Neubau.
Prämien.
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Heinrich Kappus, geb. im März 1880 zu Wiesbaden, besuchte daselbst die Mittelschule, in den Jahren 1895— 1900 die Präparandenanstalt in Herborn und das Seminar in Usingen und bestand dort die erste Lehrerprüfung. Nach Erledigung seiner Militärpflicht legte er die zweite Prüfung 1903 ab. Dr. wurde dann in Erbach(Rheingau) angestellt und 1905 nach Wiesbaden an die Volksschule am Blücher- platz berufen, wo er bis zu seinem Eintritt in das städtische Realgymnasium wirkte.
Zu Ostern verließen die wissenschaftlichen Hilfslehrer Dr. Thüre und Dr. Heiler die Anstalt. Dafür traten die Herren Sangmeister und Arndt und der Probekandidat Herr Bernreuther ein. Herr Arndt verließ uns Michaelis, ebenso die Herren Ackermann und Schlemmer, die nach Beendigung des Probejahres das Zeugnis der Anstellungsfähig- keit erhielten. Herr Gut, der 1 ½ Jahre bei uns als wissenschaftlicher Hilfslehrer tätig gewesen war, wurde von Oktober als Oberlehrer am Gymnasium in Montabaur angestellt. Herr Bernreuther genügt seit Oktober 1913 seiner militärischen Dienstpflicht. Im Winter- halbjahr wurden der Anstalt als Probekandidaten die Herren Dr. Oehme und Dr. Bubinger sowie der wissenschaftliche Hilfslehrer Herr Dr. Konze(als Vertreter für Prof. Pagen- stecher) überwiesen.
Der für den naturwissenschaftlichen Unterricht bestimmte Neubau ist bis auf einige Nebenräume und Geräte im Laufe des letzten Sommers fertiggestellt worden. Er enthält, ab- gesellen vom Kellergeschoß, in dem eine photographische Dunkelkammer eingerichtet werden soll, in drei Stockwerken 9 helle große, Z. T. sehr große Räume, von denen die Physik 4, die Chemie 3 und die Biologie 2 in Anspruch nimmt. Die Leiter der Bauausführung, die Herren Stadtbauinspektoren Grünm und Berlit und Herr Bauführer Kirmse, verdienen unseren besonderen Dank dadurch, daß sie während der ganzen Bauzeit sich in ständiger Fühlung mit dem Direktor und den Fachlehrern gehalten und vor jeder Entscheidung, auch in weniger wichtigen Fragen, deren Wünsche eingeholt und, soweit es die Mittel nur zuließen, berück- sichtigt haben. Daraus erwuchs zwar allen Beteiligten viel Arbeit— besonders Prof. Horn, der schon vor dem Amtsantritt des neuen Direktors die Pläne bearbeitet hatte, hat viel Zeit geopfert und damit der Anstalt große Dienste erwiesen— doch ist der Erfolg auch der Mühe wert: die Einrichtungen entsprechen durchaus den Forderungen, die heute beim naturwissen- schaftlichen Unterricht gestellt werden; besonders reich ist die elektrische Anlage ausgestattet. — Imn der Pfingstwoche fand der Umzug statt, an dem sich eine große Zahl Schüler eifrig beteiligten.
Am 16. Juni erhielten aus Mitteln, die die Stadt bewilligt hatte, aus der Gustav-Freytag- Stiftung sowie durch Zuwendung der staatlichen Behörden eine große Zahl von würdigen Schülern Bücher geschenkt. Größere Werke bekamen Stöffler, Flößner, Kobbé(0 1), Viehmann, Schulte, Pabst(UI), Gradenwitz, Deutgen, Metzger(O II), Karl Schmidt, Schönfelder, Wöll(U IIa), Schuster, Raab, Willms(UIIb), kleinere Er- innerungsbücher Winter(0 D, Lendle(U D), v. Ritter(O II), Kurt Schmidt, Witten- berg, Gradenwitz(U IIa), Auerbach, Naumann, Hies(U IIb), W. Berger, Bur- mester, Duensing, Erbe, Wedesweiler(O IIIa), UIlrich, Libera, Wentzel, Klein, Hild(OIIIb), Degen, Lehmann, Fränkel, Milch, de la Fontaine(U IIIa), Büger, Diehl, Grothus, Massing, Schmitz(UIIIb), Nagel, Schafstädt, Nungovich, Gradenwitz, Wolf(IVa), Goslar, Fink, Hill, Wolf, Niederhäuser(IVb), Scheurer, Selig, Fill, de Vos, Helmcke(Va), Forchhammer, Seekatz, Eckhardt, Wink, Erich Wolf(Vb), Hülsebusch, Kaune, Milbers, Peisker, Wecks(VIa), Prüsse, Klöckner, Wiesinger, Winkel, Kaiser(VIb).


