Jahrgang 
1913
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13 Sommer. Winter.

Erſte Klaſſe(D. Turnen(2 St.) und Geſang(1 St. ſiehe III), Religion(1 St. ſiehe 1]). Deutſch, wöchentlich 4 St.

Die Lyrik des 19. Jahrhunderts. Goethes Hermann und Dorothea. Literar⸗ hiſtoriſche Wiederholungen. Disponierübungen. 8 Aufſätze und 8 Diktate mit an ſchließenden grammatiſchen Wiederholungen.

Geſchichte, 2 St. Neueſte, vornehmlich deutſche Geſchichte von 1806 bis 1888. Die Verfaſſung des preußiſchen Staates und die deutſche Reichsverfaſſung. Wiederholung der Lehraufgabe der dritten bis erſten Klaſſe.

Franzöſiſch, 4 St. Lektüre franzöſiſcher Schriftſteller in deutſchen Schulausgaben mit Präparation der Schüler aus einem Wörterbuch. Im Anſchluß daran das Wichtigſte aus der Tempus-, Modus⸗ und Wortſtellungslehre. überſetzungen aus dem Franzöſiſchen ins Deutſche und aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche, meiſt als Klaſſenarbeit zur Korrektur.

Erdſunde, wöchentlich 2 Stunden.

Aſien, Afrika, Auſtralien,(Matzat, Erdk. Allgemeine phyſikaliſche und ſtatiſtiſche

IV, 1, 2 und 5). b Geographie(Matzat. Erdk. V, 2 und 3). Tandwirtſchaftliche Betriebslehre, 7 St. Tierzuchtlehre, 6 St. Fütterungs⸗ Ziel der Tätigkeit des Landwirts(Erzeugung lehre: Die üblichen Futtermittel. Zu⸗ dauernder Reinerträge), volkswirtſchaftliche ſammenſetzung eines Futtermittels. Trocken⸗- Bedeutung der Landwirtſchaft. Quelle der maſſe, rohe Nährſtoffe. Verdauungsvorgänge. Reinerträge iſt der Boden. Der Unterricht Anteil des Futters an verdaulichen Nähr⸗ knüpft daher an die Art der Bodenausnützung ſtoffen, deren Verwendung im Tierkörper an, wie ſie in der Nähe Weilburgs und in den zum Aufbau und zur Erhaltung und zur den Schülern ſonſt bekannten Wirtſchaften Bildung von Wärme und Arbeit. Wertig⸗ üblich iſt: die wichtigſten Feldſyſteme, Felder⸗ keit, Stärkewert. Bedarf eines Tieres an wirtſchaft, Fruchtwechſelwirtſchaft, Graswirt⸗ Futter(Trockenmaſſe, Nährſtoffe), Fütterungs⸗ ſchaft, Feldgraswirtſchaft, freie Wirtſchaft, normen. Die einzelnen Futtermittel, deren beſondere Syſteme in Wald⸗, Moor⸗ und Futterwert(Zuſammenſetzung, Wirkung) und Saudgegenden. Wahl des Feldſyſtems erſt Verabreichung(Zubereitung, zweckmäßige möglich, wenn der Landwirt alle Umſtände Menge), Preisverhältniſſe. In dieſer Weiſe kennt, die auf Wirtſchaftsreinertrag einwirken. werden beſprocden Wieſenheu, Kleeheu, Die Betriebsmittel: das Gebäudekapital, ſonſtige Heuarten, Grünfutter, Stroh und Art und Höhe der Koſten, Feuerverſicherung, Spren von Getreide, Hülſenfrüchten, die Bedarf an Gebäuden, Erniedrigung der Körnerfrüchte(Getreide, Hülſenfrüchte, Öl⸗ Koſten, baupolizeiliche Beſtimmungen, Aus⸗ früchte und ſonſtige Körner, Samen, Früchte), kunft in Bauangelegenheiten. Das Arbeits⸗ Kartoffeln, Rübenarten, Abfälle aus Mühlen vieh: Wahl der Tiere, Koſten der Spann⸗ (Kleie, Mehle), aus Brauerei(Treber, Malz⸗ viehhaltung, Viehverſicherung, Bedarf an keime), aus Brennerei(Schlempen) aus Spannvieh, Einſchränkung der Koſten. Das Stärkefabriken(Pülpe), aus Zuckerfabriken tote Inventar: Koſten, Beſchaffungsarten, (Schnitzel, Melaſſe), aus lfabriken(wichtigſte Maſchinenengenoſſenſchaften, Prüfung der Olkuchen), Abfällr tieriſcher Herkunft(Fleiſch⸗ Zweckmäßigkeit der Anſchaffung. Die zum futtermehl, Milch- und Molkereiabfälle). Betriebe nötigen Vorräte; deren Beſchaffung, Kalk, Salz, Waſſer. Die Fütterung der Ankaufsgenoſſenſchaften, Benutzung und Haustiere je nach Art und Nutzung. Wahl Sicherung der Vorräte. Die menſchlichen der zu ihrer Ernährung zweckmäßigen Futter⸗ Arbeitskräfte, Beamte und Lohnarbeiter, mittel und die Art der Futterverabreichung Bedarf, Bezahlung der Arbeitskräfte, Zeit⸗ (Vedarf an Futtermenge, Zubereitung, Fütter⸗ löhnung, Akkordlöhnung, Verficherung gegen zeiten, Reihenfolge): in dieſer Weiſe wird Krankheit, Unfall, Invalidität. Arbeiterfür⸗ beſprochen die Fütterung von Rindvieh] ſorge, Beſchaffung von Arbeitern. Das Geld;