Jahrgang 
1902
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4. Französisch: 4 St.

schreibeübungen in der Klasse und schriftliches freieres Nacherzählen des in der Klasse Ge- hörten(teilweise im Anschlulſs an die Lektüre). Lesen und Erklären von Gedichten und Prosastücken aus Hopf und Paulsieks Lese- buch I, 3; Nacherzählen des Gelesenen. Auswendiglernen und Vortragen der für diese Klasse ausgewählten Gedichte und Wieder- holung der früher gelernten. C. A: Maurer.

C. B: Koch Lateinisch: 8 St. 4 St. Lektüre und 4 St. Grammatik. a) Grammatik: Wiederholung der Formenlehre. Das Wesentliche aus der

Kasuslehre und einzelne Regeln aus der Syntax des Verbums, nach Ostermanns Ubungsbuch

für Quarta. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen in das Lateinische aus Oster- manns Ubungsbuch für Quarta. Wieder-

holung der früher gelernten Vokabeln. Wöchentlich eine kurze Obersetzung ins La- teinische im Anschluls an die Lektüre als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit; in jedem Tertial eine schriftliche Übersetzung ins Deutsche.

b) Lektüre nach Ostermann. UÜbungen im Konstruieren, unvorbereiteten UÜbertragen und Rückübersetzen; Einprägen der vorkommenden stilistischen Eigenheiten, wichtigeren Phrasen und synonymischen Unterscheidungen.

C. A: Maurer. C. B: Koch.

Ploetz-Kares, Elementar- buch No. 1 27; Diktate, Piemgeralien Sprech- übungen. A: Mosheim.

6 B: Unverzagt.

. Geschichte und Erdkunde: 4 St. a) Geschichte: 2 St. Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Grolsen; römische Geschichte bis zur Schlacht bei Aktium. Memorieren der festgestellten Zahlen. C. A: Heil.

C. B: Koch. b) Erdkunde: 2 St. Physische und politische

Erdkunde von Europa aufser Deutschland.

Entwerfen von einfachen Kartenskizzen.

C. A: Spamer. C. B: Bosse.

6. Rechnen und Mathematik: 4 St. a) Rechnen:

2 St. Dezimalrechnung. Einfache und zu- sammengesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen. Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben(Diesterweg Bund Heuser III). C. A u. B: Paul. b) Planimetrie: 2 St. Lehre von den Ge- raden, Winkeln und Dreiseen .A: Schmidt. C. B: Paul.

7. Naturbeschreibung: 2 St. Im Sommer:

Vergleichende Beschreibung verwandter Arten und Gattungen von Blütenpflanzen nach vor-

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1. Religionslehre: 2 St. a)

handenen Exemplaren. Übersicht über das na- türliche Pflanzensystem. Lebenserscheinungen der Pflanzen. Im Winter: Niedere Tiere, namentlich nützliche und schädliche, sowie deren Feinde, mit besonderer Berücksichtigung der Insekten. Kurze Ausarbeitungen.

C. A u. B: Güll.

. Zeichnen: 2 St. Die verschiedenen Curven,

Blattformen einheimischer Pflanzen. zugleich mit Abänderung der gegebenen Form nach dem Gesetz der Symmetrie und teilweiser Ver- wendung derselben im Flachornament. Einige griechische Gefälse im Umriſs nach Vor- zcichnung an der Wandtafel. Schmidt.

Quinta.

Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Wende.

[Im S.-H. Oberlehrer Steubing.

Cötus B: im W.-H. Oberlehrer Dr. Schäfer.

Evangelische: Biblische Geschichte des neuen Testamentes mit Auswahl nach Schäfer II; Wiederholung des Sexta-Pensums. Katechismus: Erklärung und Ergänzung des 2. Hauptstücks. die Fragen 37 bis 70 nebst den betreffenden Bibelstellen. Das apostolische Glaubensbekenntnis. Vier Kirchenlieder wurden besprochen und memoriert.

C. A: Spiels.

C. B: Hochhuth.

b) Katholische:(zusammen mit V des R.-G.) Diözesankatechismus: Zweites und drittes Haupt- stück mit Auswahl. Biblische Geschichte des neuen Testamentes bis zur Auferstehung Jesu, mit Auswahl, nach Schuster-Mey.

Wedewer

2. Deutsche Sprache und Geschichte: 3 St.

Der einfache, der erweiterte und der zusammen- gesetzte Satz, Rechtschreibe- und Interpunktions- übungen in wöchentlichen Diktaten. Münd- liches Nacherzühlen. Versuche in schriftlichem Nacherzählen. Lesen und Erklären von Ge- dichten und Prosastücken aus Hopf und Paul- siek I. 2. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Erzählungen aus der sagen- haften Vorgeschichte der Griechen und Römer nach dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek.

C. A: Wende. 3

O. B: Im S.-H. Steubing,

B: im W. H. Schäfer.

3. Lateinisch: 8 St. Wiederholung der regel-

mälsigen Formenlehre, die Deponentia, die un- regelmälsige Formenlehre mit Beschränkung auf das Notwendige. Aneignung ausgewählter Wörter aus dem Wörterverzeichnis, sowie der Wörterverbindungen und Redensarten aus dem Anhange des Ubungsbuches, Mündliche und schriftliche Übersetzungen aus Ostermanns U bungsbuch für Quinta, besonders der zu-