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Entwickelung der dramatiſchen Poeſie bei den Griechen, vorzugsweiſe der Tragödie, und deren na⸗ tionale Bedeutung beſprach. Dies führte unmittelbar auf Weimar's Verdienſte um die deutſche Lit⸗ teratur, ſowie auf das, was durch des durchlauchtigſten Erhalters Huld und Gnade fortwährend für die hieſige Anſtalt geſchehe. Hierauf recitirten einige Schüler eigene poetiſche Verſuche, nämlich der Oberprimaner Franz Hotzel ein metriſches Gebet, der Oberprimaner Reinhard eine lateiniſche Ode über das Thema: per aspera ad astra, der Primaner Jungherr ein deutſches Gedicht zu Thü— ringens Preis, der Sekundaner Jobſt über Luther, den Ueberſetzer der Bibel, der Sekundaner Ame⸗ lung über Virgil, den Nachahmer Homer's. Nach dieſen deklamirten je 2 Schüler aus den 3 übri⸗ gen Klaſſen deutſche Gedichte und ein Geſang ſchloß die Feier.
Wichtigſte Verordnungen und Bekanntmachungen des Großherzoglichen Hochpreislichen Oberkonſiſtoriums.
Reſcript vom 18. Auguſt 1843 des Inhaltes, daß nach der beſtehenden Anordnung die Direktion der neu errichteten Realſchule gehalten ſei, von allen Gymnaſiaſten, die in dieſe Lehranſtalt überge⸗ hen, ein von der Direktion des Gymnaſiums ausgeſtelltes Zeugniß zu fordern, daß dagegen auch die letztere angewieſen werde, von den Schülern, die aus der Realſchule in das Gymnaſium übertreten, ein von dem Vorſtande derſelben auszuſtellendes Zeugniß ſich vorzeigen zu laſſen.*)
Vom 10. November: es wird gewünſcht, daß Mittel ergriffen werden mögen, einen theilneh⸗ menden und geordneten Kirchenbeſuch der Gymnaſiaſten zu befördern.
Vom 24. Januar 1844: es wird der Direktion eröffnet, daß ganze oder theilweiſe Befreiung vom Schulgelde nur verwaiſeten oder ganz mittelloſen Schülern geſtattet werden könne.
Vom 28. Februar: Se. Königl. Hoheit, der Großherzog, haben gnädigſt beſchloſſen, dem Pro⸗ feſſor Dr. Mahr ein Korndeputat von 8 Weimar. Scheffeln Korn gegen die Kammertare ohne Ver⸗ gütung der etwaigen Differenz zwiſchen der letzteren und dem etwaigen Marktpreiſe, aber auch unter der Bedingung, daß er ſich verpflichte, jene zu zahlen, wenn dieſer niedriger ſtehe, zu Theil wer⸗ den zu laſſen; die Geſtattung dieſes Deputats beginne mit dem laufenden Jahre.
Außerdem iſt zu erwähnen eine Zufertigung der Ephorie vom 26. Febr. d. J., den beigefügten für die beiden Landesgymnaſien neu entworfenen Unterrichtsplan für Mathematik und Phyſik betref⸗ fend; die Direktion wird aufgefordert, den Prof. Dr. Mahr zu veranlaſſen, dieſen Lehrplan mit Beziehung auf die hieſigen Klaſſenverhältniſſe feſtzuſtellen.
Unterſtützung und Belohnung einzelner Schüler.
Auf Empfehlung des Lehrer-Kollegiums wurde nach H. Reſcripte vom 7. April 1843 auf das Schuljahr vom 1. April 1842 bis 1843 das von den Herzogen Johann Kaſimir und Johann Ernſt geſtiftete Stipendium gewährt: den Primanern Karl Rudloff, Julius Michel, Franz Amelung, Ferdinand Reinhard, jedem zu 30 Thalern; den Sekundanern Ottomar Kind, Oskar Wislicenus, Eduard Leinhos, Ferdinand Meiſter, jedem zu 18 thlr.; den Tertianern Ernſt Ett, Heimbert Ja⸗ cobi, Ferdinand Wiener, jedem zu 10 thlr., ſowie Heinrich Virnau und Otto Reinhard jedem zu 5 thlr.
3 Das Uber'ſche Stipendium im Betrage zu 10 thlr. 8 gr. 4 pf. auf 2 Jahre vom 1. Juli 1843 bis dahin 1845, welches jedesmal in der Mitte des Juli zu erheben iſt, erhielt nach Reſcript vom 22. Septbr. der Primaner Ferdinand Reinhard...
Das Elmpt'ſche nach Reſcr. vom 3. Novbr. der Primaner Heinrich Schill zu 9 thlr. 20 gr. 2 pf., der Sek. Eduard Leinhos und der Tert. Hermann Weißenborn zu 4 thlr. 25 gr. 1 pf.
Die kalligraphiſchen Prämien nach Reſcr. vom 28. Februar 1844 je zu 1 thlr. die Quartaner Ferdinand Batſch und Karl Bach, ſowie der Quintaner Hermann Meurer.
*) Dazu iſt die Direktion ſchon verpflichtet nach den 1838 gegebenen„Verordnungen für die Schüͤler des Groß⸗
herzogl. Gymnaſiums“§. 3.


