Jahrgang 
1893
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15. Müller, Margarethe. V 20. Schmidt, Franziska. 16. Neidhart, Frieda. 21. Selig, Lilli. 17. Nover, Marie. 22. Stern, Eva. 18. Reinhardt, Marie. 23. Sulzbacher, Cäcilie.

*19. Schäfer, Anna.

F. Uleberſicht des Beſuchs der Anſtalt im Schuljahr 1892/93.

Klaſſen: V 1. V II. uII. V IV. b V. VI. VvII. vu.IX. X. 3uſ. Heſame Beſtand am Anfang d. Schulſ. 9 13 29 39 37 31 35 27 25 23 271 Im Laufe d. Schulj.traten ein-* 2 1 3 1 3 2 2 2 16 287 ausſ Iei S⸗ Beſtand am Ende des Schulj.] 8] 12 27 40 36 30 37 28 29 22 260 Evangel. Schülerinnen 6 9 23 20 28 21 21 18 23 12 ſ18I 5* Katholiſche[1 3 2 3 4 1 2 16 287 Israclitiſche 3 5 7 18 9[11 ſ 13 7 6 5 88=8⸗ Andere Confeſſionen- 1 1-==== 2 Einheimiſche.4[13 29 35 35 31 31 29 ſ 30 23[260 Auswärtige.... 521l 3 3 6d6 1727 287 Geſamtzahl d. Schileuen 9 V 15 30 V 42 38 22 28: 2

der einzelnen Klaſſen

G. Chronik der Anſilt.

1. Das Schuljahr 1892/93 nahm am 25. April 1892 ſeinen Anfang. 2. Mit Beginn des Schuljahres wurde Dr. Adolf Helmsdörfer als Lehrer an der Viktoria⸗Schule und das Lehrerinnenſeminar in Darmſtadt verſetzt. Unſer Kollege hat ſich in der Zeit ſeines Wirkens an unſerer Anſtalt durch ſeine perſönlichen Eigenſchaften, ſeine Tüchtigkeit als Lehrer und ſein Wiſſen in allen Kreiſen die herzlichſten Sympathieen erworben. Wir verbinden mit unſerem aufrichtigen Danke für ſeine Verdienſte um die Anſtalt die beſten Wünſche für ſeine Zukunft.

3. Durch Allerhöchſtes Dekret vom 19. Oktober 1892 wurde Dr. Karl Uhrig definitiv zum Lehrer an unſerer Anſtalt ernannt.

Karl Uhrig, geboren am 28. September 1863 zu Beſſungen, beſuchte die höhere Bürgerſchule zu Biedenkopf, die Realſchule zu Groß⸗Umſtadt, das Realgymnaſium zu Gießen. Von Oſtern 1884 ab ſtudierte er in Gießen. Im Sommer⸗Semeſter 1888 unterzog er ſich der Prüfung für das höhere Lehramt. Durch dieſelbe erhielt er die Lehrfähigkeit in Mathe⸗ matik, Phyſik und Mineralogie. Seinen Acceß legte er als Mitglied des pädagogiſchen