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vorwiegend an Geräten in der Turnhalle geturnt. Jede Klasse hatte wöchentlich 2 Spielstunden (vgl. S. 16).
An dem Schwimmunterricht des Schwimm- klubs nahmen Schüler aller Klassen teil.
An dem Staffellauf„Rings um Wiesbaden“ beteiligten sich 3 Mannschaften. Von der Ober- stufe wurde der 2., von der ersten Mannschaft der Mittelstufe der 1. Preis, von der zweiten der 3. Preis errungen. Der Wanderpreis wurde der 1. Mannschaft endgültig zugesprochen.
teilungen auf„Kleinfeldchen“ in Verbindung mit der Verfassungsfeier durchgeführt wurden. In Abt. I erreichten 25, in Abt. II 14 und in Abt. III 9 Schüler die geforderte Punktzahl und erhielten als Sieger Urkunden, und zwar die 8 Besten sol- che des Herrn Reichspräsidenten; außerdem erhielt unsere Schule, da sie die Höchstpunktzahl zu ver- zeichnen hatte, eine Plakette des Herrn Reichspräsidenten, die von Herrn Stadtrat Dr. Osterheld nach einer die anwesende Jugend zu körperlicher und seelischer Ertüchtigung an- feuernden Ansprache dem Leiter der Anstalt
überreicht wurde.
An dem Schwimmfest des Schwimmklubs nahmen 36 Schüler teil, von denen 20 Preise erhielten, auch wurden die Schulstaffeln IV. und V von unserer Schule gewonnen.
Die Reichjugendwettkämpfe wurden unter den Schülern unserer Anstalt und der städt. Oberrealschule ausgetragen. Nachdem Aus- scheidungskämpfe stattgefunden hatten, traten je 60 Schüler der Oberrealschule und des städt, Realgymnasiums zu den Wettspielen an, die in 3 Ab-
II. Die Lehrer.
A. Veränderungen im Lehrkörper, Teilnahnme an Kursen und Tagungen.
Oberstudienrat Dr. Szymanski hielt sich von Ostern bis Pfingsten 1927 zu Studien- zwecken in Italien auf, Studienrat Dr. Pascher war während des ganzen Schuljahres beurlaubt, um sich an der ÜUniversität zu Würzburg theologischen und philosophischen Studien zu widmen. Ende Dezember 1927 erwarb er die theologische Doktorwürde. Seine Vertretung übernahm Kaplan Dr. Weisenfeld. Studienrat Dr. Wagnersah sich infolge einer ernsten Erkrankung genötigt, für längere Zeit den Unterricht auszusetzen. Er war von Ostern bis zum 1. November 1927 beurlaubt. In seine Vertretung teilten sich in dankenswerter Weise Studienrat Dr. Meyer von der hiesigen Oberrealschule(bis Pfingsten) und mehrere Lehrer des Lehrkörpers. Die Ver- tretung wurde noch besonders dadurch erschwert, daß auch Oberstudienrat Dr. Szymanski in der Zeit seiner Beurlaubung von Mitgliedern des Lehrkörpers vertreten werden mußte, da eine besondere Lehrkraft zur Vertretung nicht verfügbar war. Oberstudiendirektor Dr. Wallbott nahm vom 23, bis 25. Mai an der Direktorenversammlung in Kassel, am 27. und 28. Mai an der Tagung des Realschulmännervereins in Eisenach teil. Studienrat Dr. Rassbach war vom 1. bis 15. Juli zur Teilnahme an einem naturwissenschaftlichen Lehrgang in Göttingen beurlaubt. Am 10. März wohnten 6 Deutschlehrer in Frankfurt a. M. den vom Provinzialschulkollegium an- geregten Lehrproben und Besprechungen über den deutschen Aufsatz bei. Studienassessor Heller“), der schon seit mehreren Jahren an unserer Anstalt tätig ist, wurde zum Studienrat gewählt(mit rückwirkender Kraft vom 1. Januar 1928 ab). Seine Wahl ist bereits durch das Provinzialschulkollegium bestätigt worden.
Abgesehen von der langen Krankheit des Studienrats Dr. Wagner war der Gesund- heitszustand der Lehrer im allgemeinen befriedigend. Während der Wintermonate mußten einige Lehrer wegen leichterer Erkrankungen für kurze Zeit der Schule fernbleiben.
B. Obliegenheiten des Oberstudienrats.
Oberstudienrat Dr. Szymanski wird vom Direktor zur Mitarbeit an Verwaltungs- geschäften herangezogen, u. a., ist ihm das Rechnungswesen anvertraut. Ferner ist ihm die besondere Pflege des deutschen und des lateinischen Unterrichts sowie die Aufsicht über die Sammlungen übertragen.
) Hermann Heller, geboren am 23. Oktober 1890 in Kassel. Schüler des Friedrichs-Gymnasiums in Kassel von Ostern 1900 bis 9. März 1909. Studium der alten Sprachen und der Geschichte an den Universitäten in Heidel- berg, München und Göttingen. Staatsexamen am 6. August 1914. Vorbereitungsdienst am Wilhelms-Gymnasium in Kassel vom 1. Oktober 1914 bis 1 Oktober 1916. Von April 1917 bis zum Ende des Krieges im Felde. Von Februar 1919 bis Ostern 1920 als Studienassessor in Arolsen am Realgymnasium beschäftigt, von Mai 1920 als Studienassessor in Wiesbaden tätig, und zwar bis Herbst 1924 am Lyzeum! nebst Studienanstalt, von da ab am städt, Realgymnasium.


