Jahrgang 
1917
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7 Hermann Ziegelmener aus Langenbrücken, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von Oſtern 1914 bis zum Kriegsbeginn, Kriegsfreiwilliger im Marburger Jäger⸗Bataillon, fiel

am 17 Mai 1915 bei einem Sturmangriff bei La Baſſée infolge eines Herzſchuſſes.

4 Erich Dienſt aus Gräveneck, Schüler der landw. Winterſchule in den Winterhalb⸗ Zagron 1909/10 und 1910/11, Musketier im Inf.⸗Reg. 88, fiel am 30. Septbr. 1915 bei

MRipont in der Champagne; dort fand er auch ſeine letzte Ruheſtätte.

9. Moritz Schäfer aus Weilburg, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1891 bis 1897, Wehrmann im Reſ.⸗Inf.⸗Reg. 87, fiel am 20. November 1915 als Poſten in einer vorge⸗ ſchobenen Sappe bei Cernay in Frankreich.

10. Ottmar Mandler aus Kirſchhofen, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1904 bis 1910, Kriegsfreiwilliger im Reſ.⸗Inf.⸗Reg. 223, geriet 1915 in den Karpathen in ruſſiſche Gefangenſchaft. Er wurde in Sibirien, in der Nähe des Baikalſees, gefangen gehalten und ſtarb im Kriegshoſpital zu Bereſowka am 22. Auguſt 1915 an den Folgen einer Blutver⸗ giftung. Auf dem dortigen Garniſonfriedhof liegt er begraben.

11. Ewald Rabeneck aus Büdingen, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1899 bis 1902, Leutnant der Reſ. im Reſ. v⸗Inf.⸗Reg. Nr. 8, Inhaber des Eiſernen Kreuzes 2. Kl., erlitt am 12. September 1915 in den Kämpfen bei Zblany, Gouvernement Grodno, den Heldentod.

12. Otto Müller aus Weilburg, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1906 bis 1909, Musketier im ai asede 116, fiel am 25. Februar 1916 in den Kämpfen bei Louvemont vor Verdun.

13. Moritz Abbel aus Weilburg, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1890 bis 1894, Musketier im Inf.⸗Reg. 116, wurde am 11. März 1916 vor Verdun ſchwer verwundet. Er ſtarb an den Folgen der Verletzung am 13. März 1916 in Montmedy und fand dort in einem Maſſengrab ſeine letzte Ruheſtätte.

14. Fritz Müller aus Weidmoos(Heſſen), Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1911 bis 1914, Offizierſtellvertreter in der Feldflieger⸗Abteilung 59, Inhaber des Flugmeiſter⸗ Abzeichens und des Eiſernen Kreuzes 2. Kl., ſtürzte nach einem Luftkampfe bei Peronne in Frankreich am 22. Juni 1916 tödlich ab.

15. Heinrich Schmidt aus Schupbach, Schüler der landw. Winterſchule in dem Winter⸗ halbjahr 1909/10, Unteroffizier im Feld⸗Art.⸗Reg. 111, 4. Batt., Inhaber des Eiſernen Kreuzes 2. Klaſſe und der Oeſterr. Tapferkeitsmedaille, wurde am 25. Juni 1916 bei Verdun verwundet und ſtarb an den Verletzungen am 27. Juni 1916, Er liegt auf dem Militär⸗ friedhof zu Dun beerdigt.

16. Wilhelm Schmidt aus Weilburg, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1901 bis 1909, Unteroffizier und Offiziersaſpirant im Inf.⸗Reg. 186, Inhaber des Eiſernen Kreuzes 2. Kl., ſiel am 4. Juli 1916 bei einem Sturmangriff am Ancre⸗Bach zwiſchen Thiepval und St. Pierre Divion.

17. Karl Schmidt aus Ahauſen, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1908 bis 1913, Fernſprecher bei dem Schallmeßtrupp 45, fand am 15. Juli 1916 infolge eines Granat⸗ ſchuſſes auf dem öſtlichen Kriegsſchauplatz ſeinen Tod. Er liegt auf dem Heldenfriedhof Olſchany in der Nähe von Pinsk beerdigt.

18. Eduard Schmidt aus Weilburg, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1904 bis 1909, Musketier im Reſ.⸗Inf.⸗Regt. 80, fiel am 24. Juli 1916 im Handgranatenkampf in Frankreich. Er fand auf dem Lazarettfriedhof Bois d'Hingry bei Billy die letzte Ruheſtätte.

19. Hermann Müller aus Löhnberg, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1905 bis

1907, Vizefeldwebel und Offiziersaſpirant bei dem Minenwerfer⸗Batln. Nr. 5, Inhaber des Eiſernen Kreuzes 2. Kl., wurde am 24. September 1916 auf dem öſtlichen Kriegsſchauplatz