zwischen Caesar und Ariovist das Interesse jedes Deutschen? 7. Nutzen der Schiffahrt. S. Besitzung des Löwenwirtes(Hermann u. Dorothea). 9. Inhalts- angabe u. Bedeutung des ersten Gesanges in Goethes Hermann und Dorothea. No. 2, 4, 6, 8 waren Klassenaufsätze. Rosenkötter.
Abt. 2. 1. Was macht den Rhein zum Lieblingsstrom der Deutschen? 3. Der Apfel- schuſs. Eine Erzählung nach Schillers Wilhelm Tell. 4. Die Elemente hassen das Gebild der Menschen- hand. 5. Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Irdischen zu teil. 6. Die Lage Frankreichs beim Auftreten der Jungfrau von Orleans. 7. Welche für Frankreich günstigen Ereignisse werden durch die Jungfrau von Orleans herbeigeführt? S. Rom ist nicht an einem Tag erbaut. 9. Welche Gründe führt Tellheim gegen eine Verbindung mit Minna an, und wie widerlegt sie diese? No. 1, 3, 5, 7, 9 waren Klassenaufsätze.
Ruppel.
Lateinisch(4 Std. wöchentlich). a) Grammatik. Wiederholung der Kasuslehre. Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre. Alle zwei Wochen eine schriftliche Arbeit.
b) Lektüre, Abt. 1: Caesar, de bello Gallico I, 30— 54. VI, 9— 30. VII. Belagerung von Alesia, Auswahl. Ovid: Metam, Auswahl.
Abt. 1: Rosenkötter. Abt. 2: Ruppel.
Französisch(4 Std. wöchentlich). Ploetz. Ebungs- buch, Kap. 1— 31. Extemporalien, Diktate und freie Arbeiten. Einige Gedichte wurden auswendig gelernt. Mündliche und schriftliche Ubungen im Anschluss an die Lektüre: Sarcey: Le siège de Paris.
Abt. 1: Sel Abt, 2⸗4 chumann.
Englisch(3Std. wöchentlich). Abschluſs der Gramm. nach Gesenius I. Wiederholungen. Extemporalien. Diktate und freie Arbeiten. Mündliche und schrift- liche Ubungen im Anschlufs an die Gramm. und die Lektüre: Chambers's English history.
At. 14 Schumann Abt. 2⸗ 3
Geschichte und Erdkunde(3 Std. wöchentlich). a) Geschichte: Deutsche Geschichte von 1740 bis zur Gegenwart.
b) Erdkunde: Europa mit Ausschluſs von Deutschland; die Verkehrswege; das Wichtigste aus der mathematischen Geographie.
Abt. 1: Rosenkötter. Abt. 2: Ruppel.
Mathematik(5 Std. wöchentlich).
a) Arithmetik. Wiederholung der Lehre von den Potenzen u. Wurzeln; Logarithmen, quadratische Gleichungen.
b) Planimetrie. Wiederholungen; Anwendung der Algebra auf die Geometrie; Konstruktions- aufgaben.
c) Trigonometrie. Erster Teil der Gonio- metrie; Berechnung von recht- und schiefwinkligen Dreiecken.
d) Stereometrie: Linear-Perspektive; Lage- beziehungen zwischen Punkt, Gerade und Ebene; Oberflächen und Inhaltsberechnung der Körper bis zur Kugel einschliesslich.
Abt. 1: I. S. Klinkert. I. W. Metzer. Abt. 2: Henrich. Physik(2 Std. wöchentlich). Experimentelle Dar- legung des Unterschieds zwischen Physik und Chemie, die allgemeinen Eigenschaften der Körper, Bewegung, Kraft und Masse, die mechanischen Formen der Energie, die Elemente der Lehre von der Zusammensetzung und Zerlegung der Kräfte, einschliefslich der Lehre vom Schwerpunkt, die einfachen Maschinen, die Elemente der Hydrostatik und der Aérostatik. Im Interesse der Abgehenden: Einiges aus der Wärmelehre und der Elektrizität. Aug. Schmidt. Naturkunde(2 Std. wöchentlich). Elemente der Krystallographie, Chemie und Mineralogie. Henrich.
Zeichnen(2 Std. wöchentlich). a) Freihand- zeichnen. Nach Gipsmodellen in Wisch- und Tuschmanier. Klassische Architekturteile. Geräte, Gefälse, Tiere in malerischer Wiedergabe. Zu- sammenstellungen zu einfachen Stilleben. Feder- zeichnungen. Skizze. Reitz. b) Linearzeichnen. Punkt, Gerade und Fläche
in ihren Beziehungen zu den Projektionsebenen.
Geometrisches Darstellen einfacher Körper in ver-
schiedenen Ansichten mit Schnitten und Abwicke-
lungen. Durchdringungen. Teitz.


