B. im Winter:
1. Turnklasse, pestehend aus I' mit 20 Schülern, unterrichtet von Angersbach. 2.„„„ I2„ 19„„„ Debes.
3„..„ II„ 28.„„ Debes.
4.„„.. III„ 41„„„ Neumann.
5„„ 5, IV. V und VI„ 65„„„ Rossbach.
Jede Turnklasse hatte wöchentlich 3 Unterrichtsstunden.
Das Gymnasium besitzt eine schön eingerichtete Turnhalle mit anstossendem freien Platze.
Bei günstigem Wetter wurde möglichst im Freien geturnt und öfters auch gespielt. Der freie Platz vor der Turnhalle ist leider wegen seiner geringen Breite und ungünstigen Begrenzung zu Ballspielen wenig geeignet.
Die unteren Klassen, sowie der aus Schülern der oberen Klassen l bis III bestehende „Verein für deutsche Spiele“, der unter der Aufsicht des Professors Debes steht, pflegten ausserhalb der Schulzeit noch eitrig das Turnspiel, teils auf dem Platze vor der Turn- halle, teils aut einem städtischen Anger, teils in den an die Stadt angrenzenden Gehölzen.
Die bevorzugten Spiele waren:
Bei den Schülern aus VI und V: Räuber und Fänger, Drittenabschlagen, Frei Keck, schwarzer Mann, Barlauf:
IV„ III?: Kriegsspiel, Drittenabschlagen, Bärenschlag, Barlauf, Jagdball, Schleuderball.
Unter der Aufsicht des Direktors und des Turnlehrers Professor Angersbach besteht noch ein„Gymnasial-Turnverein“ aus Schülern der Klassen Ii bis III1. In wöchentlich 2☛ 1 ½ Stunden hat er turnerischen Übungen mit Fleiss obgelegen und auch
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das Spiel nicht vernachlässigt. Die Schüler badeten zu bestimmten Stunden in der Schwimmanstalt der Königlichen
„Unteroffiziervorschule. Der verflossene Winter bot leider wenig Gelegenheit zum Schlittenfahren und Schlitt-
Sschuhlaufen.


