IV. A. u. B. 1 St. Im Sommer: Botanik.
Im Winter: Mollusken.
Kirschbaum. Schmitt.
III b. C. A. u. B. 2 St. Im Sommer: Botanik; im Wpinter: Das Wichtigste vom Bau und Leben des mensch- lichen Körpers.
Kirschbaum.
III a. 2 St. Im Sommer: Botanik; im Winter: Kry- stallographie.
Derselbe.
b. Naturlehre. Il b. 2 St. Im Sommer: Experimentalchemie; im Win- ter: Im Anschluss daran Mineralogie. Derselbe.
II a. 2 St. Physik: Einleitung, allgemeine Eigenschaf- ten der Körper, Magnetismus, Flectricität.
Derselbe.
Ia u. b. 2 St. Physik: Gleichgewicht und Bewegung der Körper. Derselbe.
6. Philosophische Propädeutik.
Im Sommer: Einleitung über Wesen und Aufgabe der Philosophie; dann die Hauptlehren der Logik. Im Winter: Psychologie nach Rumpels„Philo- sophischer Propädeutik?-.
Paehler.
C. Technische Feptigkeiten.
1. Schönschreiben.
VI. 2 St. Einübung der Formen des deutschen und lateinischen Alphabets, Taktschreiben.
Schmitt.
V. A. 2 St. Angemessene Uebungen in deutscher und lateinischer Schrift; das griechische Alphabet; Takt- schreiben.
Derselbe.
V. B. 2 St. Wie in V. A. Derselbe.
2. Zeichnen.
VI. 2 St. Uebungen im Zeichnen einfacher gerad- und krummliniger Figuren auf Grundlage der geo- metrischen Formenlehre. Zusammensetzung von Blattformen zu Rosetten, Füllungen; Dessins an der
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Schultafel in grossem Massstabe entworfen und vor- gezeichnet.
Im Sommer: Mager.
Im Winter: Kreutzer, Zeichenlehrer.
V. A. 2 St. Symmetrische und freie Ornamente, Ge- fässtormen nach Vorzeichnungen an der Schultafel.
Im Sommer: Hofmann. Im Winter: Kreutzer.
V. B. 2 St. Wie V. A. Dieselben.
IV. A. 2 St. Die Proportionen des menschlichen Kopfes sowie die Anatomie desselben in grossem Massstabe an der Schultafel vorgezeichnet; die Lehre von der Beleuchtung der Körper. Köpfe und Theile des menschlichen Körpers, theils in Umrissen, theils schattirt.
Dieselben.
IV. B. 2 St. Wie IV. A.
4 Selecta(nur im Winter): Die Proportionen des mensch-
lichen Kopfes etc. wie in IV; schwerere Schattir- übungen; Köpfe und Figuren.
Dieselben.
Kreutzer.
3. Singen.
VI. 2 St. Das Nothwendige aus der allgemeinen Musiklehre; melodische, rhythmische und dynamische Uebungen; ein- und zweistimmige Volks- und Vater- landslieder.(Nach Anthes' Gesangschule.)
Schmitt.
V. A. u. B. 1 St. Die Dur- und Moll-Tonleiter; das Wichtigste von den Intervallen; Treffübungen. Zwei- und dreistimmige Lieder.(Nach Anthes' Gesang- schule.) Derselbe.
Allgemeiner Chor. 3 St. Im Sommer wurden ca. 8 und im Winter ca. 14 kleinere und grössere Chöre aus älterer und neuerer Zeit eingeübt.
Derselbe.
4. Turnen. Im Sommer:
VI. u. V. A. 1 St. Freiübungen wechselten mit leich- teren Geräthe- und Gerüstübungen.
V. B. u. IV. 1 St. Schwerere Freiübungen, ferner Ord- nungs-, Geräthe- und Gerüstübungen.
IIIb u. III a. 1 St. Dieselben Uebungen wie bei Klasse
b u. IV in entsprechender Erweiterung.
II u. I. 1 St. Es wurden hauptsächlich Geräthe- und Gerüstübungen betrieben, die Freiübungen nach Möglichkeit.
Weber, Turnlehrer.


