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Sommer. Winter.
Franzöſiſch, 6 St. Leſen und Ueberſetzen frz. Leſeſtücke aus Poeſie und Proſa. Uebungen im mündlichen und ſchriftlichen Gebrauch des Franzöſiſchen. Schriftliche Klaſſenarbeiten. Syſtematiſche Wiederholung und Erweiterung der grammatiſchen Kenntniſſe(die gebräuchlichſten von den unregelmäßigen Verben). Memorieren von Vokabeln und kleinen Leſeſtücken.(Dr. Guſtav Plötz, Elementarbuch. C. Lektion 36—72).
Erdkunde, 2 St. Die Mittelmeerländer(Matzat, Erdkunde III, 1—7). Fort⸗ ſetzung der in V begonnenen Himmelsbeobachtungen.
Botanik, 2 St. Entwicklung der morpholo⸗ Zoologie, 2 St. Entwicklung der morpho⸗ giſchen Grundbegriffe, des Gattungs-, Fami- logiſchen Grundbegriffe, des Gattungs-, Fa⸗ lien- und Ordnungscharakters an Pflanzen milien⸗, Ordnungs⸗ und Klaſſencharakters an mit einfachem Blütenbau unter mög- Wirbeltieren unter Berückſichtigung der lichſter Berückſichtigung biologiſcher Verhält— V biologiſchen Verhältniſſe und des Nutzens und niſſe. Fortſetzung ſelbſtändiger Beobachtungen. Schadens. Fortſetzung ſelbſtändiger Beobach⸗ Es ſollen behandelt werden: Tulpe, Schlüſſel-⸗ tungen. Es ſollen behandelt werden: Raubtiere blume, Ordnung Roſenblütige(Steinobſtbäume, Marder, Wieſel, Iltis, Dachs, Fiſchotter, Kernobſtbäume, Erdbeeren, Nelkenwurz, Fin- Hund, Fuchs, Wolf, Hauskatze, Wildkatze); gerkraut, Brombeere, Himbeere, Roſe); Ord- Nagetiere(Hausmaus, Hausratte, Wander— nung Röhrenblütige(Nachtſchattenarten, Kar- ratte, Feldmaus, Ackermaus, Waſſerratte, toffel, Tabak, Tollkirſche, Stechapfel, Bilſen- Hamſter, Eichhörnchen, Kaninchen, Haſe); kraut, Borretſch, Natterkopf, Schwarzwurz, Huftiere; Raubvögel(Eulen, Falken, Buſſard, Vergißmeinnicht, Windenarten, Kleeſeide). Sabicht, Sperber, Weihe); Hühnervögel; Ei—
dechſe, Ringelnatter, Froſch, Molch, Karpfen.
Rechnen, im Sommer 3, im Winter 4 St. Einfache und zuſammengeſette Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen.(Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben). Berechnung rechteckiger Flächen und Körper. Leichtere Aufgaben aus Prozent und Zins— rechnung.
Geometrie und Linearzeichnen, 3 St. Die Freihandzeichnen, 2 St. Krummlinige Figuren, Lehre von den geraden Linien, Winkeln und nach Gegenſtänden des naturkundlichen Unter— Dreiecken mit zugehörigen Konſtruktionen. Be— richts(Blätter, Blüten, Früchte, Schmetterlinge). nutzung der Reißfeder.
Dritte Klaſſe(1I!).
Turnen, wöchentlich 2 Stunden, kombiniert mit II und IJ. Geſang, wöchentlich 1 Stunde, kombiniert mit den übrigen Klaſſen.
Religion. A. Evangeliſche Religionslehre, 1 St. Bibelkunde des Alten Teſta⸗ ments, auf Grund ausgewählter Abſchnitte, unter beſonderer Verückſichkigung der 10 Gebote, der Pſalmen und proph. Bücher. Einleitung in die neuteſtamentliche Zeit.— B. Katho⸗ liſche Religionslehre, 1 St., kombiniert mit IV und V.
Deutſch, wöchentlich 4 Stunden.
Epiſches, Lyriſches und Dramatiſches; insbeſondere ausgewählte Abſchnitte aus dem
Nibelungent ied, Balladen von Uhland und Schillers Wilhelm Tell. 8 Aufſätze und 8 Diktate. Zuſammenfaſſende und vertiefende Wiederholung von Grammatiſchem.— Auswendig⸗ lernen von Gedichten.
Für die Schüler der drei oberen Klaſſen, welche in der Rechtſchreibung unſicher ſind, wird unter Umſtänden eine Privatſtunde zu freiwilliger Teilnahme eingerichtet, welche dann aber beſonders bezahlt werden muß..
Geſchichte, 2 St. Vornehmlich deutſche Geſchichte bis zum Ausgang des Mittelalters.
Franzöſiſch, 4 St. Wie in IV. Im Mittelpunkt des gramm. Unterrichts ſtehen die ziürehelnn Verben und Erweiterung der ſyntaktiſchen Kenntniſſe aus V und IV. Sehriſtliche Klaſſenarbeiten. Beginn der Lektüre frz. Autoren in dtſch. Schulausgaben.


