Jahrgang 
1886
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16) Mayer, Iſaak, aus Wimpfen, wird Kaufmann.

17) Müller, Wilhelm, aus Neckargemünd, wird Kaufmann.

18) Muth, Heinrich, aus Heuchlingen, wird Landwirt.

19) Söncker, Hermann, aus Mannheim, wird Kaufmann.

20) Straub, Johann, aus Gromkbach, widmet ſich dem Eiſenbahndienſt. 21) Strübe, Hermann, aus Heidelberg, wird Kaufmann.

22) Wagenhach, Otto, aus Siegelsbach, widmet ſich dem Poſtdienſt.

Im Laufe des Schuljahres traten aus:

Aus der 1. Klaſſe: Hörler, Otto, aus Haßmersheim. Aus der 2. Klaſſe: Bauer, Chriſtoph, aus Siegelsbach. Bräuninger, Karl, aus Jagſtfeld. Aus der 3. Klaſſe: Barth, Julius, Jagſtfeld. Eppler, Karl, von Böttingen. Grauff, Karl, Heinsheim. Aus der 4. Klaſſe: Schmidt, Philipp, Babſtadt. Aus der 5. Klaſſe: Amendt, Wilhelm, Sommerau. Von den 8 Schülern, welche während des Schuljahres austraten, wird 1 Lehrer, 1 iſt int die Marine eingetreten, 1 wird Mechaniker, 1 Bäcker, 2 traten aus infolge Wegzugs der Eltern, 1 trat Familienverhältniſſe halber aus, und 1 trat in die Volksſchule zurück.

4. Chronik der Anſtalt.

Das Schuljahr 1885/86 wurde von der damals nochhöheren Bürgerſchule am 16. April mit einem Schülerbeſtand von 161 Schülern eröffnet, zu denen im Laufe des Schuljahres weitere 22 eintraten.

Laut Verfügung Großherzoglichen Miniſteriums wurde der ſeitherige proviſoriſche Reallehrer Friedrich Obenauer in gleicher Eigenſchaft an die Realſchule nach Oppenheim verſetzt.

Durch Verfügung derſelben Behörde vom 11. April wurde dem Gymnaſial⸗ und Realſchul⸗ lehramts⸗Aſpirant Victor Geißner die proviſoriſche Verwaltung einer Lehrerſtelle an hieſiger Anſtalt übertragen.

Das Schuljahr 1885/86 war von großer Wichtigkeit für die hieſige Anſtalt.

Nachdem unterm 29. April Seine Königliche Hoheit der Großherzog Allergnädigſt zu ge⸗ nehmigen geruht hatten, daß die höhere Bürgerſchule zu Wimpfen zur Realſchule erhoben werde, traten mannigfache Veränderungen ein.

Durch dieſe Allerhöchſte Gnade Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs iſt unſere Anſtalt in ein neues Stadium getreten.

Ihm, unſerem Allergnädigſten Landesherrn ſind wir den erſten, Allerunterthänigſten Dank dafür ſchuldig.

Dann iſt es unſere nächſte Pflicht, Hohem Großherzoglichen Miniſterium des Innern und der Juſtiz Abteilung für Schulangelegenheiten unſeren tiefgefühlteſten Dank auszuſprechen für die warme Fürſorge, die dasſelbe ſtets unſerer Anſtalt gewidmet hat und wodurch es möglich geworden iſt, dieſelbe auf den jetzigen Standpunkt zu bringen.

Nächſtdem ſind es die hoyen Kammern der Stände, denen die Anſtalt zu tiefem Dank ver⸗ pflichtet iſt, da dieſelben in überaus liberaler Weiſe die notwendigen Staatsmittel zur Exiſtenz der Anſtalt bewilligt haben.

Nicht minder ſind wir dem Stadtrat der Stadt Wimpfen zu Dank verpflictet, da derſelbe die von der Regierung geforderte Subvention für die Realſchule bewilligte

Nicht wenig zur Erhebung der Anſtalt auf ihre jetzige Höhe trug das frühere Curatorium derſelben bei, dem unſeren Dank auszuſprechen wir hier ebenfalls nicht verfehlen wollen, nachdem