en, vnd uthshalb zu laſſen Eerlichen mit na⸗ Philipi weilant an vnd lgereume wir jetzt frembde n moege, in vnſers „ vf XV e Steuer nit mag geneigt ers chriſt⸗ vnd zu gen vns onderthe⸗ riſtlichen ond mil⸗ ithe, ſo ter wah⸗ ſeligſten lige, des vnd ewig leiſſigſten vnderthe⸗ nno xliiij.
ennach.
n, beſtel⸗ vir ſeines t an dem eer kirchen und moch⸗ ulmeiſtern en mitge⸗ ht leiden gen vnnd erhaltung Vnd iſt er vnnder⸗ vleiſſigſt
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beſtellet werde. vnd an geſchickten tuglichen leuten nicht erwinde oder mangel furfall, vnd nachdem Ir wiſſet, auß was vrſach die ſchul bei euch in abfall kommen, damit daſſelb hinfurt nachbleib, So wollet hinfurt an vorwiſſen vnd zuthun des ſuperattendenten kein annehmen oder enturlauben. Indem geſchiet vnnſer Meinung. Datum Torgau, Sonnabent nach Galli Anno ꝛc. xliüijo. An den Superattendenten vnd Rath zu Eiſſennach ꝛc.
VI. Johann Ffridrich Kc.
Lieber Rath, vnnd getreuer, Wir habenn auff vnderthenig anſuchen des wirdigen vnnſſers lieben an— dechtigen vnnd getreuen ern Juſti Menii pfarrers vnd Superattendenten, vnnd des Raths zu Eiſſennach gnedigſt gewilligt Inen zu Vnnderhaltung Irer ſchuel vnnd derſelben diener zu dem vorigen einkommen vnd verordnungen noch XV fl. vnnd funff malder kornes, erffurdiſch maß Jerlich zuzulegen,
Als begern wir du wolleſt verſchaffen, das Inen hinfurt Jerlich zu berurter Irer ſchull vnnd ſchul⸗ diener gemelte XV fl. vnd funff malder korns gereicht werden vnnd volgen, deren ſollſtu vnd die Ihenen, denen du es ferder beuehlen wirdeſt, In Rechnung entnohmen werden vnnd geſchiet Indem vnnſer Mei⸗ nung. Datum vts.
An den Rentmeiſter zu Duringen.
Stellen wir nun zuſammen, was ſich aus den vorſtehenden Aktenſtücken ergibt.
Schon zu Anfang des Jahres 1543 war die Stelle des„Schulmeiſters,“ alſo des Rectors, ſowie deß Cantors erledigt. Der Stadtrath war geneigt, Heinrich Merten oder Martin, ein Stadt⸗ kind, der durch ein Stipendium von der Stadt unterſtützt nach Wittenberg auf die Univerſität ge⸗ gangen war, dem im J. 1540 die Univerſität ein gutes Zeugniß gegeben, der endlich 5 Jahre da ſelbſt zugebracht hatte, auf das Anſuchen ſeines Vaters an der Schule anzuſtellen. Doch wendet er ſich(im April 1543) zuerſt an Melanchthon mit der Bitte, den genannten Heinrich Martin zu prüfen, ob er fähig zu dem Schulamte ſei und ihn im günſtigen Falle im Namen des Stadtrathes zum Schulmeiſter zu ernennen, wenn er aber nicht beſtehe, einen anderen vorzuſchlagen. Bald darauf, im Juni, ergeht von dem Stadtrathe an⸗ Martin die Aufforderung, ſobald als es möglich ſei, nach Eiſenach zu kommen, damit er an der Schule thätig ſei, bis Melanchthon, deſſen Ankunft man täg— lich erwarte, über ihn entſcheide, worauf er entweder des Schulmeiſters oder doch gewiß des Cantors Amt erhalten werde. Martin verwaltete darauf wirklich, wie ſich aus dem erſten Berichte des Stadt⸗ rathes ergibt, das Amt des Rectors.
Es hatte aber der Stadtrath an den Kurfürſten Johann Friedrich ein Bittgeſuch gerichtet um Unterſtützung zur Verbeſſerung der Schule, damit die Bürger nicht genöthigt wären, ihre Kinder wegen ſchlechten Zuſtandes der Stadtſchule, auswärts(es werden in dem Schreiben des Superinten⸗ denten namentlich Wittenberg, Magdeburg und Gotha angeführt) mit großen Koſten und geringem Erfolge unterrichten zu laſſen oder ſie früher auf die Univerſität zu ſchicken als ſie ohne weitere An⸗ leitung mit ſelbſtändigerem Urtheile die Vorleſungen auf der Univerſität hören könnten und die nö⸗ thige Charakterreife erlangt hätten. Der Beſcheid des Kurfürſten war ungünſtig; er habe vernommen, ſo lautete die Reſolution, daß die Eiſenacher Schule nicht gut beſtellt, daß der Schulmeiſter aus Gunſt, nicht wegen ſeiner Tüchtigkeit, angenommen worden ſei. Der Stadtrath rechtfertigte nun in dem erſten Berichte vom 22. Januar 1544 die getroffene Wahl und machte die dem Gewählten ge— gebenen Zeugniſſe geltend. Doch mochte der Vorwurf nicht vergeſſen werden können. Denn ſchon am 7. Juni 1544. wird dem Kurfürſten Bericht erſtattet, daß man mit Zuziehung Melanchthons einen tüchtigen Schulmeiſter bekommen würde, auch den Entſchluß gefaßt habe, das Predigerkloſter zu einer ſtattlichen Schule einzurichten, damit dieſe nicht blos für die Stadt, ſondern für die ganze umliegende Landſchaft Sr. kurfürſtl. Gnaden beſtehe, nur fehle es zur beſſeren Beſoldung für den Schulmeiſter, die bisher 65 fl. betragen, noch an 15 fl., damit ſie auf 80 fl. ſich belaufe,*) und an einigen Maltern Korn und Getreide zur Unterhaltung einiger fremden
In dem Berichte des Amtmanns Chriſtoph von Harſtall vom Juli 1544 iſt die baare Beſoldung des Schulmei⸗


