Jahrgang 
1847
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ſungen über die Freiheitskriege 1. B., Vilmar Vorleſungen über die Geſch. der deutſchen National⸗ Litt., Lucas über den Krieg von Wartburg, Gehler phyſikal. Wörterbuch 11. B., Grunert Archiv 8. B., Chasles Geſch. der Geometrie, Dieſterweg Lehrbuch der mathem. Geographie.

Für die Schülerbibliothek: L. Storch Thüringen und der Harz in 8 Bänden, Förſter Columbus in 3 Bändchen, Sommer Sagen und Märchen, 1 H., Schubert Spiegel der Natur.

Unterſtuͤtzung und Belohnung einzelner Schuͤler.

Das fürſtliche Stipendium erhielten im Jahre 1846 nach Reſcr. vom 30. April 1846: in Prima Herman Amelung, Eduard Leinhos, Oskar Wislicenus, Ferdinand Meiſter, jeder 30 thlr.; in Secunda Auguſt Stapf, Adolf Ruppert, Karl Göpel, Friedrich Sehrwald, jeder 18 thlr; in Pertia Eugen Briegleb, Karl Hoffmann, Karl Klüber, Georg Lückert, jeder 10 thlr.

Das Reichsgräfl. Elmpt'ſche nach Reſcr. vom 11. Novbr. 46: der Primaner Ernſt Ett, (im Betrage von 9 thlr. 20 gr. 2 pf.,) welcher der Stiftung gemäß am 25. November die deutſche Gedächtnisrede hielt, der Sekundaner Karl Kuhn und der Tertianer Heino Göpel, jeder im Betrage von 4 thlr. 25 gr. 1 pf.

Die kalligraphiſchen Prämien nach Reſcr. vom 3. März 47: die Quartaner Oskar und Otto Gräf, der Quintaner Emil Meurer.

Das Brotſtipendium genoſſen: der Primaner Georg Roſenſtock, der Sekundaner Karl Hoffmann, der Tertianer Karl Bach, der Quartaner Emil Leinhos. Der erſte und der letzte percipirten ein Stipendium bis zum Oktober je zur Hälfte, ſeit dem Abgange des Percipienten Karl Kötſchau aber jeder ein beſonderes.

Erlaß des Schulgeldes zur Hälfte wurde dem Primaner Hermann Amelung auf das Quartal Oſtern 1846 zu Theil.

Endlich wurde der bei der hieſigen Sparkaſſe deponirte Reſt der zu Prämien am Jubelfeſte ge ſammelten Summe(ſ. Oſterprogramm 1846 S. 18), im Betrage von 16 thlr. 12 gr. an folgende Schüler vertheilt: Hermann Stapf, Ernſt Ett, Ferd. Wiener, Richard Reinhard, Heinrich Roſen⸗ ſtock, Friedrich Leinhos, Karl Kötſchau, Karl Bach, Adolf Meurer, Richard Wuth, Oskar Gräf, Friedrich Gießler, Otto Gräf.

Wichtigſte Verordnungen und Bekanntmachungen des Großher⸗ zoglichen Hochpreislichen Oberkonſiſtoriums.

Vom 9. Juli 1846: Mittheilung eines höchſten Reſcripts durch die Ephorie im Auftrage des Großherzogl. OK., daß den Schülern der Gymnaſien die Benutzung der Privatunterrichtsſtunden bei Gymnaſiallehrern nicht weiter verſtattet werde.

Vom 20. Oktober: Ephoral⸗Begleitſchreiben zu einem von dem Lehrer⸗Kollegium in Weimar ausgegangenen Entwurfe über Maturitätsprüfungen.

Vom 20. Oktober und 4. November: die höchſte Reſolution wird durch die Ephorie mitgetheilt, daß die durch den Programmenaustauſch an das hieſige Gymnaſium eingehenden Realſchulprogramme dem Gymnaſium verbleiben, aber Anordnung dahin zu treffen ſei, daß dieſelben unter Verpflichtung zu pünktlicher Rückgabe alsbald, nachdem ſie eingegangen, auch bei den Lehrern der hieſigen Real⸗ ſchule in Umlauf geſetzt und dieſen unter gleicher Verpflichtung auch ſonſt jederzeit zu längerem Ge⸗ brauche überlaſſen werden.

OK.⸗Reſcript vom 6. Januar 1847: betr. die ordnungsmäßige Anmeldung der Seminariſten, welche um das Brotſtipendium ſich bewerben, bei der Gymnaſialdirektion.

Vom 27. Januar: Mittheilung eines höchſten Reſcriptes durch die Ephorie, daß die bereits verſuchsweiſe eingeführten Studien- und Arbeitstage bis auf Weiteres fortbeſtehen dürfen.

OK.⸗Reſcript vom 3. März: daß auf erſtatteten unterthänigſten Bericht Serenissimus gnädigſt zu reſcribiren geruht haben, daß dem Gymnaſiaſten Hermann Stapf die nachgeſuchte Erlaubnis zum