Jahrgang 
1915
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Abgegangen von der al Laufend⸗ Name des ehemaligen Schülers Wohnort der Eltern Legangen von Auſt t Nummer Zeit aus welcher Klaſſe 1 Bauer, Wilhelm Guntershauſen Oſtern 1913 0 1 2 Braun, Daniel Horchheim Oſtern 1911 O1 3 Dettweiler, Chriſtian Wintersheim Oſtern 1906 U Ila 4 Dettweiler, Otto Wintersheim Oſtern 1909 O1 5 Heim, Hermann Worms Oſtern 1910 U Ila 6 Hertz, Fritz Worms Herbſt 1910 O II 7 Hoffmann⸗ Werner Worms Oſtern 1908 O1 8 arg, Hans Alzey Oſtern 1914 OI 9 Kärcher Friedrich Lampertheim Oſtern 1910 U Ila 10 Knißling, Auguſt Worms Oſtern 1911 O1 11 Koch, Franz Worms Oſtern 1910 U Ila 12 Langeheine, Friedrich Neu⸗Offſtein Oſtern 1909 O1I 13 Lenz, Jakob Worms Herbſt 1910 U IIb 14 Metzger, Ernſt Worms Herbſt 1909 U IIb 15 Schuch, Willy Worms Oſtern 1909 U IIb 16 Stier, Heinrich Worms Oſtern 1909 01

Auch dieſen jungen Männern und ehemaligen Schülern unſerer Anſtalt gilt unſer heißer Dank, auch ihren Eltern und Angehörigen reichen wir in herzlicher Teilnahme tiefbewegt die Hand, auch Ihnen rufen wir tröſtend zu:Weine nicht.

Wer nicht zum Heere eintreten, oder wer dort nicht genommen werden konnte, ſuchte in anderer Weiſe der allgemeinen Sache zu dienen. Als bei Kriegsausbruch es galt, die reiche deutſche Ernte bald zu bergen, waren Lehrer und Schüler gern zu jeder Mithilfe bereit, und Tage, ja Wochen lang unterzogen ſie ſich freudig der den meiſten Helfern ungewohnten Arbeit. Als dasRote Kreuz Freiwillige forderte, kamen aus den Reihen unſerer Schüler mehr, als man beſchäftigen konnte, und zu der neuerrichtetenJugendwehr drängte ſich klein und groß. Außer den Kollegen Vollhardt, Schmitt, Grüninger, Arras beteiligen ſich an den Übungen 129 Schüler. Für die große Bereitwilligkeit und die unverdroſſene Mühewaltung, für jede Hilfe und für alle Dienſte ſagen wir den Kollegen und den Schülern herzlichen Dank.

Noch iſt das Ende des großen deutſchen Krieges nicht gekommen, noch wiſſen wir nicht, welche Opfer er zu den ſchon gebrachten von uns fordern wird; wir haben aber die felſenfeſte Zuverſicht, daß Deutſchlands Jugend zu jeder Zeit dem Gelöbnis:

Dir meinem Vaterland Treu bis zum Tod

auchfriſch, fromm, fröhlich, frei die Tat folgen laſſen wird, und wir hoffen, daß wir unſeren nächſten Jahresbericht mit der erſten Strophe aus Max v. SchenckendorffsFrühlingsgruß ans Vaterland

beginnen dürfen. Das walte Gott.

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