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Von de At und Weiſe, in welcher ein Wntemichtsgegerſenuder Jugend vorgeführt Spird, hängt deſſen beſſeres oder geringeres Verſtändniß und daher der Erfolg des Unterrichtes ab. Verſteht es der Lehrer, den Geiſt und das Herz ſeiner Schüler der Art zu feſſeln, daß ſie mit Luſt und Liebe ſeinen Worten folgen, ſo ſehen Lehrer wie Schüler ihren Fleiß und ihre Anſtrengung durch Erfolge belohnt, für beide ein Sporn, neue Anſtrengungen und Mühe nicht zu ſcheuen, um weitere Reſultate zu er⸗ ringen. Schlägt er aber das Wie des Unterrichts zu gering an, glaubt er, eine Wiſſenſchaft lehre ſich durch ſich ſelbſt und man bedürfe keiner beſonderen Kunſt, um einen Lehrgegenſtand zum klaren Ver⸗ ſtändniß der Schüler zu bringen, ſo bleiben zum Aerger des Lehrers und zum Nachtheil der Schüler die Folgen der Mißachtung der Methodik nicht aus. Der Lehrer ſucht die Schuld der geringen Reſul⸗ tate ſeines oft großen Fleißes meiſt in der geringen geiſtigen Kapacität ſeiner Schüler, oder in dem mangelnden Fleiße derſelben, muͤßte ſie aber in ſich ſelbſt ſuchen. Indem er, den Lehrgegenſtand ſelbſt zu ſehr in's Auge faßte und ihm ſeine volle Aufmerkſamkeit zuwendete, hat er vergeſſen, auf das Weſen der kindlichen Natur zu merken. Die kindliche Natur aber verlangt Beachtung der Faſſungskraft, Be⸗ achtung der Arbeitskraft und Beachtung der geiſtigen Ausdauer; dies ſind 3 wichtige Faktoren, welchen jeder Lehrer ſeine volle Aufmerkſamkeit⸗ zuwenden muß, wenn ſein Unterricht ein geiſtbildender und fruchtbringender ſein ſoll. Die Faſſungskraft des Kindes wird unterſtützt durch anſchauliche Darſtellung des Lehrers und durch Anleitung desſelben zur Selbſtthätigkeit; die Arbeitskraft wird rege gehalten, wenn wir den Schwerpunkt des Unterrichtes in die Schulſtunde legen, hier Klarheit in Vorſtellung und Begriffe zu bringen uns beſtreben und den häuslichen Fleiß nur in mäßiger Weiſe in Anſpruch nehmen und ſo jede Ueberarbeitung, welche ſchwächt und Unluſt zum Lernen hervorbringt, vermeiden; die gkäſtige Ausdauer des Kindes endlich wird vermehrt, wenn wir jede geiſtige Uebermüdung von ihm abhalten, ſeine eohaesende Kraft ſo⸗ viel als thunlich erwecken und ler mit in den Vordergrund des he rlgles treten laſſen. hi14730211. 291912 Alot ichlele ch 117019t Imned ide nn
Die Beachtung der Faffungskeaft des Kindes muß nun vor Allem bei jedem Unterrichte eine Haupt⸗ nfgabe des Lehrers ſein. Auf welcher Stufe des Alters und der geiſtigen Entwickelung der Schüler auch ſtehen mag, ſtets muß ſich der Lehrer beſtreben, durch möglichſt anſchauliche Darſtellung den Lehr⸗ gegenſtand zum vollen, klaren Verſtändniß ſeiner Schüler zu bringen, durch Veranlaſſung zur Selbſt⸗ thätigkeit muß er ſuchen, das Aufgefaßte in ihnen zu befeſtigen, damit es ihr freies geiſtiges Eigen⸗ thum werde. Je mehr dieſe beiden Unterrichtselemente, Anſchauung und Selbſtthätigkeit von Seiten des Lehrers gepſtegt nuesden um ſo größeret urfalden erzielt er owoßl in di nmalar ais mauch, in realer Bes ziehung 827 it zun(zpnilrenamchS u roisl E. 342
Wohl keine Wiſenſchaft niſt beſſer uue anſchaulicen Darſtellungsweiſe,— Gas die Naturs wiſſenſchaft; denn der Stoff derſelben) die ganze uns umgebende Natur, fordert uns unausgeſetzt zur Betrachtung, ſowie zur praktiſchen Verwerthung aufn Unſer ganzes Leben ſteht ja in dem innigſten
Zuſammenhange mit den einzelnen Naturkörpern und nur durch genaue Bekanntſchaft mit denſelben 5


