Periodikum 
Einladungsschrift zum Examen / [Großherzogliches Gymnasium zu Eisenach]
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wenn ſie in einer Sprache einmal vorhanden ſind, nicht gegen andere vertauſcht werden, und auf welchen haupt⸗ ſaͤchlich die Eigenheit einer Sprache beruht. Nicht leicht wird es eine Sprache geben, welche nicht ein⸗ zelne Woͤrter von andern entlehnt haͤtte. Indeſſen dieſe Woͤrter ſind insgemein Nenn⸗ und Zeitwoͤrter; nach Beiſpielen aber von erborgten Praͤpoſitionen, Zahl⸗ und Fuͤrwoͤrtern wird man ſich vergeblich umſehen, und des⸗ wegen pflegt man auch bei Sprachpergleichungen vor⸗ zuͤglich von den Zahlwoͤrtern auszugehen. Wie groß aber iſt die Aehnlichkeit, welche wir in allen dieſen Redetheilen zwiſchen beyden Sprachen finden! Wir be⸗ trachten in dieſer Ruͤckſicht zuerſt die Praͤpoſitionen, wo ich die Veraͤnderungen, welche die Deutſchen in Anſehung des Lautes erlitten haben⸗ nach der Zeitfolge ordne.

6, Kretenſiſch, in.

aua, ana, anan, an. Obgleich dieſe Praͤpoſition als

ſolche faſt ganz auſſer Gebrauch gekommen iſt, ſo finden wir ſie doch noch haͤufig in Zuſammenſetzun⸗ gen, z. E. bergan, obenan, hinan. Fruͤher beſtand

ſie fuͤr ſich, z. E. usiddga an fairguni, er ging auf einen Berg. Sitands ana fulin asilaus, er ſaß auf einem Eſelsfuͤllen.*)

vsn, anne, ane, ohne.

8, pi, bi, be, bei.

2sra, mit.

a2., ſamant, ſamana, ſamat, ſam, ſament, ſamet, ſamit, ſamt.

rν0, vora, furi, fora, vor. Das x iſt in O ver⸗

wan⸗

*) Mehrere Beiſpiele kann man in Graff's Schrift die alt⸗ hochdeutſchen Präpoſitionen finden, welche mit vielem Fleiß geſchrieben, aber deswegen für den Anfänger unbrauchbar iſt, weil er ohne Gloſſarium die aufgeſtellten Beſſgiel nicht verſtehen kann, und dieſes nicht beigefügt

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