Jahrgang 
1915
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4. Technischer Unterricht.

a) Turnen. Die Anstalt besuchten im Sommer 263, im Winter 230 Schüler. Von diesen waren befreit:

Vom Turnunterrichte

überhaupt teilweise Auf Grund ärztlichen Zeugnisses:... im Sommer 17, im Winter 11 im Sommer 4, im Winter 3 Als auswärtige Schüler:...... im Sommer, im Winter im Sommer 10, im Winter 9 Zusammen... im Sommer 17, im Winter 11 im Sommer 14, im Winter 12 Also von der Gesamtzahl der Schüler. im Sommer 6,5% im Winter 4,8% im Sommer 5,3%, im Winter 5,2%

Es bestanden 8 Turnabteilungen(siehe I 2). Die Pflege der Turnspiele, des Sports, des Schwimmens in besonderen Vereinigungen erlitt durch den Krieg eine Unterbrechung, da naturgemäß der Ernst der Zeit den Sinn für andere als militärische Ausbildung unterdrückte. Da aus den oberen Klassen zahlreiche Schüler als Kriegsfreiwillige eingetreten waren, konnte der Betrieb im Turnverein und Schwimmverein nicht aufrecht erhalten werden. Dagegen beteiligten sich 26 Schüler an der von der Stadt Wiesbaden ins Leben gerufenen militärischen Vorbereitung der Jugend von 16 Jahren ab. Diese Übungen fanden an Wochentagen 8 ½ Uhr abends statt; es wurde geturnt, exerziert, unterrichtet(Kartenlesen, Aufklärung über Patrouillendienst usw.). Sonntags nachmittag alle S oder 14 Tage Geländeübungen, Ausheben von Schützengräben, Behelfsarbeiten u a. m. Die fibungen wurden unregelmäßig besucht.

b) Zeichnen. Bei der Teilung der Primen war vorgesehen, daßz die sprachliche Abteilung Unterricht im freien Zeichnen, die mathematische Abteilung dafür Unterricht in der darstellenden Geometrie erhalten sollte. Auch in der Obersekunda wurde das vorbereitet durch Teilung in 2 entsprechende Abteilungen. Diese Teilung blieb auch nach Wiedereinführung des Normallehrplans bestehen. Das fakultative Freihand- zeichnen fiel natürlich weg, ebenso das fakultative Linearzeichnen in O III und U II. In der letzteren Klasse war es mit dem mathematischen Unterricht verbunden.