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Sommer. Winter.
Religion. A. Evangeliſche Religionslehre, 1 St. Bibelkunde des Alten Teſtaments, auf Grund ausgewählter Abſchnitte, unter beſonderer Berückſichtigung der 10 Gebote, der Pſalmen und proph. Bücher. Einleitung in die neuteſtamentliche Zeit.
B. Katholiſche Religionslehre, 1 St., kombiniert mit IV und V.
Deutſch, wöchentlich 4 Stunden.
Epiſches, Lyriſches und Dramatiſches; insbeſondere ausgewählte Abſchnitte aus dem Nibelungenlied, Balladen von Uhland und Schillers Wilhelm Tell. 8 Aufſätze und 8 Diktate.— Zuſammenfaſſende und vertiefende Wiederholung von Grammatiſchem.— Auswendiglernen von Gedichten.
Für die Schüler der drei oberen Klaſſen, welche in der Rechtſchreibung unſicher ſind, wird unter Umſtänden eine Privatſtunde zu freiwillger Teilnahme eingerichtet, welche aber beſonders bezahlt werden muß.
Geſchichte. 2 St. Vornehmlich deutſche Geſchichte bis zum Ausgang des Mittelalters.
Franzöſiſch. 4 St. Wie in IV. Im Mittelpunkt des gramm. Unterrichts ſtehen die unregelm. Verben und Erweiterung der ſyntaktiſchen Kenntniſſe aus V und IV. Schriftliche Klaſſenarbeiten. Beginn der Lektüre frz. Autoren in dtſch. Schulausgaben.
Erdkunde, 2 St. Deutſchland(Matzat, Erdkunde II). Wiederholung der Ele⸗ mente der mathematiſchen Geographie(Erdk. I,§ 1—5, 14-—48) mit Himmelsbeobachtungen.
Botanik. 4 St. Syſtematiche überſicht Zoologie 4 St. Syſtematiſche Üüber⸗ der leichteren Blütenpflanzen mit ſicht der Wirbeltiere mit beſonderer beſonderer Berückſichtigung der landwirt- Berückſichtigung der landwirtſchaftlich wich⸗ ſchaftlich wichtigen. Unter Wiederholung tigen. Unter Wiederholung der in den der in den unteren Klaſſen beſprochenen unteren Klaſſen beſprochenen Tiere ſollen vor⸗ Pflanzen ſollen vorzugsweiſe behandelt zugsweiſe behandelt werden die Familien, werden die Familien und Ordnungen: Ordnungen und Klaſſen: Handflügler(Fleder⸗ Hahnenfußartige; Kreuzblütler(Raps,Rübſen, mäuſe); Inſektenfreſſer(Igel, Maulwurf, Kohl, Hederich, Meerrettich, Rettich, Senf); Spitzmäuſe); Paarhufer(Rind, Ziege, Schaf, Nelkenartige(Kornrade, Spörgel); Schmetter⸗- Reh, Hirſch, Rentier, Wildſchwein, Haus⸗ lingsblütler,(Erbſe, Linſe, weiße Bohne, ſchwein,); Unpaarhufer(Pferd, Eſel); Kletter⸗ Futterwicke, Pferdebohne, Eſparſette, Sera- vögel(Spechte); Singvögel(Spaltſchnäbler: della, Kleearten, Lupine); Doldenblütler Schwalben; Dünnſchnäbler:Wiedehopf, Baum⸗ (Möhre, Kümmel, Peterſilie, Hundspeterſilie, läufer; Rabenvögel: Krähe, Dohle, Elſter, Dill, Sellerie, Fenchel, Kerbel, Schierling); Häher, Star; Zahnſchnäbler: Würger; Pfrie⸗ Korbblütler(Kamille, Wucherblume, Korn⸗ menſchnäbler: Zaunkönig, Droſſel, Grasmücke, blume, Sonnenblume, Diſtel, Schwarzwurzel, Nachtigall, Rothkehlchen, Bachſtelze; Kegel⸗ Salat); Lippenblütler(Salbei, Quendel); ſchnäbler: Fink, Zeiſig, Stieglitz, Sperling, Lilienblütige(Spargel, Zwiebel, Zeitloſe); Lerche, Kreuzſchnabel); Tauben; Sumpfvögel Gräſer(Weizen, Roggen, Gerſte, Hafer,(Trappe, Kiebitz, Waſſerhuhn, Teichhuhn, Mais).— Schriftliche Arbeiten zur Korrektur. Schnepfe, Reiher, Storch); Schwimmvögel (Enten, Gänſe, Schwan, Möve). Schildkröten, Eidechſen, Schlangen; Schwanzlurche, unge⸗ ſchwänzte Lurche; Knochenfiſche; Knorpelfiſche. — Morphologie und Syſtem der Gliederfüßler im Anſchluß an die Betrachtung häufigerer und größerer Vertreter ihrer ein⸗ zelnen Abteilungen: Maikäfer, Biene oder Horniſſe, Skorpionsfliege, Rindsbremſe oder Schmeißfliege, Kohlweißling, Heupferd, Libelle, Baumwanze, Sandaſſel, Kreuzſpinne, Fluß⸗


