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ansprache des Direktors fanden Freiübungen, Wettkämpfe und ein Kürturnen ausgewählter Turner am Reck statt. Dazwischen wurde ein Turner-Lied gesungen. Die Eltern hatten durch Geldspenden im Gesamtbetrage von 378,50, die Anschaffung von 30 z. T. wert- vollen Preisen ermöglicht. Ein verbleibender Rest wurde zum Kauf von 2 Stoppuhren für die Anstalt verwendet. Frau Cornelia Volk, Mitglied des Elternbeirates, verteilte diese Preise, während Frau Professor Schneider, die Gemahlin des ältesten Studienrates der Anstalt, an 42 Schüler die Ehren-Urkunden verteilte, welche diese in den Reichsjugend- wettkämpfen sich errungen hatten. Die Uberreichung begleitete sie mit selbstgeformten, sinnigen Sprüchen, in denen die Jugend ermahnt wurde, alle Kräfte anzuspannen und einzu- setzen für den Wiederaufbau unseres niedergedrückten Vaterlandes. Die in ein Hoch auf das Vaterland ausklingende Ansprache des Vorsitzenden des Elternbeirates, Herrn Heinrich Glücklich, und der gemeinsame Gesang des Liedes„Ich hab mich ergeben“ beendeten das wohlgelungene Fest. Ein gemütliches Zusammensein bei Ritter„Unter den Eichen“ vereinigte noch Lehrer, Eltern und Schüler für einige Stunden.— Von den drei ausgewiesenen Studienräten wird Herr Dr. Merbach nicht an die Anstalt zurückkehren, da er schwer erkrankt ist und Ostern 1926 nach Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand tritt. Die zurückgekehrten Studien- räte Kopcke und Dreyer begrüßte im Namen der Anstalt am 27. Oktober nach der Morgenandacht der Direktor, dankte ihnen für das, was sie im Dienste des Staates erlitten haben und wünschte ihnen Entschädigung in einer glücklicheren Zukunft.— Am 1. November wurde Oberschullehrer Zimmermann in sein Amt eingeführt; in seiner Hand liegen ins- besondere der Musikunterricht, der evangelische Religionsunterricht der unteren Klassen und die Führung der Kassengeschäfte.— Am 4. März fand unter Ausfall des Unterrichts eine Trauerfeier für den verstorbenen Reichspräsidenten Ebert statt. Die Ansprache hielt Studienrat Kopcke.— Am 20. März wurden die Abiturienten mit einer Ansprache des Direktors entlassen.— Am 31. März fand ein Schauturnen sämtlicher Klassen statt, eine Veranstaltung, die wohl geeignet erscheint, den Wetteifer der einzelnen Klassen anzuregen, falls die Schüier von vornherein mit ihr rechnen. Sie soll daher von Zeit zu Zeit, etwa halbjährig, wiederholt werden.—


