Die Wachstumsbedingungen. Klima, Boden, Lage. Vorfrucht. Bodenbearbeitung, Düngung, Saat und Pflege. Die wichtigſten Unkräuter. Die pflanz- lichen und tieriſchen Schädlinge und deren Be- kämpfung. Ernte, Aufbewahrung, Verwertung. Land- und volkswirtſchaftliche Bedeutung der ein- zelnen Getreidearten, insbeſondere für den Schul- bezirk.
Die Hülſenfrüchte: Botaniſche Eigen- tümlichkeiten. Ihre Bedeutung als Stickſtofffamm- ler und Gareerhalter für die Fruchtfolge. Eignung zur Gründüngung. Anſprüche an Klima, Boden, Lage, Vorfrucht. Bodenbearbeitung und Dün- gung. Ihre Saat, Pflege, Ernte, Aufbewahrung. Die Schädlinge und ihre Bekämpfung. Die Aus- wertung der Hülſenfruchternte.
Die Hackfrüchte: Bedeutung des Hack- fruchtbaues für Fruchtfolge, Bodenkmultur, Vieh- haltung und techniſche Nebengewerbe.
a) Knollengewächſe. Geſchichtliches. Botaniſche Eigentümlichkeiten(Knolle). Sorten. Züchtung, Vermehrung, Saatgutwechſel. Verwendungszwek- ke. Anſprüche an Klima, Boden, Lage. Vorfrucht. Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzzeit und art. Pflege. Krankheiten. Ernte und Aufbewahrung.
b) Wurzelgewächſe. Zuckerrübe, Futterrübe, Möhre, Kohlrübe uſw. Beſonders zu betonen iſt auch die Bedeutung des Rübenbaues für den ge- ſamten landwirtſchaftlichen Betrieb.
Die Handelsgewächſe: Olfrüchte. Ge- ſpinſtpflanzen. Tabak. Hopfen.
Tierzuchtlehre, 2 Std..
Fütterungslehre: Die Furtermit- tel. Zuſammenſetzung. Anteil des Futters an verdaulichen Nährſtoffen, deren Verwendung im Tierkörper zum Aufbau und zur Erhaltung und zur Bildung von Wärme und Arbeit. Wertigkeit, Stärkewert. Bedarf eines Tieres an Futter. Füt- terungsnormen. Die einzelnen Futtermittel, de- ren Futterwert und Verabreichung. Kalk, Sal, Waſſer. Die Fürterung der Haustiere je nach Art und Nutzung.
Züchtungslehre: Kindvichzucht. Wahl der Raſſe. Anforderungen an Zuchttiere. Die für die Züchtung maßgebenden Grundſätze. Ausführung der Zucht. Aufzucht der Kälber. Ver- beſſerung mangelhafter Zuchten. Herdbuchein- richtung.— Pferdezucht. Wahl der Kaſſe und von Hengſt und Stute. Hengſthaltung. Pfle- ge der Zuchttiere. Aufzucht der Fohlen.— Schweinezucht. Wahl der Raſſe und der Zuchttiere, Eberhaltung. Pflege der Zuchttiere. Auf- zucht der Ferkel.— Schafzucht: Die Wolle und deren Bewertung. Wahl der Raſſe und der einzelnen Zuchttiere. Bockhaltung. Pflege der Zuchtſchafe. Aufzucht der Lämmer.
Zuſamenfaſſung der Züchtungs- grundſätze. Vererbungslehre: Der Vorgang der Befruchtung und die Entwicklung
des befruchteten Eies.(Eizelle, Samenzelle, Be- fruchtung.) Die Erbmaſſe. Die Erbanlagen. Si- cherheit der Vererbung. Vererbungskraft. Be- deutung der Vererbungskraft für die Züchtung. Die wichtigſten Vererbungsregeln. Blutlinien. Der Mendelismus.
Züchtung: Zuchtziele, Züchtungsgrundſätze. Schwierigkeiten bei der Züchtung. Einfluß von Klima, Nahrung und Ubung. Die wichtigſten Begriffe aus der Züchterſprache: Kaſſen, Schläge,
Stämme, Familien, Hochzucht. Vollblut. Adel. Ausgeglichenheit. Früh- und Spätreife. Rück- ſchläge.
Züchtungsverfahren: Reinzucht. Kreu- zung. Inzucht. Verwandtſchaftszucht.
Maßnahmen zur Hebung der Zucht: Körzwang, Hengſt-, Bullen-, Eber-, Bockhaltungs- genoſſenſchaften. Zuchtgenoſſenſchaften. Züchter- vereinigungen. Herdbuchvereine. Viehauktionen. Ausſtellung(Punktierverfahren). Leiſtungsprüfun- gen. Milchkontrollvereine. Kontrolle der Deut- ſchen Landwirtſchaftsgeſellſchaft.
Betriebslehre, 4 Std. Ziel der Tätigkeit des Landwirts(Erzeugung dauernder KReinerträge), volkswirtſchaftliche Bedeutung der Landwirt- ſchaft. Quelle der Reinerträge iſt der Boden. Der Unterricht knüpft an die Art der Bodenaus- nützung an, wie ſie in der Nähe Weilburgs und in den den Schülern ſonſt bekannten Wirtſchaften üblich iſt. Die übrigen Feldbewirtſchaftungswei- ſen. Wahl der Bewirtlchaftung erſt möglich, wenn der Landwirt alle Umſtände kennt, die auf Wirtſchaftsreinertrag einwirken. Die Betriebs- mittel: Gebäudekapital. Arbeitsvieh. Das tote
Inventar. Landw. Vorräte. Geldweſen. Die menſchlichen Arbeitskräfte. Die Verwertung der Erzeugniſſe. Verkauf der Feldfrüchte. Die Ein-
richtung der Nutzviehhaltung. Die landwirt- ſchaftlichen Nebengewerbe. Genoſſenſchaftsweſen. Belaſtung des Landwirts durch Steuern, Abgaben; Sicherung durch Eingehen von Verſicherung.— Wahl der Betriebsweiſe(Feldfyſtem, Viehhaltung, Nebengewerbe). Feldbereinigung(Konſolidation). Aufſtellung des Wirtſchaftsplans.— Pacht, Kauf. — Landwirtſchaftliche Verwaltung und Vertre- tung.— Landwirtſchaftliche Buch⸗ führung: Zweck der Buchführung. Ermitte- lung des Vermögensſtandes und des Keinertrages der ganzen Wirtſchaft und einzelner Betriebs- zweige. Die dazu erforderlichen Bücher. Zahlen- mäßige Ermittelung des Vermögens, des Wirt- ſchaftsreinertrages, des geſamten Einkommens, des ſteuerpflichtigen Einkommens, des Gewinnes.
Volkswirtſchaftslehre, Handels- und Geſetzes- kunde, 2 Std. Einführung in die volkswirtſchaft- lichen Grundbegriffe auf hiſtoriſcher Grundlage. Die geſchloſſene Hauswirtſchaft. Die Stadtwirt- ſchaft. Zunftweſen. Anfänge der Geldwirtſchaft. Der Merkantilismus. Die Kreditwirtſchaft in der
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