Jahrgang 
1917
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Ehrentafel

ehemaliger Schüler der Landwirtſchaftsſchule und der landwirtſchaftlichen Winterſchule

Weilburg.

Sie opferten ihr Leben fürs Vaterland.

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1. Heinrich Groß aus Runkel, Schüler der landw. Winterſchule im Winterhalbjahr

1907/08, wurde als Reſerviſt im Inf.⸗Leib⸗Reg. 117, 3. Komp., am 1. Oktober 1914 bei

Erſtürmung von Fresnoy⸗Roye durch Granatſplitter am Kopf ſchwer verwundet und

ſtarb an den Folgen der Verletzung. Nahe dem Kampfplatz, am Wege nach la Charate, liegt er mit 5 Kameraden beerdigt.

2. Hans Wünnenberg aus Haus Gravel, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von Oktober 1913 bis zum Kriegsausbruch, Kriegsfreiwilliger im Marburger Jäger⸗Bataillon, ſiel am 26. Oktober 1914 im Gefecht bei Moorslede in Belgien.

3. Moritz Bernhardt aus Cubach, Schüler der landw. Winterſchule in den Winterhalb⸗ jahren 1908/09 und 1909/10, Musketier im Inf.⸗Reg. Kaiſer Wilhelm Nr. 116, fiel am 31. Oktober 1914 bei einem Sturmangriff auf La Guenud, weſtlich Roge, in Frankreich und wurde dort auch beſtattet.

4. Wilhelm Kaſpari aus Weilburg, Schüler der Landwirtſchaftsſchule von 1900 bis 1905, Vizefeldwebel d. Reſ. und Offiziersaſpirant, Inhaber des Eiſernen Kreuzes 2. Kl., erlitt am 17. Dezember 1914 auf dem öſtlichen Kriegsſchauplatz in der Nähe von Soliszowice bei der Minenarbeit den Tod.

5. Adolf Stahl aus Edelsberg, Schüler der landw. Winterſchule in den Winterhalb⸗ jahren 1900/01 und 1901/02, Gefreiter der Reſ. im Reſ.⸗Inf.⸗Reg. 87, Inhaber des Eiſernen Kreuzes 2. Kl., fand am 24. Febr. 1915 in der Champagne im Unterſtand den Tod durch eine Granate. Er wurde zunächſt in Cernay beerdigt, ſpäter nach ſeiner Ueberführung am 7. April 1916 in Edelsberg beigeſetzt..

6. Guſtav May aus Gräveneck, Schüler der landw. Winterſchule in den Winterhalb⸗ jahren 1908/09 und 1909/10, Musketier im 2. Reſ.⸗Inf.⸗Reg. 253, fiel am 3. Mai 1915 in einem Gefecht bei Wygurzel, nordöſtlich Suwalki, in Rußland.