2. Geometrie. 2 Std. Ebene und sphärische Trigonometrie und Stereometrie nach Kambly. Metzer.
Darstellende Geometrie(2 Std. wöchentlich). Punkt, Gerade und Ebene für sich und in ihrer Verbindung bezogen auf die Bildebenen. Die Pro- jectionen der begrenzten geometrischen Gebilde.
Metzer. Physik(2 Std. wöchentlich). Bewegung, Malse, Kraft. Arbeit, lebendige Kraft, Spannkraft. Zu-
sammensetzung und Zerlegung der Kräfte, die Lehre vom Schwerpunkt, Elemente der Lehre von den Kräftepaaren, den Drehkräften und der Dreh- bewegung. Die Verwandlung der mechanischen Formen des Kraftvorrats in Wärme: die Lehre von der Wärme. Elemente der Meteorologie. Aug. Schmidt.
Chemie(2 Std. wöchentlich). Die Metalloide. Die wichtigsten Metalle, ihre Darstellungen und ihre Verbindungen. Stöchiometrie. Henrich.
Untersekunda.
Coetus 1I. Ordinarius: Ruppel. Coetus 2. Ordinarius: Schedtler, von Weihnachten ab: Schmitthenner.
Religion(2 Std. wöchentlich).
a) Ev.: Lektüre ausgewählter Abschnitte prophet. Bücher des Alten Jestaments. Evang. Marci und Stücke aus den anderen Evang., namentlich die Bergpredigt nach Matthaeus. Glie- derung des Katechismus. Wiederholungen.
Schneider.
b) Kath.(komb. mit IIB des humanist. Gymn.) Apologetik nach dem„Grundriſs der Apologetik“ von Wedewer, III. Auflage. Wedewer.
Deutsch(3 Std. wöchentlich). Lektüre: Gedichte Schillers, Schillers Wilhelm Tell, Goethes Hermann und Dorothea, Lessings Minna von Barnhelm. Be- lehrungen aus der Metrik, Poetik und Dispositions- lehre. Gelernt wurden die im Kanon angegebenen Stellen nebst Wiederholung der früher gelernten Gedichte.
Themata der Aufsätze: 1. Nutzen des Wassers. 2. Wodurch wird der Mörder des Ibykus veran- lalst, sich und seinen Mitschuldigen zu verraten? 3. Früh übt sich, was ein Meister werden will. 4. Stauffachers Rede auf dem Rütli.(Nach Schillers Tell). 5. Von welcher Seite lernen wir
der Das
Tells Charakter in der ersten Scene von Schillers Drama kennen? 6. Tellheim und Minna vor ihrem Wiedersehen in Berlin. 7. Welche Gründe führt Tellheim für die Aufhebung seines Verlöbnisses mit Minna an, und widerlegt ihn diese? 8. Das Besitztum des Löwenwirts in Goethes Hermann und Dorothea. 9. Die französische Revo- lution als der weltgeschichtliche Hintergrund in
wie
Goethes Hermann und Dorothea. Nr. 1, 4, 5, 7 und 9 waren Klassenaufsätze. Ruppel.
Coetus 2. 1. Wie rächen die Kraniche die Ermordung der Ibykus? 2. Was erfahren wir aus dem 2. Auftritt des ersten Aufzuges in Schillers Wilhelm Tell? 3. Was beabsichtigt Stauffacher mit seiner Darstellung der Geschichte der Schweizer
Kantone? 4. Die Rede des Divitiakus. 5. Die Germanen in Gallien nach der Besiegung der Helvetier. 6. Was erfahren wir aus dem ersten Gesang in Goethes Hermamm und Dorothea?
7. Mein Lebenslauf. 8. Was treibt die Menschen in die Ferne? 9. Wie führt sich Riccaut bei Minna von Barnhelm ein? 10. Der Starke ist am mächtigsten allein.(Chrie). Im Sommer: Schedtler, von Pfingsten ab: Geppert. Im Winter: Schedtler, von Weihnachten ab: Schmitthenner.
Lateinisch(4 Std. wöchentlich). a) Grammatische Wiederholungen nebst mündlichen Ubungen im Uber- setzen aus dem Deutschen. Alle zwei Wochen eine schriftliche Arbeit.
b) Lektüre: Caesar, de bello Gallico I, 30— 54, VI. VII mit Auswahl. Ausgewählte Stücke aus Ovid, Metam.
Coetus 1: Ruppel. Coetus 2: Schedtler, von Weihnachten ab: Schmitthenner.
Französisch(4Std. wöchentlich). Artikel, Adjektiv, Adverb, Fürwort, Kasus. Infinitiv. Präpesitionen und Konjunktionen. Tempora und Modi. Wieder- holungen. Extemporalien, Diktate und freie Ar- beiten. Mündliche und schriftliche Ubungen aus Fischer, Ubungsbuch(Müittelstufe) und im Anschluss an die Lektüre: Erckmann-Chatrian: Conscrit (Sommer). Waterloo(Winter).
Coetus 1: Schumann. Coetus 2: Merbach.
Englisch(3 Std. wöchentlich). Abschluſs der Gramm. nach Gesenius I. Wiederholungen. Extemporalien, Diktate und freie Arbeiten. Mündliche und schrift-
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