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lehrer-Bildungsanstalt in Berlin. Von Ostern 1894 an war er u. a. an den Königlichen Gymnasien zu Frankfurt a/M. und Marburg und zuletzt an der Klosterschule zu Rossleben beschäftigt und wurde vom 12. April 1896 ab dem Gymnasium zu Weilburg zugewiesen. Litterarische Publikationen: 1. Tertiürversteinerungen auf sekundärer Lagerstätte bei Rothen- ditmold. Berichte des Vereins für Naturkunde in Cassel über die Jahre 1889 und 1890. 2. Der Felssturz im Königenthal bei Rambach. Ebendaselbst, Jahrgang 1895.
— Ernst Hirschfeld, geboren am 5. August 1860 zu Schenklengsfeld, Bezirk Cassel, evangelischer Konfession, besuchte die Gymnasien zu Cassel und Arnsberg und widmete sich in Marburg und Göttingen dem Studium der alten Sprachen, der Geschichte und Erdkunde, sowie der deutschen Sprache. Im Juli 1885 absolvierte er vor der König- lichen Wissenschaftlichen Prüfungskommission zu Marburg die Prüfung pro facultate docendi, genügte darauf seiner Militärpflicht und leistete von Herbst 1886 bis 1887 an dem Fürstlichen Gymnasium zu Corbach das Probejahr ab. Nachdem er darauf an ver- schiedenen höheren Lehranstalten als wissenschaftlicher Hilfslehrer thätig gewesen war, wurde er im Herbst 1892 als etatsmässiger Hilfslehrer dem Königlichen Realgymnasium zu Wiesbaden und Ostern 1893 in gleicher Eigenschaft dem Fürstlichen Gymnasium zu Corbach zugewiesen, von wo er mit dem 1. Oktober 1896 als Oberlehrer an das Gym- nasium zu Weilburg versetzt wurde.


