A. Der Unterricht.
Dem Unterricht lagen die„Lehrpläne für die höheren Schulen im Volksſtaate Heſſen“(Ent⸗ wurf, Darmſtadt 1925, Staatsverlag) zu Grunde, ergänzt durch Sonderlehrpläne.
1. Der Lehrſtoff.
Deutſche Aufſätze.
OlIa. 1. Was bedeutet der Abſolutismus für Ludwig XIV. innere Politik? 2. Agnes Ber⸗ nauer 3. Akt(Inhaltsangabe). 3. Iſt der Tod von Agnes Bernauer berechtigt? 4.„Der Spa⸗ ziergang“ von Schiller. 5. a) Mit welchen Mitteln wird verſucht, die Generale an Wallenſtein zu feſſeln? b) Bundestag, Bundesrat, Reichsrat. 6.(Reifeprüfungsaufſatz) a) Allgemeine Charakteriſtik der zweiten Blüte der deutſchen Literatur. b) Wie wird Wallenſtein dazu gebracht, Verrat zu begehen? c) Vergleich der Reichsverfaſſungen von 1871 und 1919. d) Die Eigenart der Kunſt des Schauſpielers im Vergleich zu anderen Künſten.
OIb. 1. Wie vollzieht ſich die Annäherung der drei Religionen in Leſſings„Nathan“? 2. Was muß man von Politik wiſſen? 3. Inwiefern iſt Egmonts Verhalten in ſeinem Charakter und in ſeiner Weltanſchauung begründet? 4. Was veranlaßt Herzog Ernſt, das Todesurteil zu unterſchreiben? 5. Die Menſchen in Storms Schimmelreiter in Beziehung gebracht zu Aberglaube, Fluch und Ahnung. 6.(Reifeprüfungsaufſatz) a) Einzelmenſch und Gemeinſchaft in Hebbels„Agnes Bernauer“. b) Wie iſt die Entſtehung der ſozialen Frage aus der Geſchichte des 19. Jahrhunderts zu erklären. c) Goethe in Straßburg. d) Bedeutung und Aufgabe der Preſſe.
UIa. 1. a) Das Theater der Alten. b) Kreon und Lemeſas⸗ 2. Klopſtock. 3. Tempel⸗ herr und Kloſterbruder(Nathan I, 5). 4. Vater und Kind in„Kabale und Liebe“. 5. Perſonen und Zuſtände in den 2 erſten Akten des„Götz“. 6. a) Das erwachende Nationalgefühl der unter⸗ drückten Völker als Urſache des Sturzes Napoleons. b) Napoleons weltgeſchichtliche Bedeutung. c) Banken und Börſen.
UIb. 1. Die wirtſchaftlichen und ſozialen Folgen der Entdeckungen. 2. Warum ſpricht Antigone von ihrer„frommen“ Freveltat? 3. Vorfabel in Leſſings„Minna“. 5. Iſabellas Anteil am Untergang ihres Hauſes. 5. Wandelbarkeit der Maſſe, Einfluß der Führer(nach Shakeſpeares „Julius Caeſar“*). 6. Das tragiſche Geſchick der Sappho.
UIc. 1. Wie rechtfertigt Antigone ihr Verhalten? 2. Was wiſſen die Mitglieder des Für⸗ ſtenhauſes beim Tode Don Manuels von ihren verwandtſchaftlichen Beziehungen?(„Braut von Meſſina“*). 3. Gedankengang in Schillers„Spaziergang“. 4. Die Expoſition in„Minna von Barnhelm“. 5. Luft⸗ und Funkverkehr im Rahmen der modernen Weltwirtſchaft. 6. Weshalb fühlt ſich Phaon mehr zu Melitta als zu Sappho hingezogen?
OIla. 1. Vom Stabreim und Endreim. 2. Bahnhofleben am Sonntag. 3. a) Die Ver⸗ faſſerfrage im Nibelungenlied. b) Rhein und Donau im Nibelungenlied. 4. Wie wird Johannes Hadlaub zum Minneſänger? 5. a) Wie ehren wir würdig unſere Gefallenen? b) Wormſer Kriegergräber und Gedenkſteine. 6. a) Das Bild des deutſchen Mittelalters in Goethes„Götz“. b) Adelheid und Weislingen.
OIIb. 1. Das Lied vom Untergang der Burgunden. 2. Unſer Jugendfeſt. 3. a) Vom Leben und Dichten Walthers von der Vogelweide. b) Aus welchen Gründen und auf welche Weiſe wachſen Staaten? 4. Gunthers Werbung um Kriemhild. 5. Der Strafprozeß 1. Inſtanz ſeit 1924.
UIla. 1. Der„ſingende Vogel“(Bildbetrachtung). 2. Gedanken zu einem Gedicht von Guſtav Falke. 3. Der Aufbau der Tellhandlung. 4. Der Charakter Coriolans. 5. Freies Thema. 6. Achilles und Priamus. 7. Freies Thema. 8. Romantiſche Elemente in Eichendorffs Taugenichts.
UIIb. 1. a) Feierabend. b) Eine Feuersbrunſt(Nach Schillers Glocke). 2. Unſer diesjäh⸗ riger Jugendfeiertag. 3. Der Gang der Verhandlungen auf dem Rütli. 4. Der Gedankengang in Tells Selbſtgeſpräch. 5. Die Entſtehung des Streites zwiſchen Achilles und Agamemnon (Nach Homers„Ilias“). Die letzten Wochen vor Weihnachten. 7. Welche Bedeutung hat der letzte Geſang der Ilias als Abſchluß des ganzen Epos? 8. Die Tagung des V. D. A. in Goslar (Nach einer Filmvorführung).
UIIc. 1. Wie Schweden den Tod Guſtav Adolfs erfuhr. 2. Die geſchichtliche Rolle der Jo⸗ hanna Darc. 3. Ferientage. 4. Die Jungfrau von Orleans und ihre Dichter. 5. Romantik und Wirklichkeit(Eichendorff, Taugenichts). 6. Die Verhandlungen auf dem Rütli. 7. Ein Beſuch in einer Glockengießerwerkſtätte. 8. Welche Betrachtungen knüpft Schiller im Lied von der Glocke an den 6. Meiſterſpruch?


