Jahrgang 
1906
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b) Linearzeichnen. Punkt, Gerade und Fläche in ihren Beziehungen zu den Projektionsebenen. Darstellen einfacher Körper in verschiedenen An- sichten mit Schnitten und Abwickelungen. Durch-

dringungen. Komb. Abt. 1 u. 2: Braband.

Obertertia.

Abt. 1. Ordinarius: Steubing. Abt. 2. Ordinarius: Dreyer.

Religion(2 Std. wöchentlich). Komb. Abt. 1. u. 2.

a) Ev.: Das Reich Gottes im Neuen Testament, die Bergpredigt und Gleichnisse Christi. Luthers Leben. Wiederholung von früher gelernten Kirchen- liedern und des Katechismus.

Abt. 1: Bierschenck. Abt. 2: Schneider.

b) Kath.:(komb. mit IIII des humanistischen Gymnasiums). Im Diözesankatechismus: Das III. Hauptstück. Das Wichtigste aus der Kirchen- geschichte nach demGrundriſs der Kirchen- geschichte von Wedewer, IX. Aufl.

Wedewer.

Deutsch(3 Std. wöchentlich). Durchnahme poe- tischer und prosaischer Stücke aus dem Lesebuch. Ein Teil der Gedichte wurde memoriert. Homers Odyssee und Ulias in den Übersetzungen von Hubatsch, bezw. Kern. Abt. 1: Uhlands Ernst v. Schwaben. Abt. 2: Heyses Colberg. Die wichtigsten Begriffe der Metrik. Alle vier Wochen ein Aufsatz.

Abt. 1: Steubing. Abt. 2: im Sommer: Wessel. Winter: Arndt.

Lateinisch(5 Std. wöchentlich).

a) Grammatik: Tempus- und Moduslehre nach der Grammatik von Müller. Gelegentliche Wieder- holungen der Formenlehre und Kasuslehre. Über- setzen nach Ostermanns UÜbungsbuch für Tertia. Alle 14 Tage ein Domesticum oder Extemporale.

b) Lektüre: Caesar, de bell. Gall. I, 30 54. IV u. W 2. T. Abt. 1: Steubing. Abt. 2: Ruppel.

Französisch(4 Std. wöchentlich). a) Lektüre: Abt. 1: H. Malot, dans famille; Abt. 2: Desbeaux, Les trois petits mousquetaires; b) Grammatik: Ploetz-Kares, Ubungsbuch, Ausgabe B, Kap. 1 31.

Extemporalien. Diktate, Sprechübungen. Gedichte wurden auswendig gelernt. Abt. 1: Schumann. Abt. 2: Dreyer.

Einige

Englisch(3 Std. wöchentlich). Die wichtigsten grammatischen und syntaktischen Gesetze nach Gesenius I(Kap. 10 20). Schriftliche und Sprech- übungen, meist im Anschluls an die Lektüre (Lesebuch von Viétor und Dörr). Einige Gedichte wurden auswendig gelernt.

Abt. 1: Schumann. Abt. 2: im Sommer: Wesse Winter: Arndt.

Geschichte(2 Std. wöchentlich). Deutsche Ge- schichte vom Beginn der Reformation bis zum Re- gierungsantritt Friedrichs des Grofsen, insbesondere brandenburgisch-preuſsische Geschichte. Wieder- holungen aus der Geschichte des Mittelalters.

Abt. 1: Steubing. Abt. 2: Ruppel.

Erdkunde(2 Std. wöchentlich). Landeskunde des deutschen Reiches. Kartenzeichnen. Abt. 1: Rosenkötter. Abt. 2: Ruppel.

Mathematik, Geometrie(3 Std.). Wiederholung des Pensums der U. III. Proportionalität der Strecken, Ahnlichkeit der Dreiecke und Polygone; Flächen- berechnung. Berechnung der Kreislinie und Kreis- fläche. Konstruktionsaufgaben.

Arithmetik(2 Std. wöchentlich). Wiederholung des Pensums der U. III. Die Lehre von den Pro- portionen, von den Gleichungen ersten Grades mit zwei und mehreren Unbekannten, den quadratischen Gleichungen, den Potenzen und Wurzeln. Alle 3 Wochen eine Haus- oder Schularbeit.

Abt. 1: Klinkert. Abt. 2: Breuer.

Naturkunde(2 Std. wöchentlich). Im Sommer: Elemente der Pflanzenanatomie. Im Winter: Bau des menschlichen Körpers.

Abt. 1 u. 2: im Sommer: Klinkert. Abt. 2: Winter: Kiesel.

n

Zeichnen(2 Std. wöchentlich).

a) Freihandzeichnen: Gegenstände des Schul- zimmers. Tisch, Bank, Schrank, halbgeöffnetes