schultes directorium diplomaticum, 2 Bde., Horn Henricus Illustris, Thüringiſche Chronik von Binhard 1613, Weimar⸗Eiſenachiſche Landeskunde von Schumann, Joh. Reinh. Forſters Reiſe um die Welt, 2 Bde.,(dieſe letzten ſechs Werke von Antiquaren), Göthe's Egmont nach Schiller's Bearbeitung, Gutzkow Lorbeer und Myrthe, Longfellow Sang von Hiawatha, Zeitſchrift für deutſche Kulturgeſchichte 1856 und 1857, Anzeiger für Kunde deutſcher Vorzeit, Zeitſchrift des Vereins für thüringiſche Geſchichte III, 1, Correſpondenz⸗Blatt des Geſammtvereines der deutſchen Geſchichts⸗ und Alterthums⸗Vereine, Litter. Centralblatt, Zeitſchr. für die Alterthumswiſſenſchaft, Jahn's Jahrbücher ec.(ieſe letzten vier Zeitſchrif⸗ ten von einem Leſeverein), Berliner Zeitſchrift für das Gymnaſialweſen, Rheiniſches Muſeum für Philologie, alle dieſe Zeitſchriften von 1857.

Für die Schülerbibliothek: Kutzen das deutſche Land, Schmidt Wilh. Tell, die Türken vor Wien, Götter und Helden, griech. Heroengeſchichte, Herder als Knabe, und aus der Brockhaus'ſchen Reiſebibliothek das Moſel⸗ thal, der Rhein und Weſtfalen.

Für die mathematiſch⸗phyſikaliſche Bibliothek ſchenkte Herr Mathematikus Kunze die von ihm 1857 in Druck gegebene Abhandlung über die aufſteigenden Kettenbrüche.

Angeſchafft wurde von Humboldt Kosmos IV.

Eine Bereicherung unſerer Naturalienſammlung verdanken wir einem ehemaligen Zöglinge der Anſtalt, Herrn Dr. Dammann, Arzt bei der Königl. Holländiſchen Marine, welcher mehrere intereſſante Naturalien von Buen Ayre(einer der niederländiſchen Beſitzungen in Weſtindien) dem Gymnaſium zukommen ließ.

Endlich wurden 5 thl. 4 gr. 4 pf. auf Anſchaffung von Noten für den Geſangunterricht verwendet.

Turnen. Die regelmäßigen Turnübungen wiederholten ſich im vorigen Jahre ſo, wie es ſchon im vorjährigen Pro⸗ gramme berichtet worden iſt. Der Beſtand der Turnkaſſe iſt folgender: 1thl. 5 ſgr. pf. baar, 23 ⸗15 1° in einem Syparkaſſebuche, als 21 thl. Einlage und 2 thl. 15 ſgr. 1 pf. . Intereſſen, 13 21 9 Beiträge der Schüler im Jahre 1857, 38thl. 11 ſgr. 1 pf. in Summa. Davon wurden 15 thl. 20 ſgr. 7 pf. für Inſtandhaltung des Turngartens, für Reparaturen der Geräthſchaften und Anſchaffung einer Strickleiter ausgegeben. Es beträgt mithin der Kaſſebeſtand 22 thl. 20 ſgr. 6 pf., wo⸗ von 22 thl. 15 ſgr. 1 pf. in dem Sparkaſſebuch angelegt ſind.

Unterſtützung einzelner Schüler.

Das fürſtliche Stipendium für Oſtern 18 ¾5 erhielten nach Reſcript vom 6. April 1857 die Primaner Guido Thon, Karl Martin, Auguſt Rinck, Julius Heß, die Sekundaner Armin Trunk, Julius Rupert, Auguſt Weihrich, Franz Höber, die Tertianer Hermann Leinhos, Paul Atzel, Louis Köhler, Wilhelm Krauße.

Das Calmberg'ſche nach Reſcript vom 28. September 1857 die Primaner Auguſt Rink, Armin Trunk, Franz Lorey, und die Sekundaner Karl Schmuck, Franz Höber, Auguſt Weihrich.

Das Elmpt'ſche Legat nach Reſcript vom 13. November der Primaner Julius Rupert, der Sekundaner Konſtantin Friderici und der Tertianer Karl Gutberlet.

Das Brotſtipendium genoſſen Karl Schmuck(Reſcript vom 30. März 1857) und die früheren Percipienten Friderici, Leinhos und Krauße.

Die kalligraphiſchen Prämien wurden nach Reſcript vom 22. Februar 1858 den Quartanern Edmund Ber⸗ ninger und Egenolf von Röder, ſowie den Quintanern Otto Schmiedtgen und Wilhelm Heydenbluth zu Theil.

Das Görwitz'ſche Legat nach Reſcript vom 13. März 1858 dem Tertianer Gutberlet.

Das jetzt zum erſten Male verliehene Fuldaiſche Schulbücherſtipendium im Betrage von 8 thl. 2ſgr. 10 pf. nach Reſcript vom 11. März dem Quartaner Karl Rauch aus Neidhardtshauſen.

Das UÜber'ſche Stipendium nach Reſcript vom 24. März dem Sekundaner Leinhos.

Bemerkung. Die Vertheilung der fürſtlichen Schulſtipendien konnte erſt bei der Translokations⸗Konferenz berathen werden und unterliegt noch der Genehmigung des Großherzogl. Staats⸗Miniſterium.

Durch Reſcript vom 14. Mai 1857 wurde dem Schüler Karl Schmuck das Schulgeld auf das laufende Schuljahr zur Hälfte, dem Primaner Rupert durch Reſcript vom 13. Oktober 1857 ganz erlaſſen.

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