durch dic Athener besiegt worden seien? 7. Her- manns YVaterstadt. 8. Die französische Revolution als geschichtlicher Hintergrund in„Hermann und Dorothea“.(No. 1, 3, 5 u. 7 waren Klassenarbeiten). Lei fs.
Lateinisch(3 Std. wöchentlich). Lektüre: Caesar, bell. civ., lib. II. 23— 44. III, 82— 104. Auswahl aus Curtius und aus Ovids Metam.— Alle 14 Tage eine Ubersetzung aus Caesar oder Curtius.
Leils.
Französisch: Wiederholung und Erweiterung des bisherigen grammatischen Pensums im Aunschluls an Plötz-Kares, Übungsbuch Cap. 1— 48. Extempo- ralien. Freie Arbeiten und Diktate. Spechübungen.
Gelesen wurde: Jules Verne, Tour du Monde en 80 jours. Im Sommer: Merbach. Im winter: Till. Englisch(3 Std. wöchentlich). Grammatische
Wiederholungen. Extemporalien u. Diktate. Sprech- übungen, meist im Anschluſs an die Lektüre. Ge- lesen wurden: Irving, Columbus; Collection of Tales and Sketches II(zum Teil). Im Sommer: Im Winter:
Merbach. Kühn.
Geschichte und Erdkunde(3 Std. wöchentlich). Griechische und römische Geschichte.— Wieder- holungen aus der Erdkunde.
Leiſs.
Mathemathik. I. Arithmetik. 2 Std. Wieder- holung und Erweiterung der quadratischen Gleich- ungen mit einer Unbekannten. Quadratische Gleich- ungen mit mehreren Unbekannten. Arithmetische Reihen erster Ordnung, geometrische Reihen und ihre Anwendung auf Zinseszins- und Rentenrech- nung. Rechnung mit complexen Zahlen.
2. Geometrie. 2 Std. Ebene Trigonometrie und Stereometrie nach Kambly. Harmonische Teilung, Pol und Polare. Transversalen, Potenz- linien. Alle 4 Wochen eine schriftliche Arbeit.
Breuer.
Darstellende Geometrie(2 Std. wöchentlich). Punkt. Gerade und Ebene für sich und in ihrer Verbindung bezogen auf die Bildebenen. Die Projectionen der begrenzten geometrischen Gebilde; die Ellipse als orthogonale Projection des Kreises.
Im Sommer: A. Schmidt. Im Winter: Metzer.
Physik(2 Std. wöchentlich). Bewegung, Masse, Kraft. Arbeit, lebendige Kraft, Spannkraft. Zu- sammensetzung und Zerlegung der Kräfte, die Lehre vom Schwerpunkt, Elemente der Lehre von den Kräftepaaren, den Drehkräften und der Dreh- bewegung. Die Lehre vom Trägheitsmoment. Die Verwandlung der mechanischen Formen des Kraft- vorrats in Lehre der Wärme Elemente der Meteorologie.
Wärme: die von
Aug. Schmidt. Chemie(2 Std. wöchentlich). Die Metalloide. Die
wichtigsten Metalle, ihre Darstellungen und ihre
Verbindungen. Stöchiometrie. Henrich.
Untersekunda.
Rosenkötter. Schumann.
Ordinarius: Ordinarius:
Abt. 1. Abt. 2.
Religion(2 Std. wöchentlich).
a) Ev.: Lektüre ausgewählter Abschnitte der prophet. Bücher des Alten Testaments. Das Evang. Lucae und Stücke aus den anderen Evang., nament- lich die Bergpredigt nach Matthaeus. Gliederung des Katechismus. Das Kirchenlied. Wiederholungen.
Schneider.
b) Kath.(komb. mit IIB des humanist. Gymn.) Apologetik nach dem„Grundriſs der Apologetik von Wedewer, III. Auflage. Wedewer.
Deutsch(3 Std. wöchentlich). Lektüre: Dichtung der Befreiungskriege, Schillers Glocke, Schillers Wilhelm Tell und Jungfrau von Orleans, Lessings Minna von Barnhelm. Belehrungen aus der Metrik, Poetik und Dispositionslehre. Gelernt wurden die
im Kanon angegebenen Stellen, wiederholt die früher gelernten Gedichte. U. II. Abt. 1. 1. Wie rechtfertigt der Ritter im
Kampf mit dem Drachen seine Tat? 2. Was soll uns die erste Scene in Schillers Wilhelm Tell ver- anschaulichen? 3. Welche Zustände herschten in Frankreich vor der Revolution von 1789? 4. Schilde- rung einer Feuersbrunst(nach Schillers Glocke). 5. Aus welchen Gründen glaubte Tellheim seine Verlobung mit dem Fräulein von Barnhelm auf- zu müssen? 6. Warum erregt der Kampf 2
lösen


