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Die Neudeutschlandgruppe unter dem Protektorate von Studienrat Dr. Jung und unter der Führung von Franz Pabst(U la) zählte 40 Mitglieder. In den Ferien wurden Fahrten unternommen, darunter eine in den Schwarzwald und die Otztaler Alpen.
Dem Bibelkreis gehörten unter Führung von Walter Schäfer(O Ila) 4 Schüler der Anstalt an. Es fanden Bibelbesprechungen statt, und es wurden Wanderungen unternommen.
Der Gymnasialturnverein beginnt zu Ostern das 49. Jahr seines Bestehens. Die Leitung lag unter der Aufsicht des Oberturnlehrers Hagelauer in den Händen des Unter- primaners Gut. An den wöchentlichen Turnübungen nahmen durchschnittlich 20 Schüler teil.
Auf den Verein ehemaliger Schüler des Gymnasiums sei hier ebenfalls aufmerksam gemacht. Der bisherige Vorsitzende, Justizrat Dr. Siebert, legte sein Amt aus Gesundheits- rücksichten nieder. Vorläufig führt die Geschäfte Dr. Ochs(Rüdesheimer Strasse 9).
Der Gesundheitszustand der Schüler konnte befriedigen. In dem Vierteljahr zwischen Weihnachten und Ostern kamen zwar in einigen Klassen eine größere Anzahl von Grippe- erkrankungen vor, doch blieb die Gesamtzahl der erkrankten Schüler weit zurück hinter den Zahlen, die von anderen Schulen in Wiesbaden bekannt wurden. Eine schulärztliche Beauf- sichtigung findet nicht statt.
Um die Leibesübungen recht pflegen zu können, fehlte es an Ubungsplätzen, da die meisten durch die englische Besatzung beschlagnahmt sind. Trotzdem wurde die Spielfertigkeit, nach Möxglichkeit erprobt und gefördert.
An den Reichsjugendwettkämpfen, die zusammen mit den anderen höheren Schulen von Groß-Wiesbaden ausgetragen wurden, nahmen von unserer Anstalt nach voraus- gegangenen Ausscheidungskämpfen die in jeder Stufe zugelassenen 15 Schüler teil. Es wurden Sieger
in der Oberstufe: Karl Cyperrek mit 111 Punkten, Walter Cyperrek und Rolf Doesseler mit je 105 P., Hans Gut mit 99 P., Ewald Heil mit 96 P. und Peter Kopp mit 82 P.,
in der Mittelstufe: Hans Joachim Eichhoff mit 121 P., Herbert Fritz mit 111 P., Willy Hubert mit 108 P, Willy Müller mit 107 P., Walter Hensel mit 106 P., Erich Eberhardt mit 103 P., Heinrich Eberhardt mit 101 P., Hans Arndt mit 97 P., Paul Lemp mit 93 P, Heinrich Schranz mit 88 P., Karl Elbert mit 86 P., Karl Heinz Dreyfürst und Josef Schmitt mit je 84 P.,
in der Unterstufe: Walter Hartenbach mit 75 P., Günter Schöps mit 72 P., Werner Neuhaus mit 71 P., Kurt Born mit 64 P., Heinrich Meuser und Erich Weismaatel mit je 62 P., Otto Lips und Hubertus Ingenohl mit je 57 P., Karl Bierroth mit 54 P., Ernst Friedrich Ohly und Werner Kallert mit je 52 P., Erich Heibel mit 50 P., Hans Ekopf und Felix Piekarsky mit je 48 P. und Armin Bruns mit 46 P.
Beim Schülerschwimmfest des Schwimmklubs Wiesbaden errangen je einen 2. Sieg Günter Schöps im Freistilschwimmen der Mittelstufe und Heinrich Meuser im Anfänger- schwimmen der Mittelstufe.
i) Schulgeld.
Das Schulgeld beträgt 200 Mark im Jahre und ist in monatlichen Teilbeträgen zu zahlen. Schulgeldermäßigung tritt(nur auf schriftlichen Antrag) ein, wenn mehrere Geschwister höhere Schulen besuchen. Das älteste Kind zahlt den vollen Betrag, das zweite nur drei Viertel, das dritte die Hälfte, alle weiteren Kinder sind von der Zahlung des Schulgeldes befreit.
Außerdem kann auf Grund eines Gesuches(Vordrucke erhält man beim Oberschullehrer Barsch) durchaus würdigen und tüchtigen Schülern Schulgeldermäßigung oder Befreiung gewährt werden, wenn die Eltern in schwieriger wirtschaftlicher Lage sind. Die Gesuche sind zu Beginn jedes Halbjahres zu erneuern.
Das Schulgeld ist am 1. eines jeden Monats fällig. Es kann durch Zahlkarte auf das Postscheckkonto Frankfurt a. M. 6830 der hiesigen Staatlichen Kreiskasse Rheinstraße 35 eingezahlt werden. Bezgl. der Wirkungen der Zahlungsversäumnis von Schulgeld bestimmt M. E. v. 1. 2. 1928— UII 1777/27 folgendes:„Beim Verzuge in der Schulgeldzablung ist von der einstweiligen Ausschließung eines Schülers vom Unterricht der von ihm besuchten höheren Lehranstalt abzusehen..... Nach ergebnislosem Ablauf


