Jahrgang 
1894
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4 2. Deutſch.

a. Grammatik: VI. Deklination, Konjugation, Präpoſitionen, Elementares aus der Satzlehre. V. Der einfache Satz. IV. Der zuſammengeſetzte Satz; Interpunktionslehre. UIII. Abſchließende Wiederholung des Lehrſtoffes von VI IV. Von OIII an gelegentliche grammatiſche Unterweiſungen im Anſchluß an Lektüre und Aufſätze.

b. Lektüre: VI OIII. Leſeſtücke aus Kohts⸗Meyer⸗Schuſter. UII. Schiller'ſche Balladen, Glocke, Tell, Jungfrau; Zriny; im Anſchluß daran das Wichtigſte aus Poetik und Metrik. OII. Auswahl aus Nibelungenlied und Walther im Urtext; Jungfrau; Hermann und Dorothea. UI. Auswahl aus Klopſtocks Oden und dem Meſſias; Julius Cäſar; Laokoon(teilweiſe), Minna von Barnhelm, Emilia Galotti, Nathan; Wallenſtein. OI. Wallenſtein, Braut von Meſſina; Dichtung und Wahrheit(teilweiſe), Iphigenie. In allen Klaſſen Auswendiglernen von Gedichten oder Stellen aus größeren Dichtungen.

c. Schriftliche Arbeiten: In VI IV wöchentlich ein Diktat oder ein kleiner Aufſatz; in UIII OI Aufſätze.

Thieemata der deutſchen Aufſätze in UIII OI:

UIII. 1) Der Schenk von Limburg. 2) Gallien und ſeine Bewohner. 3) Üüber die Brüder Divitiacus und Dummorix. 4) Der Auswanderungsplan der Helvetier. 5) Üüber die Parteiverhältniſſe in Gallien zur Zeit Cäſars. 6) Anſprache Cäſars an ſein entmutigtes Heer vor dem Kampfe mit Arioviſt. 7) Der Kampf mit dem Drachen. 8) Das Abenteuer Kaiſer Maxi⸗ milians I. auf der Martinswand. 9) Ein Aufſtieg in die Alpenwelt; ihre Reize und Schrecken. 10) Was erzählt Stauffacher über den Urſprung der freien Schwytzer und über ihre Stellung zu Kaiſer und Reich? 11) Das Meer. 12) Alarichs Züge und die Gründung des Weſtgotenreiches. Nr. 3 und 9 waren Schulaufſätze.

OIII. 1) Eine deutſche Stadt im Mittelalter. 2) Bertran de Born. 3) Kadmus gründet Theben. 4) Friedrich Wilhelm, der große Kurfürſt. 5) Cäſars erſter Rheinübergang. 6) Die edle That des Grafen von Habsburg. 7) Bacchus und die tyrrheniſchen Schiffer. 8) Pentheus und Bacchus. 9) Des Aduers Divitiacus Ende. 10) Taillefer. 11) Körners Verwundung und Tod. 12) Der Raub der Proſerpina. 13) Vercingetorix. Nr. 1, 4, 11 und 13 waren Schulaufſätze.

UII. 1) Die Glocke als ſympathiſche Begleiterin menſchlicher Erlebniſſe. 2) Der römiſche Dichter Vergil und ſeine Werke. 3) Der Rhein, Dentſchlands ſchönſter und bedeutendſter Strom. 4) Beſchreibung des Glockenguſſes mit Parallelen zum menſchlichen Leben. 5) Der Ackerbau, der Anfang menſchlicher Kultur. 6) Hat es einen Wilhelm Tell gegeben? 7) War Wilhelm Tell ein Held? 8) Nur der Irrtum iſt das Leben, und das Wiſſen iſt der Tod.(Eine Chrie.) 9) Warum nennt Schiller ſeine Jungfrau von Orleans eine romantiſche Tragödie? 10) Wie kann ſich weib⸗ licher Heldenſinn bethätigen? Nr. 4, 7 und 10 waren Schulaufſätze.

OII. 1) Beſchreibung des Hafens Kalpe bei Xenophon und der Ziegeninſel bei Homer. 2) Heidelberga deleta.(Inſchrift auf einer Triumphmünze Ludwigs XIV.) 3) Das Schweigen Johannas im Prolog zu Schillers Jungfrau. 4) Burgunds Verſöhnung durch Johanna. 5) Die Rede Cäſars bei Salluſt kritiſch beleuchtet. 6) Das Nachſpiel zu der SceneOdyſſeus und Iros bei Homer. 7) Bericht über Ciceros erſte catilinariſche Rede. 8) Vergils Epiſode Niſus und Euryalus. 9) Empfiehlt ſich die SceneHermann im Hauſe des Kaufmanns dem Maler als Vorwurf? 10) Siegfrieds Sterben. Nr. 4, 7 und 10 waren Schulaufſätze.

UI. 1) Wie benimmt ſich Antonius unmittelbar nach der Ermordung Cäſars? 2) a. Cha⸗ rakteriſtik des Brutus. b. Der Gedankengang der Frühlingsfeier von Klopſtock. 3) Die Handlung im Philotas. 4) Was erfahren wir im 1. Aufzuge der Emilia Galotti über den Prinzen und ſein