8. Naturbeschreibung:
2. Deutsche Sprache: 2 St.— Lesen und Erklären
Poetzooher und prosaischer Stücke aus Muffs esebuch für III2. Einübung und Vortrag der für die Klasse bestimmten Gedichte; Wiederholung früher gelernter.— Wieder- holung wichtiger grammatischer Abschnitte. 10 Aufsätze. In jedem Semester eine kurze Ausarbeitung. C. A: Koch. C. B: Thomae.
3. Lateinisch: 7 St.— Lektüre: 4 St. Caesars
bellum Gallicum I-—III. C. A: Mosheim.
C. B: Thomae.
Grammatik: 3 St.— Wiederholung und Er- gänzung der Kasuslehre; Hauptregeln der Tem- us- und Moduslehre. Mündliche und schrift- iche ÜUbersetzungsübungen im Anschlufs an Ostermanns UÜbungsbuch oder Caesar. Wöchent- lich eine häusliche oder Klassenarbeit im An— schluſs an die Lektüre; in jedem Sanester eine kurze deutsche Ausarbeitung. C. A: Mosheim. C. B: Thomae.
4. Griechisch: 6 St.— Die Formenlehre bis zu den
verbis liquidis einschlieſslich.— Mündliches und schriftliches Einüben der Deklination und Kon- jugation im Anschluls an das Gbungsbuch von Wesener I. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. . C. A: Koch. C. B: Zobel.
5. Französisch: 3 St.— Ploetz-Kares, Elementar-
buch No. 26—63.
Diktate, Extemporalien, Sprechübungen.
C. A: Mosheim. C. B: Unverzagt.
6. Geschichte und Erdkunde: 3 St.— Geschichte:
Ubersicht über dierömischeKaiserzeit.— Deutsche
Geschichte bis zum Ausgange des Mittelalters.—
Wiederholungen aus dem vorjährigen Pensum. C. A: Thomae. C. B: Bosse.
Erdkunde: Wiederholung der politischen Erd- kunde Deutschlands; physische und politische Erdkunde der aufsereuropäischen Erdteile aufser den deutschen Kolonien. In jedem Halbjahr eine kurze Ausarbeitung. C. A: Thomae.
C. B: Bosse.
7. Mathematik: 3 St.— a) Arithmetik: Die Grund-
rechnungen mit absoluten Zahlen, Gleichungen 1. Grades mit einer Unbekannten.
b) Planimetrie: Parallelogramme, Kreislehre, 1. Teil. C. A und B: Seipp.
1 2 St.— Im Sommer: Beschreibung einiger schwierigerer Pflanzen- arten zur Ergänzung der Kenntnisse in Formenlehre, Systematik und Biologie.— Be- sprechung der wichtigsten ausländischen Nutz- pflanzen.— Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen, sowie über Krypto- gamen und Pflanzenkrankheiten.— Im Winter: Wirbellose Tiere und Uberblick über das Tier- reich. Grundbegriffe der Tiergeographie. In jedem Halbjahr eine kurze deutsche Ausar- beitung. C. A u. B: Güll.
9. Zeichnen: 2 St.— Teile einheimischer Pflanzen
und Verwendung derselben im Flachornament. Darstellung ganzer Pflanzen und Nachbildung griechischer Flachornamente. Anwendung einiger Farben.— Besprechung und Einübung grie- chischer Ornament- und Stilformen nach Vor- zeichnungen an der Wandtafel.
Schmidt.
Quarta.
Ordinarien: Cötes A: Oberlehrer Wende. Cötus B: Oberlehrer Spamer.
1. Religionslehre: 2 St.— a) Epangelische: Vou
der Einteilung der Bibel. Palästina. Lesung wichtiger Abschnitte des alten und des neuen Testamentes und Wiederholung alttestament- licher Geschichten; 15 Geschichten aus dem neuen Testament, nach Schäfer II.— Aus dem Katechismus: Wiederholung der Aufgaben von VI und V; der 1. und 2. Artikel, sowie das Gebet, mit Erklärung.— Vom Kirchenjahr.— Vier Kirchenlieder wurden besprochen und memoriert, die früher gelernten wiederholt.
C. A u. B: Hochhuth.
b) Katholische? 2 St.(zusammen mit IV des R.-G.).— Diözesankatechismus: Erstes Haupt- stück.— Biblische Geschichte des neuen Testa- mentes nach Schuster-Mey„Bibl. Gesch.“— Kirchenlieder. Wedewer.
2. Deutsche Sprache: 3 St.— Der zusammenge-
setzte Satz.— Das Wichtigste aus der Wort- bildungslehre, an typische Beispiele ange- schlossen.— Alle 14 Tage abwechselnd Recht- schreibeübungen in der Klasse und schriftliches freieres Nacherzählen des in der Klasse Ge- hörten(teilweise im Anschluls an die Lektüre). — Lesen und Erklären von Gedichten und Prosastücken aus Hopf und Paulsieks Lese- buch I. 3; Nacherzählen des Gelesenen.— Auswendiglernen und Vortragen der für diese Klasse ausgewählten Gedichte und Wieder- holung der früher gelernten. Kürzere Ausar- beitungen. C. A: Wende. C. B: Bosse.
3. Lateinisch: 8. St.— Im Sommer: 3 St. Lektüre
u. 4 St. Grammatik; im Winter:. 4 St. Lektüre und 3 St. Grammatik.— a) Grammatik: Wieder- holung der Formenlehre.— Das Wesentliche aus der Kasuslehre und einzelne Regeln aus der Syntax des Verbums, nach Ostermanns Ubungs- buch für Quarta.— Mündliche und schriftliche Übersetzungen in das Lateinische aus Oster- manns Ubungsbuch für Quarta.— Wieder- holung der früher gelernten Vokabeln.— Wöchentlich eine kurze Übersetzung ins La- teinische im Anschluls an die Lektüre als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit; in jedem Halbjahr 3 schriftliche Ubersetzungen ins Deutsche, Kurze Ausarbeitungen.


