Jahrgang 
1914
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Sommer.

wendung im Tierkörper zum Aufbau und zur Erhaltung und zur Bildung von Wärme und Arbeit. Wertigkeit, Stärkewert. Bedarf eines Tieres an Futter(Trockenmaſſe, Nährſtoffe), Fütterungsnormen. Die einzelnen Futter⸗ mittel, deren Futterwert(Zuſammenſetzung, Wirkung) und Verabreichung(Zubereitung, zweckmäßige Menge), Preisverhältniſſe. In dieſer Weiſe werden beſprochen Wieſenheu, Kleeheu, ſonſtige Heuarten, Grünfutter, Stroh und Spreu von Getreide, Hülſenfrüchten, die Körnerfrüchte(Getreide, Hülſenfrüchte, Oel⸗ früchte und ſonſtige Körner, Samen, Früchte), Kartoffeln, Rübenarten, Abfälle aus Mühlen (Kleie, Mehle), aus Brauerei(Treber, Malz⸗ keime), aus Brennerei(Schlempen) aus Stärke⸗ fabriken(Pülpe), aus Zuckerfabriken(Schnitzel, Melaſſe), aus Oelfabriken(wichtigſte Oel— kuchen), Abfälle tieriſcher Herkunft(Fleiſch— futtermehl, Milch- und Molkereiabfälle). Kalk, Salz, Waſſer. Die Fütterung der Haustiere je nach Art und Nutzung. Wahl der zu ihrer Ernährung zweckmäßigen Futtermittel und die Art der Futterverabreichung(Bedarf an Futtermenge, Zubereitung, Fütterzeiten, Rei— henfolge): in dieſer Weiſe wird beſprochen die Fütterung von Rindvieh(Milch-, Maſt-, Arbeitsvieh), von Pferden, von Schweinen und Schafen.— Züchtungslehre: Rind⸗ viehzucht. Die Wahl der Raſſe für die Züch⸗ tung. Anforderungen an gute Zuchttiere, Bullen wie Kühe. Die für die Züchtung maßgebenden Grundſätze, Beſchaffung und Haltung von Zuchtbullen. Ausführung der Zucht. Pflege und Ernährung der Zuchttiere. Aufzucht der Kälber, beſonders deren Ernäh— rung und ſonſtige Pflege. Verbeſſerung mangelhafter Zuchten durch Abänderung der Haltung und durch Kreuzung. Herdbuchein⸗ richtung, Kennzeichnen der Zuchttiere. Zucht⸗ viehhandel.— Pferdezucht. Wahl der Raſſe und von Hengſt und Stute. Einrichtung der Hengſthaltung(Geſtüte). Pflege der Zuchttiere. Aufzucht der Fohlen. Deren Gewöhnung zur Arbeit. Herdbücher, Kennzeichnen der Zucht⸗ tiere.— Schweinezucht. Wahl der Raſſe und der Zuchttiere. Eberhaltung. Pflege der Zuchttiere. Aufzucht der Ferkel.— Schaf⸗ zucht. Die Wolle und deren Bewertung. Wahl der Raſſe und der einzelnen Zuchttiere. Bockhaltung. Pflege der Zuchtſchafe. Auf⸗

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Anlage

Winter.

daher an die Art der Bodenausnützung an, wie ſie in der Nähe Weilburgs und in den den Schülern ſonſt bekannten Wirtſchaften üblich iſt: die wichtigſten Feldſyſteme, Felder⸗ wirtſchaft, Fruchtwechſelwirtſchaft, Graswirt⸗ ſchaft, Feldgraswirtſchaft, freie Wirtſchaft, be⸗ ſondere Syſteme in Wald⸗, Moor⸗ und Sand⸗ gegenden. Wahl des Feldſyſtems erſt möglich, wenn der Landwirt alle Umſtände kennt, die auf Wirtſchaftsreinertrag einwirken. Die Be— triebsmittel: das Gebäudekapital, Art und Höhe der Koſten, Feuerverſicherung, Bedarf an Gebäuden, Erniedrigung der Koſten, bau— polizeiliche Beſtimmungen, Auskunft in Bau— angelegenheiten. Das Arbeitsvieh: Wahl der Tiere, Koſten der Spannviehhaltung, Vieh⸗ verſicherung, Bedarf an Spannvieh, Ein⸗ ſchränkung der Koſten. Das tote Inventar: Koſten, Beſchaffungsarten, Maſchinengenoſſen⸗ ſchaften, Prüfung der Zweckmäßigkeit der Anſchaffung. Die zum Betriebe nötigen Vor⸗ räte; deren Beſchaffung, Ankaufsgenoſſen⸗ ſchaften, Benutzung und Sicherung der Vor⸗ räte. Die menſchlichen Arbeitskräfte, Beamte und Lohnarbeiter, Bedarf, Bezahlung der Arbeitskräfte, Zeitlöhnung, Akkordlöhnung, Verſicherung gegen Krankheit, Unfall, Inva⸗

lidität. Arbeiterfürſorge, Beſchaffung von Arbeitern. Das Geld; Geldweſen(Münz—

geld, Banknoten, Reichskaſſenſcheine, Wäh⸗ rung), Zahlung durch Wechſel, Giroverkehr, überſchüſſiger Gelder(Sparkaſſe, Kontokorrentverkehr, Verleihen auf Schuld— ſchein, gegen Hypothek, Anlage in Obligati⸗ onen und Aktien, Börſe, Kursblatt), Leihen von Geld(Spar⸗ und Darlehenskaſſe, Vor⸗ ſchußverein, Landſchaften und ſonſtige Kredit⸗

einrichtungen, Lombardverkehr), Bedarf an Barmitteln.— Die Verwertung der Erzeug⸗

niſſe: Verkauf der Feldprodukte, Verkaufs⸗ und Abſatzgenoſſenſchaften. Transportweſen. Die Einrichtung der Nutzviehhaltung, insbe— ſondere die Haltung und Zucht von Rindvieh, Pferden, Schweinen, Schafen, Ziegen, Ge⸗ flügel, Fiſchen, Bienen. Verwertung der Viehprodukte durch Verkauf und die dafür beſtehenden genoſſenſchaftlichen Einrichtungen. Die landwirtſchaftlichen Nebengewerbe, ihr Einſluß auf Reinertrag, Abſatz der erzeugten Produkte.— Belaſtung des Landwirts durch Steuern, Abgaben; materielle Sicherung durch