Plötz(Lektion 1— 112) durchgearbeitet; auch wurden die Ubungsstücke aus Plötz' Grammatik selbst über- setzt. Auswendig gelernt wurden einige Gedichte, wie auch Wert auf den Anschauungsunterricht und die mündliche Wiedergabe des Gelesenen gelegt wurde. Schriftliche Arbeiten alle 14 Tage. Weddigen. Geschichte(2 Std. wöchentlich). Wie Cötus A. Ruppel. Geographie(2 Std. wöchentlich). Wie Cötus A. Rosenkötter. Geometrie(2 Std. wöchentlich). Wie Cötus A. Henrich. Rechnen(3 Std. wöchentlich). Wie Cötus A. Henrich. Naturgeschichte(2Std. wöchentlich). Wie Cötus A. Rofsbach(Nau). Zeichnen(2 Std. wöchentlich). Wie Cötus A. Kreutzer.
Quinta. Cötus A.
Ordinarius: Ruppel.
Religion(2 Std. wöchentlich).
a) Protestanten: Biblische Geschichten des Neuen Testaments nach Schäfers Lehrbuch, I. Teil. Memorieren von Kirchenliedern. Apostolisches Glaubensbekenntnis. Weber.
b) Katholiken(komb. mit V des humanistischen Gymnasiums). Im Diözesankatechismus das II. Hauptst.(von den Geboten) und vom III. Hptst. Frage 1— 266(von der Gnade und den 7 Sakramenten) mit Auswahl, d. h. mit Weglassung der als schwer bezeichneten Fragen. Besprechung des Kirchen- jahres. In der biblischen Geschichte(nach Schusters Handbuch): Einige Geschichten des Alten Testaments. Wedewer.
Deutsche Sprache(2 Std. wöchentlich). Lesen und Erklären ausgewählter poetischer und prosai- scher Stücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch I, 2. Memorieren und Deklamieren von Gedichten. Repe- tition der in Sexta gelernten Gedichte. Wöchent- lich ein kleiner Aufsatz oder ein Diktat.
Ruppel.
Lateinische Sprache(9 Std. wöchentlich). Gram- matik: Formenlehre nach Ellendt-Seyffert nebst einigen syntaktischen Regeln im Anschluſs an Oster- mann. Übersetzung der Ubungsstücke aus Oster-
58
manns Ubungsbuch. Vokabellernen aus Ostermanns Vokabularium für Quinta. Exercitien und Extem- poralien. Ruppel.
Französische Sprache(4 Std. vöchentlich). Aussprache und Lautierübungen mit Benutzung von Lauttafeln. Eine Zahl von Lesestücken des fran- zösischen Lesebuchs von Kühn wurde durchgearbeitet. An dieselben schlossen sich Sprech- und Schreib- übungen(Diktate, Beantwortung von Fragen, Nach- erzählungen, Umformungen, grammatische Übungen). Eine Auswahl von Gedichten wurde auswendig ge- lernt. Die Grammatik wurde auf induktivem Wege aus dem Lesestoff erworben und an besonderen Übungen befestigt(Ersatz der Deklination, Für- wörter, Konjugation des Indikativs, Zahlwörter). Auſser den am Lesestoff angestellten Sprechübungen fanden freie Sprechübungen auf Grund der An- schauung und unter Benutzung der Wandbilder der 4 Jahreszeiten von Hölzel statt. Walter.
Geschichte(1 Std. wöchentlich). Deutsche Helden- sagen. Biographieen aus der deutschen und preulsi- schen Geschichte. Zobel.
Geographie(2 Std. wöchentlich). Das deutsche Reich nach Daniels Leitfaden. Übersicht von Europa. Zobel.
Rechnen(4 Std. wöchentlich). Fortsetzung der Bruch- rechnung. Dezimalbrüche. Regel de tri. Zins- rechnung. Metzer.
Naturgeschichte(2 Std. wöchentlich). Beschrei-
bung einheimischer Pflanzen. Säugetiere und Vögel. Mascher.
Zeichnen(2 Std. wöchentlich). Gefälsformen, die
schönsten heimischen natürlichen Blattformen und
griechische Ornamente nach Vorzeichnung an der
Schultafel; leicht schattierte Ornamente verschie- dener Stile. Kreutzer.
Quinta. Cötus B. Ordinarius: Anacker. Religion(2 Std. wöchentlich).
a) Protestanten: Wie Cötus A. Anacker. b) Katholiken: komb. mit Cöõtus A.
Wedewer. Deutsche Sprache(2 Std. wöchentlich). Wie Cötus A. Anacker.


